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Joby Stativ GorillaPod Focus Set Testbericht

Joby Stativ GorillaPod Focus Set Testbericht

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Vor vielen, vielen Jahren habe ich mir mal einen Joby GorillaPod gekauft. Einer der Gadget-Käufe, die ich bis heute nie bereut hab. Auch nutzte ich es über die ganzen Jahre sehr gerne für meine Kompaktkameras. Mittlerweile ist das ganze aber ein wenig ausgeleiert und deshalb nutzte ich es auch in den letzten Monaten deutlich weniger bis gar nicht mehr.
Für meine VLOGs nutze ich aktuell verschiedene Kameras, die ich am austesten bin. Einige davon sind auch von grösserem Kaliber und könnte eh nicht auf dem kleinen Stativ angebracht werden.
Deshalb hab ich mir vor kurzem ein neues, grösseres, stabileres und vor allem auch teureres Joby-Stativ gekauft.

Joby Stativ GorillaPod Focus Set

Vor allem teureres ist ein guter Punkt. Schon nach dem ersten kurzen in die Hände nehmen merkt, man dass das grosse Stativ deutlich wertiger verarbeitet ist als das kleine was ich hatte. Das muss es natürlich auch, wenn es mit Kameras bis zu fünf Kilogram Gewicht aufnehmen kann.


Lieferumfang

  • GorillaPod Focus
  • Ballhead X-Kopf
  • Bedienungsanleitung
Lieferumfang
Lieferumfang

Verarbeitung

Das GorillaPod ist ein Dreibein-Stativ (aus der Kategorie der Tischstative). Tisch ist in meinen Augen die etwas falsche Kategorie, den der Joby-Stative wurde deshalb so bekannt, weil sie unglaublich flexibel in ihrem täglichen Einsatz sind. Auf einem flachen Tisch, einem unebenen Boden oder auch an einem Baum, einer Stange etc. fast überall findet das Stativ einen halt. Doch nicht nur das Stativ findet somit ein Platz, viel wichtiger natürlich eure Kamera. Wenn es auch noch so verwinkelt ist, ihr bekommt mit dem Joby meist einen stabilen Stand hin.

Die drei Beine
Die drei Beine

Die stabilen, einzeln beweglichen Kugeln sind jeweils umrandet mit einem dicken Gummi-Ring. Dieser bietet dem Stativ den nötigen halt wenn es sich irgendwo umklammern muss. Die jeweils unterste Kugel ist zu ca. 3/4 von der gleichen Silikon-gummierung umgeben. So findet das Joby auch auf rutschigen oder unebenen Plätzen einen guten Halt.

Eigentlich wollte ich mir ja nur das Focus xlarge Stativ kaufen, das klappte aber leider nicht. Zweimal gab es vom Importeur die Meldung, dass sich die Auslieferung nochmals um einige Woche verschoben hat. Per Zufall bin ich dann auf das GorillaPod Focus Set gestossen. Dies ist knapp CHF 30.- teurer, aber es auf jeden Fall Wert. Im Set enthalten ist neben dem Stativ selber noch der GorillaPod Ballhead X (Einzelpreis über CHF 80.-).. Optisch weichen die beiden Stative dezent von einender ab, doch beide können es mit über fünf Kilogram schweren Kameras aufnehmen. Deshalb geh ich davon aus, dass es das gleiche Modell ist.
Ja ich weiss, Man(n) muss sich Mehrausgaben schön reden :)

Jobby GorillaPod Ballhead X (Kugelkopf)

Wie oben schon erwähnt, ein Teil vom Set ist der Ballhead X. Ein äusserst praktischer und stabiler Kugelkopf Adapter.
Wenn ihr ihn mal ausprobiert habt, werdet ihr ihn zu schätzen wissen. Natürlich lassen sich dank den flexiblen Beinen die Kamera schnell in eine passende Situation bringen. Doch Dank dem Kugelkopf geht das nochmals viel einfacher.
Im Kreis lässt sich der Adapter um 360° drehen. Damit ihr auch passgenaue Bilder/Video Ausschnitte bekommt, findet ihr am Adapter selber Grand Einstellungen in form von feinen, weissen Strichen. Die Kamera ist fix ausgerichtet, wenn ihr einen Schwenker machen möchtet, müsst ihr dazu eine der drei Schraub-Elemtente drehen. Wenn ihr eure Kamera neigen möchtet müsst ihr die grösste der drei Schrauben drehen. Schon kippt die Kamera nach links, rechts, nach vorne oder hinten weg. Maximal lässt sich das ganze bis zu 90 Grad kippen. Dies funktioniert aber nur an einer einzigen Stelle.
Dafür bekommt ihr aber schnell ein Händchen wenn ihr ein wenig damit rumspielt. Dazu einfach die beiden genannten Möglichkeiten Kombinieren.

Die dritte Schraube ist dazu da, die Wechselplatte vom Stativ zu lösen. Ein Punkt die ein jeder Mann sich irgendwann mal merken sollte. Bedienungsanleitungen lesen ist nicht immer nur für Mädchen der falsche Weg. Bei der Wechselplatte ist standardmässig eine 3/8″ Gewindeschraube verbaut. Aus lauter Verzweiflung und dem «ich möchte endlich das Joby testen» hab ich mir einfach meine Wechselplatte von meinem togopod PATRICK Stativ geschnappt und drauf gesetzt. Das positive daran? Die beiden Stativ-Vorrichtungen sind miteinander kompatibel.


Technische Details

  • Länge: 372 mm
  • Gewicht: 762 g
  • verbautes Stativgewinde: 1/4″ oder 3/8″
  • Stativ-Bauart: Tischstativ
  • Stativ Ausstattung: Kugelkopf
  • Belastung bis: 5 kg

Fazit

Einleitend habe ich einige Punkte aufgezählt die ich bei meinem ersten Eindruck gesammelt habe. Eines davon war der Punkt «teuer». Das Joby GorillaPod Focus Set kostet einiges an Geld. Nach meinen fleissigen Tests damit mit grossen wie auch kleineren Kameras bin ich extrem überzeugt von dem flexiblen Stativ.
Ich nutzte das Stativ vor allem für meine VLOGs und Videos die ich mit meinen Mädels/der Familie mache.

Für ein stabiles Bild beim filmen und fotografieren ist etwas zusätzliches Gewicht nicht schlecht. Da kommt das GorillaPod mit seinen 762 g natürlich gerade gelegen. Fleissige Leser hier im Blog wissen sicherlich, dass ich auf der Suche nach einer neuen Kamera für meine VLOGs bin. Da mein aktueller Favorit (Panasonic Lumix DMC-FZ1000 – Testbericht folgt) aber selber schon recht gewichtig ist, kommt hier aktuell ziemlich viel an Gewicht zusammen. Ich bin mal gespannt wie sich das mit der Zeit entwicklen wird.

Wer auf der Suche nach einem tollen, kleinen Stativ ist für unterwegs sollte sich das GorillaPod Focus Set unbedingt genauer anschauen. Wenns doch etwas grösser sein darf empfehle ich euch meinen Testbericht zum togopod PATRICK mal durch zu lesen.

 

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Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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