Der XGIMI Beamer im Einsatz

XGIMI Elfin – mobiler Beamer mit Style

Ohne zu viel zu spoilern, der XGIMI Elfin ist ein stylisher, Full-HD-Beamer für den spontanen Einsatz daheim, im Wohnzimmer, dem Schlaf-/oder Kinderzimmer, draussen im Garten oder auch nur für eine spontane Gaming-Session mit Freunden. Das sind nur ein paar Anwendungszwecke, wo ich den Beamer sehen würde.
OB und wie, er seine Arbeit verrichte, das zeige ich euch im heutigen Beitrag.

Wichtiger Hinweis für alle Interessierten: Diesen und weitere XGIMI-Beamer findest du während den nächsten Tagen vergünstigt zu kaufen. Alle Informationen dazu kannst du drüben im Blog nachlesen.

Kompakt und einfach zum Mitnehmen

KategorieHerstellerSoftware Version
BeamerXGIMIKernel-Version: 4.19.79+

Mein letzter Beamer war ein extrem kompakter Philips Beamer, der mit Android lief und eher ein Graus als ein Augenschmaus war. Damit meine ich mehr das Betriebssystem, als die Hardware als solche. Denn diese vermochte, für ihre kompakte Bauweise, doch recht anständig Licht an die Wand pfeffern.

Parallel dazu habe ich, seit meiner Zeit in Aarau (das ist fast schon 20 Jahre her) einen grossen Beamer, für den fixen Einsatz im Wohn- oder einem TV-Zimmer. Doch dieser ist langsam aber sicher in die Jahre gekommen. Dennoch funktioniert er noch perfekt und hat schon so manchen Kino-Abend oder Sportübertragung im Garten durchmachen dürfen. Eines ist aber schon seit Jahren klar, eine neue Birne würde ich diesem Ungetüm nicht mehr spendieren, wenn die einmal durch ist.

Doch kommen wir doch zurück zum kompakten Beamer von XGIMI.

https://youtu.be/1BObB9A_btg

Lieferumfang

  • Beamer
  • Stromkabel mit Adapter
  • Fernbedienung
  • 2 x AA-Batterien
  • Bedienungsanleitung

Verpackung

Ausgeliefert wird der Beamer in einer sehr kompakten und auch sehr cleanen Verpackung. Die weisse Schachtel zeigt obendrauf einzig das Produkt und dessen Name. Seitlich findest du wiederum zweimal den Brand «XGIMI», den Hinweis auf den Google Assistenten und den Audio-Kooperationspartner Harman Kardon. Letzterer gehört seit 2017 zu Samsung, fungiert aber weiterhin als selbstständiges Unternehmen und kooperiert fleissig mit anderen Herstellern.

Im Inneren ist der Beamer, die Fernbedienung, das Netzteil und das dazugehörige Kabel, sowie eine kurze Bedienungsanleitung, alles einfach verpackt. Sympathisch ist hier, dass XGIMI fast bei allem auf Kunststoff-Halterungen verzichtet hat.


XGIMI: Wer ist das?

XGIMI sagt dir nichts? Der chinesische Hersteller fällt schon einigen Jahren, durch seine ausgefallenen Beamer auf. Ausgefallen, weil sie immer mehr als die meisten anderen Hersteller bieten und das vielfach auch zu einem fast noch günstigeren Preis. XGIMI ist sehr innovativ, erst vor kurzem haben sie eine Lampen-/Beamer-Kombination vorgestellt. Ich bin gespannt, was sie als nächstes kommen wird.

Neue Funktionen, neue Ideen, das sieht man vielfach zuerst oder relativ weit vorn bei XGIMI. Das schöne, die neuen Funktionen findest du nicht, wie bei langjährigen Beamer Herstellern, erst einmal in den teuren Geräten, nein XGIMI verbaut die meisten auch schon bei den Einstiegsbeamern mit ein.

Das Unternehmen gibt es seit 2013 und kommt langsam aber sicher nun auch in Europa, speziell bei uns in der Schweiz an. Vor allem aber kennt man XGIMI durch mobile Beamer, wie dem XGIMI Elfin hier im Testbericht. Hier hat der Hersteller schon ein paar spannende Produkte im Sortiment.

Da hört es aber nicht auf: XGIMI hat, mit dem AURA, auch einen 4K Ultrakurzdistanz-Laserprojektor im Angebot.


Verarbeitung: Beamer

Als mich das Sample erreichte, war ich sehr überrascht, über die kompakten Ausmasse. Nicht nur die Verpackung ist kompakt, auch der Beamer selbst ist es. Vergleiche ich den Beamer mit einem mir bekannten Gadget hier im Büro, dann würde ich wohl am ehesten den Mac mini nehmen. Das kompakte Erscheinungsbild, welches den XGIMI Elfin-Beamer ausmacht, ist leicht breiter und länger als ein Mac mini, aber ziemlich genauso hoch.

In der Zeit zwischen der Anfrage und dem Auspacken ist wohl so viel Zeit vergangen, dass sich mein Kopf auf vergessen eingestellt hatte. Ich war auf jeden Fall sehr überrascht über das kompakte Design. Auch wenn ich schon einige Ultra-kompakte Beamer im Test hatte. Mit diesen kann/sollte man den XGIMI Elfin natürlich nicht vergleichen.

Die rückseitigen Schlitze für die Abluft - XGIMI Elfin und Chromecast
Die rückseitigen Schlitze für die Abluft – XGIMI Elfin und Chromecast

Farblich setzt der Beamer-Hersteller auf ein mattes Weiss. Das fühlt sich beim Anfassen richtig gut an, auch wenn es kein hochwertiges Kunststoffmaterial ist. Die Kanten sind markant, aber nicht störend. Einzig der Übergang, seitlich links, wo das schwarze Material mit dem Hinweis auf Harman Kardon eingelassen ist, dürfte etwas flacher sein.

Dies ist aber jammern auf sehr hohem Niveau. In diesem schwarzen Bereich ist auch eine feine, nicht sichtbare, weisse LED verbaut. Diese leuchtet nur beim Ein- sowie Ausschalten kurz auf und ist sehr angenehm.

Die weisse Oberfläche ist eventuell nicht ganz ideal gewählt, wenn man bedenkt, dass sich der Beamer für einen mobilen Einsatzzweck gut eignet. Mit der Zeit bekommt dieser sicherlich seine Gebrauchsspuren. Wenn man das aber weiss, dann ist dies sicherlich nur halb so schlimm, wenn überhaupt.

Verarbeitung: Die Fernbedienung

Die Fernbedienung zum Beamer ist aus dem gleichen Kunststoff gefertigt. Somit auch in Weiss gehalten und die Tasten sind, zumindest bis auf zwei, allesamt in Schwarz. Das Navigations-«Kreuz» ist, wie die Lautstärke-Knöpfe, mit einer leichten Schraffierung versehen. Das macht das Auffinden und das Bedienen etwas einfacher.

Die Fernbedienung und seine Tasten
Die Fernbedienung und seine Tasten

Den längeren Balken unten, welcher diagonal von links unten nach rechts oben verläuft, steuert aber nicht nur die Lautstärke. Fast etwas zu gut versteckt findest du unten an der Fernbedienung einen Regler, schiebst du den auf Fokus, kannst du damit mithilfe dieser Taste anschliessend die Schärfe und die Ausrichtung steuern.

Der Regler fürs Switchen zwischen Lautstärke und Fokus
Der Regler fürs Switchen zwischen Lautstärke und Fokus

Dadurch, dass ich seit Jahren, die Apple TV im Einsatz habe, bin ich mir bei den Fernbedienungen natürlich deren Qualität gewöhnt. Natürlich passt die Elfin Fernbedienung zum Gesamtkonzept. Doch irgendwie hab ich mich auf Alu-Fernbedienungen eingeschossen. Da ich aber meist meine Apple TV am Beamer hängen, hab, nutze ich natürlich dann auch für fast alles diese.

Die Fernbedienung und seine Tasten
Die Fernbedienung und seine Tasten

Mobiler Einsatz

Die Gehäuseecken sind angenehm abgerundet, das macht das Handling und eine fleissige Nutzung sehr angenehm. Doch nicht nur die Grösse, auch weitere Details am Beamer weisen auf einen mobilen Einsatzbereich hin.

Unten am Beamer findest du eine 1/4* Gewindeschraube. Dank dieser bekommst du den XGIMI Elfin ohne Probleme auf fast jedes Stativ oder ähnliche Vorrichtungen. Das ist extrem praktisch, vor allem wenn man eher auf ein schmales Setup setzen möchte.

So hatte ich meinen Elfin mehrfach auf meinem geliebten Jobby Stativ fixiert und als Beamer genutzt. Durch das stabile Stativ und dessen Eigengewicht passt das perfekt. Wenn aber zusätzliche Möbel, wie ein Stuhl oder eine Kommode fehlen, solltest du eher auf einen traditionelles Fotostativ setzten.

Kabelmanagement auch im mobilen Einsatz sinnvoll
Kabelmanagement auch im mobilen Einsatz sinnvoll

Solltest du das Stativ nicht gebrauchen, dann kannst du den Beamer direkt auf einem Möbel oder ähnlichem platzieren. Damit dies sicher passiert, hat XGIMI dem Elfin Gummifüsse spendiert. Das sind zwei, kleinere, runde Gummifüsschen und ein breiter Streifen. Die beiden kleineren fungieren nicht nur als Füsschen. Du kannst diese auch drehen und dann gehen diese etwas vom Beamer ab. Damit kannst du ganz leicht das Bild nach oben oder unten bewegen, um erst einmal physisch das Bild etwas zu optimieren.

Generell verhält es sich aber so, dass die drei Gummielemente den Beamer ganz stark auf dem Tisch oder sonstigen, flachen Oberflächen, halten.


Anschlüsse

Die Anschlüsse an dem Beamer sind relativ knapp verteilt, doch das soll nicht störend sein. Seien wir mal ehrlich, meist braucht es neben dem Strom- und einem HDMI-Anschluss nicht wirklich allzu viel Weiteres. Sicherlich mehr ist immer besser und die Auswahl kann es auch ausmachen. Doch im Falle eine solch mobilen Beamers kommt man damit perfekt klar.

Zusätzlich hat XGIMI dem Elfin noch einen 3.5 mm Klinken-Port spendiert, damit kannst du einen externen Lautsprecher anschliessen, wenn es dann nötig wäre. Die meisten Inhalte, welche ich wiedergeben wollte, genauer gesagt eigentlich alle, habe ich über entsprechende Apps auf dem Google TV direkt wiedergeben können. Für alles andere habe ich gelegentlich meine Apple TV montiert und davon auch wiedergegeben.

Die rückseitigen Schlitze für die Abluft - XGIMI Elfin und Chromecast
HDMI, USB-A und 3.5 mm Klinkenstecker, die Anschlüsse

Inhalte, die ich auf dem Smartphone hatte, habe ich via integrierten Chromecast-Schnittstelle oder über AirPlay 2 (dank angeschlossener Apple TV) auf den Beamer gebracht. Für die Kommunikation mir dem im Netzwerk befindlichen Computer setzt XGIMI auf Bluetooth (BLE) 5.0 und einem Dual-Band-WiFI-Signal.


Automatische Trapez-Korrektur

Etwas vom besten am XGIMI Elfin ist sicherlich, die automatische Ausrichtung und Korrektur des projektierten Bildes. Hast du den Beamer zum Start einmal korrekt eingestellt, merkt er sich das. Sobald du, bewusst oder auch unbewusst, an den Beamer ankommst, verstellt sich der Blickwinkel. Das ist klar und lässt sich nur durch gutes Aufpassen verhindern.

Doch nicht beim XGIMI Elfin, dieser korrigiert regelmässig seine Position. Steht das Bild plötzlich schräg an der Wand, wird auch gleich korrigiert. Dazu schrumpft, in den meisten Fällen der Bildausschnitt, sofern es ich nicht anders korrigieren lässt.

Eindrücklich ist, so finde ich, bei einem solch einfachen Beamer, dass dieser auch Hindernisse erkennen kann.
Dazu gehören Pflanzen, Möbel oder auch nur Lichtschalter, die ein schönes und ausgeglichenes Bild behindern könnten. Das automatische Erkennen von solchen Gegenständen funktioniert erstaunlich gut.

So passiert, bei mir, hier im Büro. Schau dir als Beispiel hier in meinem Video an, da erkennt der Beamer den Fernseher unten dran und schränkt das Bild nach unten ein. Genauso wie den Stehpult, von meinem Podcast-Tisch, der unten in der Ecke kurz ins Bild kommt.


Licht-Technik

XGIMI setzt bei der Projektionstechnik auf die DLP-Technologie. Wenn dich das genauer interessiert, drüben auf Wikipedia kannst du dich ein wenig einlesen in die Thematik. Spannend ist aber, dass diese Technologie eher weniger in Beamern dieser Preisklasse zum Einsatz kommen. Grosse Hersteller wie Acer, BenQ oder Vivitek, um nur ein paar zu nennen, setzen vorwiegend bei ihren kompakten Modellen auf diese Technologie. Eine Gemeinsamkeit haben sie aber alle, den DLP-Chip kommt in allen Fällen vom amerikanischen Unternehmen Texas Instruments. Welcher auch der Erfinder dieses ist.

Im Falle vom XGIMI Elfin ist dies ein 0.33* DMD-Chip. Bei der DLP-Technologie gab es in den letzten Jahren viele Entwicklungsschritte. Somit schneiden auch nicht alle der Chips gleich ab. Der Chip ist in der Lage, ein vollwertiges 1080p Bild (Full-HD) abzubilden. Diese lässt sich auch auf 4K hochskalieren und grundlegend ist er auch in der Lage HRD10-Inhalte sowie 3D-Filme wiederzugeben.

Die feinen Aussparungen für den Lautsprecher
Die feinen Aussparungen für den Lautsprecher

Bei der Helligkeit bringt der Elfin 800 ANSI-Lumen auf die Leinwand und der Hersteller selbst gibt an, dass die Lebensdauer bis zu 30‘000 Stunden weit geht. Damit kommst du richtig weit, würde ich doch sagen.

Audio Erfahrungen mit dem XGIMI Elfin

Beim Audio setzt XGIMI auf, den oben bereits schon einmal erwähnten, Kooperationspartner Harman Kardon. Dies ist, seit 2017 ein eigenständiges Tochter-Unternehmen von Samsung. Je nach Integration kann damit ein deutlich besserer Ton erreicht werden.

Der XGIMI Elfin produziert Wärme. Dies ist normal, beim Betrieb von einer Beamer-LED. Deshalb benötigt ein solcher auch immer ein gutes Lüftungssystem. Wie wir von Computersystemen oder auch Laptops her wissen, erzeugen solche Lüftungssysteme auch eine gewisse Abwärme und auch Lüftungsgeräusche.

Diese darf man auch beim XGIMI Elfin nicht wegdiskutieren. Auch der Elfin gibt Lüftergeräusche von sich. Diese hörst du auf jeden Fall. Das Positive daran ist aber, dass diese konstant sind und auf einer immer gleichen Frequenz lüften. Da kommt das menschliche Gehirn zum Einsatz, dieses ist nämlich gut, im Verdrängen von genau solchen Geräuschen.

Besser wird es natürilch dann, wenn du auf externe Audio-Wiedergabe ausweichst. In meinem Fall, habe ich, hier im Büro, den Huawei Sound Joy genutzt. Der tolle und umfangreiche Sound des Sound Joy bringt eine satte Klangkulisse in den Raum, in den du das abspielst. Alternativ habe ich daheim den Bang & Olufsen Beosound, im Kinderzimmer und den Beolit 20 der gleichen Firma im Wohnzimmer genutzt.

Der Huawei Sound Joy Lautsprecher und der Beamer
Der Huawei Sound Joy Lautsprecher und der Beamer

Als letztes Sound-Gadget habe ich dann auch noch meinen Cyrus ONE angeschlossen, mit dessen grossen Studio Boxen. Neben der Anbindung via Kabel ist Bluetooth möglich und somit hast du hier ein breites Feld an möglichen Audio-Weitergabe-Geräten. Das schöne ist, ein fast jeder von uns hat passende Boxen oder Bluetooth-Geräte daheim.

Natürlich funktioniert dies genauso gut mit einem Bluetooth Kopfhörer, sofern du allein einen Film schauen möchtest.

Damit übertönst du natürlich jegliches Lüftergeräusch des Beamers und bekommst auch noch einen vollwertigen Sound geliefert.

Alle drei Geräte habe ich über die Bluetooth-Schnittstelle angebunden. Schalte ich den Beamer und das Audiodevice ein, verbinden sich diese auch jedes Mal wieder von Neuem, wenn ich es nutzen möchte und dies gänzlich ohne mein Zutun.


Android TV 10: Der Flaschenhals am Gadget

Als Betriebssystem setzt XGIMI auf das freie Android als Betriebssystem. Hierfür kommt mit Android TV 10 eine speziell für Fernseher entwickelte Version zum Einsatz. Warum hier nicht auf Google TV gesetzt wird, kann ich leider nicht beurteilen.

Zusätzlich findet ihr die Chromecast-Technologie direkt schon in der Hardware verbaut. Somit kannst du eigentlich alle Medien von deinem Smartphone oder Tablet aus direkt streamen.

Was für einen Prozessor das hier XGIMI verbaut hat, wird bedauerlicherweise nicht kommuniziert. Das einzige, was wir erfahren, der interne Speicher liegt bei 16 GB. Der Arbeitsspeicher bei jeweils 2 GB RAM. Das ist beides Fix und lässt sich nicht weiter ausarbeiten. Hier sollte aber deutlich mehr drin liegen, würde sich Google einmal dahinterklemmen und das Betriebssystem etwas besser optimieren.

Alternative Dongles oder Media-Centern für den XGIMI-Beamer

Wie oberhalb erwähnt, Google TV 10 ist eine Krücke, natürlich es läuft, natürilch es funktioniert und es gibt auch, dank Play Store einige Apps für den Einsatz von verschiedenen Lösungen. Dadurch, dass sich das ganze aber sehr langsam aufbaut und es in der Bedieung auch immer etwas ruckelt, ist das Erlebnis damit einfach nicht wirklich toll.

Das merkt man aber vor allem auch erst dann, wenn man ein System wie die Nvidia Shield oder natürlich auch die Apple TV in den Fingern hatte. Bei letzteren spreche ich nicht einmal unbedingt von der aktuellsten 2022er-Version, nein, das war bei Apple schon vor acht Jahren so.

Beamer platziert für den Einsatz
Beamer platziert für den Einsatz mit dem Chromecast Stick

Alternativ kann ich dir hierfür zum Beispiel, den Google Chromecast empfehlen. Sollte dir der 4K Dongle zu teuer sein, lohnt eventuell auch ein Blick auf die neu vorgestellte Full-HD-Verison. Dieser lohnt, meiner Meinung nach aber nur, wenn du ihn an einem älteren Fernseher, einem einfachen Monitor oder eben dem XGIMI Elfi betreiben möchtest.

Hast du schon einen 4K oder noch stärkeren Fernseher, den du auch noch mit dem Dongle benutzten willst, dann lohnt es sich direkt zum 4K Modell zu greifen. Einfach um auch bereit zu sein und den Stick auch über viele weitere Jahre noch nutzen zu können. Sofern Google dann überhaupt so lange Updates liefert und / oder das Projekt am Leben lässt.

Oben schon mehrfach erwähnt, ist natürlich die Apple TV eine wirklich geniale Lösung. Einfach zu bedienen, Apps für alle Dienste, die es da draussen so gibt und dann auch noch in Performant und Schlicht. Was will man mehr?


Technische Details

 Einheiten
Grösse194.19 x 192.1 x 48.31 mm
Gewicht931 g
AnzeigetechnikDLP
Anzeigechip0.33" DMD
Helligkeit600 bis 800 ANSI LUmen
Auflösung1'920 x 1'080 Pixel
Lebensdauer der Lampe25'000 Stunden
AutofokusJa
MEMCJa
Lautsprecher2 x 3W
RAM2 GB
Speicher16 GB
Chromecast integriertJa
AnschlüsseStrom
HDMI
USB-A
3.5 mm Klinken
Bluetooth5.0 BLE
Wi-Fi2.4 GHz, 802.11a/b/g/n/ac Dual-Band
BetriebriebssystemAndroid 10 TV
Geräuschpegel< 30 dB

Fazit

Wer sowieso in der Apple Welt zu Hause ist, sollte gleich noch die Apple TV oben auf den kompakten Beamer kleben und schon habt ihr ein perfektes kleines Heimkino. Diesen kannst du auch ohne Weiteres, mit in die Ferienwohnung nehmen und / oder einfach bei den Grosseltern die Bilder der kleinen an die Wand projizieren.
Du bist in der Google / Android Welt zu Hause, dann lohnt sich ein Blick auf die Nvidia Shield, oder einem Chromecast-Dongle. Damit hast du analog oben ein perfektes Zusammenspielt.

Du spielst gerne Spiele auf der Nintendo Switch oder über Apples eigenem Gaming-Angebot Apple Arcade, dann benötigst du in der Zukunft keinen Fernseher oder ein grosses Display mehr. Einfach den Beamer aufstellen, an den Strom hänge und schon hast du ein grosszügiges Bild für deine Spiele-Abende, egal ob du dies daheim macht, unterwegs bei Kollegen oder im Vereinslokal.

Der Harman Kardon Brand
Der Harman Kardon Brand

Da der Beamer vor allem auch für den mobilen Einsatz gedacht ist, wäre natürlich eine Transporttasche sehr praktisch. Eine solche fehlt aber leider im Lieferumfang. Das hätte das Paket perfekt gemacht, diese müsste aber knapp grösser sein als das Produkt selbst, damit auch die Apple TV oder der Chromecast seinen Platz darin findet.

*Eventuelle Kauflinks können Spuren von Affiliate enthalten.

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