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iPhone X Testbericht

iPhone X Testbericht

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Anfang September lüftete Apple endlich das Geheimnis um die neuen iPhones. Das erste Mal in der über zehnjährigen Geschichte des iPhones stellte Apple an einem Abend gleich drei neue Geräte vor. Während das iPhone 8 und iPhone 8 Plus im klassischen Design daherkommen, soll das iPhone X die nächste Dekade der Smartphones einleiten. Tatsächlich gibt es jede Menge neuer Technik und Änderungen, die wir ausführlich testen durften.

iPhone X

Nach zehn Jahren ist das iPhone für Apple zur mit Abstand wichtigsten Einnahmequelle geworden. Dementsprechend ging der Konzern möglichst behutsam bei der Gestaltung des Geräts vor – eigentlich gab es nur wenige Änderungen am Design und wenig radikale Einschnitte. Das iPhone X stellt jetzt alles auf den Kopf. Der ikonische Homebutton verschwindet, dafür ist fast die komplette Vorderseite ein 5,8 Zoll grosses OLED Display. Fast? Ja nur fast, am oberen Teil gibt es eine kleine Aussparung, die Notch/Stirn, die links und rechts aber noch von Display, den Ears/Ohren, flankiert wird. In der Aussparung sind unter anderem die Sensoren für eine beeindruckende Frontkamera untergebracht. Diese Kamera bildet auch die Speerspitze für das neue Sicherheitssystem – statt Touch ID gibt es jetzt Face ID. Dabei scannt Apple das Gesicht des Nutzers und gibt das Smartphone erst nach erfolgreicher Erkennung frei. Viele Neuerungen treffen auf viele Designänderungen – und damit gibt es auch viel Potential für mögliche Probleme. Dazu kommt der – auch für Apple Verhältnisse – extrem hohe Preis ab CHF 1'199.- / EUR 1'149.-. Der Beginn eines grossen Flops? Wohl kaum.


Lieferumfang

  • iPhone X 256 GB
  • Lightning zu 3,5mm Klinke Adapter
  • 5W Netzteil
  • USB-A zu Lightning Kabel
  • Bedienungsanleitung, Sticker
Lieferumfang
Lieferumfang

Verarbeitung und Design

Bei der Verarbeitung liefert sich Apple – wie gewohnt und wie man es für ein Gerät dieser Preisklasse auch erwarten darf – absolut keine Blösse. Die Rückseite ist, wie beim iPhone 8 und iPhone 8 Plus, aus Glas gefertigt, die Ränder sind aus Edelstahl. Die beiden Farbvarianten nennen sich offiziell Spacegrey und Silber, in Wirklichkeit handelt es sich dabei aber eher simpel um schwarz und weiss. Die Farben erinnern stark an die diamantschwarze Variante des iPhone 7, auch die Griffigkeit des Gehäuses ist auf einem ähnlichen Niveau. Wer nun denkt, das Glas sei rutschig, irrt. Dank der Nachbearbeitung der Oberfläche ist die Haptik besser als bei einem iPhone aus Aluminium. In Sachen Speicher gibt es nur mehr zwei Ausführungen – 64 GB und 256 GB.

Das iPhone X ist fast randlos und nahezu die komplette Front ist das Display. Das Verhältnis Bildschirm:Gehäuse liegt nun bei 81,14 Prozent. So konnte Apple ein Display, das grösser ist als jenes des iPhone Plus, in ein Gehäuse verbauen, das nur geringfügig grösser ist als das eines herkömmlichen iPhones. Hier liegt der klare Vorteil aller Anstrengungen der Ingenieure und der wahre USP. Die Notch am oberen Ende sorgte bereits unmittelbar nach der Vorstellung für viel Häme, verbessert dieses Verhältnis aber. Apple begab sich in Sachen Design an die Grenze des Möglichen und entschied sich dazu, offen zu der Aussparung im Display zu stehen. Statt diesen Makel zu verblenden oder zu verschweigen wurde es sogar zum neuen ikonischem Designobjekt, anhand dessen das iPhone X bei Icons symbolisiert wird.

Display

Erstmals setzt Apple bei dem iPhone auf ein OLED Display, eine Technologie auf die bereits viele andere Premium Smartphones bzw. Flaggschiff-Modelle anderer Hersteller setzen. OLED bietet im Gegensatz zur bisher eingesetzten LED Technik einige Vorteile – unter anderem eine bessere Farbdarstellung. Das neue Display unterstützt HDR und den erweiterten P3 Farbraum, auch die Auflösung wurde erhöht. Apple selbst spricht von Super-Retina. Das 5,8 Zoll Display besitzt eine Auflösung von 2436 x 1125 DPI und damit 458 Pixel per Inch. Ein wirklicher beachtlicher Wert, der über dem anderer iPhones, aber nicht über denen der Konkurrenz liegt.

Zusätzlich gibt es beim iPhone jetzt endlich ein True Tone Display. Diese Technologie ist bereits aus dem iPad bekannt und soll automatisch einen auf die Umgebung abgestimmten Weissabgleich liefern. Dieses Feature kann auf Wunsch aber auch deaktiviert werden.

Front
Front

Das Display besitzt alle Vor- und Nachteile, die die OLED Technologie mit sich bringt. Farben wirken unglaublich kräftig, das Schwarz ist intensiv. Dabei kalibriert Apple die eigenen Displays offensichtlich deutlich weniger knallig als die Konkurrenz – die Farben wirken natürlich und nicht massiv überzeichnet. Doch es gibt auch Nachteile: Einerseits sind OLED Displays weniger blickstabil, andererseits könnten Einbrenneffekte auftauchen. Auf die Gefahr einbrennender Symbole geht Apple direkt ein. Einerseits soll die Software dies verhindern, andererseits sollte die automatische Abschaltung bei Nichtnutzung des Geräts aktiviert sein.

Prozessor

Wie jedes Jahr gibt es mit dem neuen iPhone auch einen neuen Prozessor, dieses Jahr hört der Chip auf den Namen A11 Bionic. Der Beiname Bionic soll auf die gesteigerten Fähigkeiten im Hinblick auf Gesichtserkennung und AR hinweisen. Es handelt sich dabei, wie im A10X, um einen Sechs-Kerner. Zwei Kerne arbeiten im Stromsparbetrieb, vier Kerne sind für Performance verantwortlich. Erstmalig können aber auch alle sechs Kerne gleichzeitig aktiviert sein. Mit an Bord ist natürlich auch der M11 Chip, dieser übernimmt das Tracking von Bewegungen, so muss nicht immer der A11 bei Hintergrundaktivitäten aktiviert werden.

Dank der neuen Architektur gelingt Apple ein massiver Sprung in Sachen Performance. Bei alltäglichen Anwendungen reichte die Leistung des iPhones in Vergangenheit mehr als aus, neue Aufgaben wie AR und Face ID fordern dem Gerät aber mehr Rechenleistung ab. Während mein iPhone 7 Plus bei AR Anwendungen schnell sehr heiss wurde, scheint das iPhone X nun besser mit diesen Aufgaben umzugehen. Die Anwendungen laden schneller und die Gerätetemperatur steigt nur unerheblich.

Akku

Apple hat im iPhone X einen 2'716 mAh grossen zweiteiligen Akku verbaut. Selten war die Angabe zur Akkulaufzeit schwerer – denn das OLED Display hat massive Auswirkungen darauf. Bei dieser Technologie benötigen schwarze Pixel keinen Strom, da sie simpel nicht aktiviert werden. Dementsprechend kann die Akkulaufzeit je nach Anwendung massiv schwanken. Apple selbst gibt die Laufzeit wie folgt an:
Hält bis zu 2 Stunden länger als beim iPhone 7.

Sprechdauer (drahtlos): bis zu 21 Std
Internetnutzung: bis zu 12 Std
Videowiedergabe (drahtlos): bis zu 13 Std
Audio­wiedergabe (drahtlos): bis zu 60 Std.

In meiner persönlichen Nutzung kann ich sagen, dass die Laufzeit etwas unter der eines iPhone 7 Plus liegt. Hintergrundaufgaben wie GPS Tracking oder Audiowiedergabe über Bluetooth benötigen deutlich weniger Energie als früher. Da ich meist auch den Darkmode von Apps einsetze, komme ich so auf mehr Laufzeit als bei meinem alten Plus Modell.

Endlich hat Apple auch Fast Charging und die Ladung via Qi integriert. Um das Gerät schnell zu laden, muss der Kunde allerdings noch einmal investieren. Hier werden ein Netzteil mit USB-C Powerdelivery und das passende USB-C auf Lightning Kabel benötigt. Bei Apple direkt kosten die Komponenten mindestens CHF 88.- / EUR 90.-, bei Drittherstellern lässt sich einiges an Geld sparen. Zum Glück setzt Apple nicht nur beim Fast Charging auf offene Standards, auch beim drahtlosen Laden kommt ein offener Standard zum Einsatz. Hier setzt Apple auf das weit verbreitete Qi. Das Zubehör ist von Fremdherstellern sehr günstig zu bekommen, Apples eigene Lösung AirPower kommt erst nächstes Jahr.

So begrüssenswert die Integration beider Features über offene Standards auch ist, Apples Preis- und Zubehörpolitik ist nach wie vor schrecklich. Der Kunde wird, trotz hohem Preis für das Gerät an sich, überall extra zur Kasse gebeten. Das beiliegende Netzteil ist nach wie vor – wie vor zehn Jahren – nur ein 5W Netzteil. Dieses reicht nicht einmal, um ein stärkeres Qi Ladegerät zu betreiben. Die maximale Kapazität, die Apple hier beim iPhone X unterstützt, liegt bei 7.5 Watt. Hier sollte Apple mindestens ein iPad Netzteil beilegen.

Kamera

Rückseite
Rückseite

Die beste Kamera ist die… des iPhones. Mittlerweile sind sich auch professionelle Benchmarks wie jene von Dxo einig: Das iPhone X verfügt über die aktuell beste Smartphone-Kamera. Apple hatte sich nie dem grossen Megapixel-Rennen angeschlossen, dennoch liefert das iPhone X perfekte Fotos. Auf der Rückseite befindet sich die vom iPhone 7 Plus bekannte iPhone Kamera, diese ist jetzt aber horizontal angeordnet. Das einzige Alleinstellungsmerkmal befindet sich an der Vorderseite – die verbesserte Frontkamera. Neu ist auch der Porträtlicht Modus, ähnlich wie beim alten Porträtmodus können Fotos so mit einem Filter belegt bzw. nachbearbeitet werden. Während bisher nur Tiefenunschärfe möglich war, kann jetzt auch nachträglich die Belichtung geändert werden. Detailverbesserungen gibt es auch beim integrierten Blitz: Dank vier Dioden ist dieser heller und wirkt im Zweifel etwas natürlicher.
In Sachen Videos wurde auch nachgebessert – diese können in 4K mit 60 fps aufgezeichnet werden, Slow Motion Filme können in FullHD sogar mit 240 fps aufgenommen werden. Beide Linsen an der Rückseite sind stabilisiert.

Nach wie vor steht die Kamera aus dem Gerät. Aufgrund der neuen Anordnung liegt das iPhone X damit nicht plan auf dem Tisch, ebenfalls kippelt es wenn es auf dem Tisch liegend betrieben wird. Das Problem lässt sich nur mit einer Schutzhülle lösen.

Audio

Im Vergleich zum iPhone 7 Plus kann ich hier keine Verbesserungen feststellen. Nach wie vor sind zwei Boxen im Gerät integriert – eine an der Oberseite in der Sprechgarnitur, eine an der Unterseite des Geräts. Die Tonqualität ist, für ein derartig flaches Gerät, vergleichsweise gut.

Unterseite
Unterseite

Bedienung

Bis hier her ging es sehr viel um nackte Technik. Die grösste Änderung, die das iPhone X aber mit sich bringt, ist die Bedienung. Gefühlt galt diesmal «Function Follows Form». Durch die neue Front fiel der Homebutton weg, damit auch Touch ID.

In Sachen Bedienung muss der Nutzer jetzt einige neue Gesten lernen. Ein kurzer Wisch von unten nach oben schliesst die App, ein Wisch mit 0,5 Sekunden verharrendem Finger auf dem Display öffnet den Taskswitcher. Das Kontrollzentrum ist ins rechte Eck bzw. Ohr gewandert. Am unteren Ende des Displays gibt es einen Homebutton-Indikator, dieser zeigt an, das von hier aus die Homebutton-Gesten ausgelöst werden können. Nach einigen Tagen gibt es ein paar erweiterte Tipps. Es ist einfacher, den Task Switcher durch einen schrägen Wisch von der unteren Kante zu öffnen oder eine Wischgeste mit 90 Grad Drehung auf dem Display. Ein Wisch nach rechts oder links auf dem Indikator selbst wechselt unmittelbar die App, ohne dass der Switcher aufgerufen wird. Alle Gesten sind auch auf dem Homescreen verfügbar, auch wenn der Indikator dort nicht angezeigt wird.

Anders als erwartet tritt schnell Gewohnheit ein. Die neuen Gesten gehen schnell in Fleisch und Blut über und der Homebutton ist vergessen. Einzig die Position des Kontrollzentrums stört mich – bei Einhandbedienung ist das Kontrollzentrum schwer zu erreichen.

Ähnlich verhält es sich bei Face ID. Ich war sehr skeptisch, was dieses neue Feature betrifft, nach wenigen Tage akzeptierte ich die neue Technologie aber als Ersatz von Touch ID. Die Einrichtung wird direkt während des Setups durchgeführt. Nach zweimaligem Kreisen des Kopfes ist der Prozess abgeschlossen. Um das Gerät zu entsperren, reicht es, auf das Display zu sehen und auf dem Homescreen nach oben zu wischen. Face ID übernimmt die Sicherheitsprüfung und funktioniert in 90 Prozent der Fälle ohne Behinderung. Sofern das Gesicht nicht erkannt wird, muss der Code eingegeben werden. Das System nutzt dies als Chance, um weiter zu lernen und lernt sich so auch das Gesicht bei Fehlversuchen an. Nach wenigen Tage hatte sich Face ID in meinem Fall deutlich verbessert. Das System hatte von Anfang an keine Probleme mit etwaiger wechselnder Gesichtsbehaarung oder einer (Sonnen-)Brille. Kapuzen / Hauben und Kopfhörer lernte es nach wenigen Tage zu verstehen.

Besonders jetzt im Winter ist Face ID eine massive Verbesserung gegenüber Touch ID. Das System funktioniert auch mit Winterbekleidung, zudem funktioniert es bei Feuchtigkeit. Während schweissnasse Finger nach dem Sport oft ein Problem waren, ist es mein schweissnasses Gesicht nicht mehr. Ebenfalls ist grundlegende Aktivierung einfacher. Per Tippen auf das Display oder Raise to Wake aktiviert sich das iPhone. Auf dem iPhone 7 waren Handschuhe ein doppeltes Problem – der nicht mehr physische Homebutton reagierte auch auf Handschuhe nicht zuverlässig.


Technische Details

  • Grösse: 143,6x  70,9 x 7,7 mm
  • Gewicht: 174 g
  • CPU: Hexa-core 2.39 GHz (2x Monsoon + 4x Mistral) – Apple A11 Bionic
  • Speicher: 64 / 256 GB
  • RAM: 3 GB
  • Display: 5,8″ All‑Screen OLED Multi-Touch Display
  • Auflösung: 2436 x 1125 Pixel bei 458 ppi
  • Akku: 2'716 mAh
  • GPS: GPS, GLONASS, Galileo und QZSS
  • Kamera vorne: 7 mp Kamera
  • Kamera hinten: 12 mp Kamera mit Weitwinkel- und Teleobjektiv
  • Funk: WLAN, Dual-Band AC
  • Bluetooth: 5.1
  • Farben: silber oder space grau

Fazit

Der König ist tot – lang lebe der König. Apple hat sich nach zehn Jahren endlich dazu durchgerungen, das Design des iPhones massgeblich zu verändern. Trotz meiner Skepsis im Vorfeld stört mich der Wegfall des Homebuttons und damit auch von Touch ID überhaupt nicht. Das Design ist gelungen und persönlich stosse ich mich auch nicht an der neuen Notch. Natürlich gibt es anfangs noch einige Probleme, diese werden aber durch Updates von Apple und den App-Entwicklern nach und nach behoben. Letzten Endes ist es für mich das beste iPhone, das ich jemals hatte. Ich war ein grosser Anhänger des Plus Modells, damit aber nie wirklich zufrieden. Ich mochte das grosse Display, die Abmessungen des Geräts waren aber ein krasser Nachteil. Mit dem neuen Design kann Apple beide Punkte, quasi ohne Nachteile, beheben. Kompromisse bei der Performance gibt es deshalb aber keine – nichtsdestotrotz ist es das leistungsfähigste Gerät mit der besten Kamera.

Etwas möchte ich diese grosse Revolution aber relativieren. Das iPhone X fühlt sich für mich nicht besonders nach der grossen Zukunft an. Das hat zwei Gründe: Einerseits, weil viele der Funktionen auch schon bei der Konkurrenz in irgendeiner Form verfügbar sind, anderseits weil es immer noch einiges zu tun gibt. Auf wirklich 100 Prozent Screen-To-Body Ratio fehlen eben immer noch gute 20 Prozent.

Es geht los
Es geht los

Bleibt zuletzt eine Diskussion, die ich hier nicht wesentlich anreissen möchte: Der Preis. Klar ist, all diese Änderungen kosten Geld. Apple lässt sich die Innovation aber mehr als fürstlich entlohnen. Über CHF 1'000.- / EUR 1'000.- für ein Smartphone sind eine klare Ansage – jeder muss aber selbst entscheiden, ob er dieses Investment tätigen möchte oder nicht. Apple hatte noch nie ein derartig breites Smartphone Angebot, aktuell gibt es iPhones, die sich wirklich nicht verstecken müssen, ab CHF 299.- / EUR 299.-. Alternativ gibt es auch die iPhone 8 Linie, die zumindest bei den inneren Werten sehr nahe an das iPhone X herankommen.

Ob das iPhone X also die Zukunft ist? Ja und nein. Es ist ein guter Ausblick in Richtung dessen, was wir erwarten dürfen – und darauf freue ich mich sehr. Bis dorthin ist noch ein langer Weg – der mit einem starken ersten Schritt in Form des iPhone X beginnt.

 

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