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Everyday Backpack Testbericht

Everyday Backpack Testbericht

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Mögt ihr euch noch an den Everyday Messenger 13 Testbericht von meinem Kollegen Jan hier im Blog erinnern? Der erste Messenger aus der damaligen Kickstarter Kampagne hat ja nicht nur bei Fotografen eingeschlagen wie eine Bombe. Nun geht es weiter mit der Erfolgsgeschichte und Peak Design fährt vier neue Modelle auf. Eine davon ist der Everyday Backpack, den ich euch heute hier etwas näher bringen möchte.

Ist der Everyday Backpack wirklich nur für Fotografen, oder auch eine Option für mich als Gadget-Fan? Das habe ich über die letzte Zeit versucht heraus zu finden.

Everyday Backpack

Angeliefert kam mein Everyday Backpack direkt aus dem Headquater von Peak Design, in San Francisco. Nicht in einem Karton, sondern in einem schlichten, matten, schwarzen Papier-Paket. Auf dessen Seiten in glänzend das typische Peak Design Dreiecks-Muster aufgedruckt ist. An der Oberseite auch in glänzend der Firmen Brand selber. Im inneren gibt es nochmals eine zweifache Papier-Verpakungs-Ummantelung, diese aber in Beige.
Darin verpackt kommt dann der Rucksack zum Vorschein.


Lieferumfang

  • Everyday Backpack
  • Rücksand-Kunststoff-Verpakung
  • Bedienungsanleitung

Meine Variante ist übrigens die 20 Liter Version, es gibt ihn auch noch in einer 30 L Version zu kaufen. Beide Rucksäcke sind aber ansonsten baugleich und weisen die gleichen Features auf.


Verarbeitung

Der Rucksack, so wie er aus dem Paket kommt bringt 1.6 g auf die Waage. Nicht wenig, dafür weiss man spätesten wenn man sich die einzelnen Komponenten mal etwas genauer anschaut, dass die Innereien vom Backpack wirklich gut geschützt sind.

Nicht nur von Ausseneinwirkung in Form von Kraft ist der Backpack geschützt. Er widersteht auch auch dem Wasser was vom Himmel fällt. Zum einen durch die Materialwahl, aber auch durch die geschützten Reissverschlüsse. Beim Material setzt der Hersteller Peak Design auf ein gewachstes Nylon.

Der Hauptverschluss ist wie einige weitere Magnetisch. Dazu kommt eine einfache aber effektive Halterung die Dank der magnetischen Wirkung einfach zu schnappt und dann fest hält. Das der Rucksack zu bleibt, liegt an den vier, ca. sechs Zentimeter breiten Metalllaschen an denen der Deckel einhängen kann. Je nachdem wie gefüllt er ist fällt er beim zu klappen automatisch in einen der vier Laschen.

Blick von oben rein
Blick von oben rein

Einmal geöffnet seht ihr auch schon auf halbem Weg nach unten schon den Boden. Da ist aber nicht Schluss, das liegt an den genialen Peak Design «Flex-Fold»-Trennern. Diese unterteilen die Tasche in kleinere Bereiche, was sie  für Fotografen so interessant macht. Hier könnt ihr neben der Kamera Body einfach und sicher verstaut eure ganzen Objektive und Blitz-Module unterbringen. Oben am vorderen Rand findet ihr noch ein zusätzliches, kleines Fach aus Filz mit einem Magnet Verschluss. Das eignet sich perfekt um das Portemonnaie, Billette etc. unter zu bringen.

Flex-Fold-Trennstücken
Flex-Fold-Trennstücken

Das coole an den Flex-Fold-Trennstücken ist, dass diese sich zum einen beim Gehen den Bewegungen anpassen und dennoch stabil die einzelnen Produkte voneinander trennen. Auch könnt ihr die Abstände so anpassen wie ihr sie benötigt. Denn die Trennstücke halten «nur» über einen festen Klettverschluss an der Vorder- und Rückseite vom Rucksack fest.

Auch könnt ihr individuell bestimmen ob ihr die ganze breite vom Rucksack benötigt oder weil es ein kleines Objektiv/Gadget ist auch nur die Hälfte. Ihr könnt auch eine solches Trennstück nach oben wölben und schon ist der Bereich doppelt so gross um Dinge zu verstauen.

Eine meiner ersten Gedanken beim ausprobieren von den einzelnen Stauräumen im Backpack war dann doch gleich mal, wo bringe ich mein MacBook unter, wenn ich unterwegs bin? Hinter den Trennstücken findet es keinen Platz das stösst gegen diese. Für das hat Peak Design ein eigenes, Fach gemacht. Ein Blick von oben auf den Rucksack zeigt einen «versteckten» Reissverschluss unter dem sich drei Bereiche verbergen. Zum einen für das MacBook/Ultrabook, einmal – wie vorne das Fach für das Portemonnaie mit Filz und dann oben in einem weichen, flauschigen Bereich noch ein grosszügiges Abteil für euer Smartphone und evtl. einer Powerbank und das dazu passende Kabel.

Die grossen Teile von eurem Fotoapparat oder eure Gadgets bringt ihr somit im Bauch vom Rucksack unter, doch wo gehören die ganzen kleineren Produkte hin? Hiermit meine ich zum Beispiel die externen Festplatten, der USB Stick, die Visitenkarten, Mikrofone, Kopfhörer, Kabel und zahlreiche weitere praktische Helferchen. Diese finden einen geschützten Bereich auf beiden Seiten vom Rucksack. Jeweils unter einem flauschig, weichen Material mit einem Reissverschluss geschützt findet ihr links und rechts kleinere und grössere Fächer ein genäht.

Aussentasche ohne Inhalt
Aussentasche ohne Inhalt

Die offenen Aussentaschen liegen flach am Rucksack an, dennoch findet ihr da sehr gut Platz für zum Beispiel eine Trinkflasche oder ähnliches. In meinem Beispiel hier seht ihr den Mighty Mug (einen Testbericht hierzu findet ihr natürlich im Blog).

Aussentasche als Beispiel mit dem Mighty Mug
Aussentasche als Beispiel mit dem Mighty Mug

Auch könnt ihr da zum Beispiel euren Tripod in einem der beiden Aussen-Fächer unterbringen. Ein Fuss rein stellen und dann mit in der Aussentasche befindlichen Band befestigen.

Wenn ihr mal nicht alles im Backpack verstauen könnt findet ihr unten auf der Rückseite noch eine weitere magnetische Lasche. Darunter kommen dann zwei Bänder zum Vorschein mit jeweils einem Hacken an deren Enden. Damit machen auch die ganzen kleinen Laschen die über den ganzen Rucksack verteilt sind plötzlich sinn. Ihr könnt damit zum Beispiel eine Decke, eine Liegematte oder ähnliches an dem Rucksack anbringen. Das ganze geht horizontal, vertikal und über Kreuz, je nachdem was ihr befestigen müsst.

Der Rucksack Boden
Der Rucksack Boden

Zuletzt kommen wir noch zum Boden vom Rucksack, dieser ist aus wasserabweisenden und stabilen Kunststoff gefertigt.

Das Tragen vom Backpack

Getragen wir der Rucksack jeweils über den Rücken mit den beiden typischen Halterungen. Diese verfügen am oberen Ende über eine extrem praktische und bewegliche Schnittstelle zum Rucksack. Über beide Schultern oder auch nur die eine, die Ausrichtung der Bänder passt sich jeweils angenehm dem Gewicht vom Rucksack und seiner Lage an.
Noch mehr zur Geltung kommt die Flexibilität, sobald ihr ihn quer nimmt, um seitlich von links oder rechts in den Rucksack zu greifen.

Wenn ihr ihn nur kurz aufnehme müsst, lässt er sich auch einfach mit einer Hand tragen. Dies über die grosszügige Lasche oben, oder die beiden seitlichen links und rechts. Die drei Griffe sind nicht nur breit genug das Man(n) auch mit grossen Händen ihn tragen kann. Sie sind auch angenehm «dick» und gepolstert. So lässt sich der Rucksack auch über einen längeren Zeitraum nur einhändig tragen.
Aber auch im schnellen hin und her wechseln ist man froh, einen angenehmen Griff in den Fingern zu haben und nicht so eine kleine Lasche, die je nach Gewicht vom Rucksack auch noch etwas unangenehm in die Handfläche «schneidet».

Einfaches verstellen der Träger
Einfaches verstellen der Träger

Was mir sehr gut gefällt sind die Tragegurte. Wie ihr oben sehen könnt sind diese verstellbar und somit wie schon erwähnt sehr bequem zu tragen. Dazu kommt die kleine Lasche am Träger selber. Darüber könnt ihr einfach, schnell und vor allem einhändig den Träger an das Gewicht und euren Körper anpassen.

Praktische Brust-Halterung
Praktische Brust-Halterung

Auch gefällt mir das Band, welches ihr über den Brustkorb spannen könnt um somit das Gewicht vom Rucksack besser nach vorne zu verteilen. Ein weiteres, für die Höhe Bauchnabel findet ihr in der Aussentasche vor. Bei nicht gebrauch verschwindet das einfach in der Tasche und das kleine bringt ihr so wie auf dem Foto an. Sollte es euch stören könnt ihr es auch nach unten anbringen wobei es dann dem Träger folgt.
Auch bei den beiden Bändern gilt die einhändige Bedienung.


Fazit

Gleich vorneweg, es gibt sie nicht, die perfekte Tasche für einen jedermann. Hier sind die Einsatzgebiete und die Anforderungen zu unterschiedlich. Ich habe ich meinem Gadget-Tester-Leben schon sehr viele Taschen getestet und der Backpack Rucksack kommt extrem nah an einen Perfekten Rucksack für mich und meine Anforderungen.

Ich finde zahlreiche, einzelne, kleine Fächer für all mein Gadget Zubehör. Mein zweit und dritt Smartphone finden genauso Platz wie ein bis zwei Akku-Pakages. Dazu kommt dass ich fast alles einhändig machen kann. Mit wenigen Handgriffen bin ich direkt bei meinem gewünschten Gadget. Ich freue mich schon, das ganze mit meiner neuen Spiegelreflex Kamera aus zu probieren. Hier muss ich aber nochmals über die Bücher, was genau für eine es schlussendlich werden soll.

Das schwere wie ein MacBook/Ultrabook ist beim Rucksack Design ganz am Rücken. Somit hängt der Backpack nicht nach hinten und liegt besser am Rücken.

Rechts im Aussenfach findet ihr übrigens noch einen Schlüsselanhänger. Dieser lässt sich einfach aus der Kunststoff Halterung entfernen, wenn ihr ihn benötigt und anschliessend wieder eindrücken.

Schlüsselhalterung mit meinem Mokey
Schlüsselhalterung mit meinem Mokey

Hier im Beispiel seht ihr meine Schlüssel im Mokey mit dem USB-Stick verbaut.

Ich kann euch den Peak Design Everyday Backpack wärmstens empfehlen, ich bin extrem happy damit.

Auszeichnung

In meinem Leben als Gadget-Tester habe ich schon so manchen Rucksack und viele Taschen getestet. Vieles darunter war genial, genial für einen Einsatzzweck, oder so, das ich sie auch heute noch nach vielen Wochen und Monaten noch gerne einsetze. Doch etwas ein Rucksack wie der Everyday BackPack von Peak Design ist mir noch nicht untergekommen.
Mit soviel Liebe fürs Detail geplant und umgesetzt und soviel versteckten Features, das muss gewürdigt werden. Deshalb bekommt der Rucksack unsere Auszeichnung «Unsere Wahl» und somit das Top-Rating.

Auszeichnung Empfehlung Pokipsie Network
Mehr Informationen zu unseren Auszeichnungen könnt ihr hier nachlesen.

Kaufen

Zu kaufen gibt es den Everyday Backpack von Peak Design aktuell noch nicht. Aktuell ist der Dezember anvisiert für den Markt Start der Indiegogo Kampagne. Ihr könnt ihn euch aber aktuell noch auf der Indiegogo Plattform günstiger vorbestellen. Wenn euch die der Rucksack interessiert, dann würd ich am besten gleich zuschlagen, so günstig kommt ihr nicht so schnell wieder dazu.

Den 20 L Backpack gibt es da für USD 219.- statt USD 260.-
und den 30 L Backpack für USD 249.- statt USD 290.-

Hier geht's direkt zum Vorbestellen bei Indiegogo.

 

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Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

Comment(15)

  1. Mir hat schon die erste Tasche von denen gefallen, mit dem Review hast du mir aber überzeug und ich habe noch kurz den Rucksack gekauft (ist ja noch günstiger zu haben).

  2. Als Fotografin braucht man eine gute Tasche. Klingt sehr interessant der Rucksack. Könnte etwas für meine kleineren Einsätze sein, kann ich den mal anschauen? Du bist ja aus der Nähe von Solothurn oder?

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