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eBlocker Family – Privatsphäre für die ganze Familie

eBlocker Family – Privatsphäre für die ganze Familie

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dIm Internet steht vieles, sinnvolles, Wissenswertes und belustigendes. Aber alles hat auch seine Schattenseiten und genauso ist es beim Internet. Je nach Webseite findet ihr von ein paar einzelnen bis zu 20 oder 30 verschiedene Tracker, die euch verfolgen. Denn es gibt viele Firmen die meinen zu wissen müssen, was ihr so alles im Web treibt, mit wem ihr euch umgibt und vor allem was eure Interessen sind. Denn die ganzen Informationen sind sehr viel Geld wert!
Da wäre es doch toll eine kleine Box zu haben, die ihr an euren Router anschliesst und die euch dabei unterstützt. Vor allem da wir uns heute doch viel zu unbeschwert durch dieses Internet bewegen – für viele von euch vielleicht auch ein kleiner Gedankensanstoss.

eBlocker Family – Privatsphäre für die ganze Familie

Genau das möchte eBlocker für euch sein. Denn die kleine weisse Box verbindet ihr mit eurem Router, schliesst ihn an den Strom an und nach wenigen Minuten werden schon die ganzen unerwünschten Dinge aus eurem «Web» gefiltert. Klingt doch toll oder? Der grosse Vorteil diese kleinen Box ist, dass ihr euer gesamtes Netzwerk davon befreit. Bei sogenannten Browser-Add-Ons gelten die Einstellungen ja jeweils nur für den aktuellen Rechner den ihr gerade im Einsatz habt. So ist ein jegliches Gerät, das ihr über eure Modem ins Internet gehen lässt (per Kabel oder WLAN) geschützt.
Ich hab mir die Box mal ein wenig genauer angeschaut und möchte euch hier in meinem Testbericht meine Erfahrungen damit teilen.
Den eBlocker gibt es in zwei verschiedenen Versionen. Einmal den eBlocker Pro und den eBlocker Family. Der Unterschied zwischen den beiden Boxen ist, dass die Pro-Version keinen Jugendschutzfunktion hat und der Family ist noch Multi-User-fähig. Heisst ein jedes Familienmitglied kann sich ein eigenes Profil anlegen und ist somit individueller.


Lieferumfang

  • eBlocker
  • Strom-Adapter und Kabel
  • Ethernetkabel
  • Bedienungsanleitung
Lieferumfang
Lieferumfang

Verarbeitung

Einmal ausgepackt habt ihr alle benötigten Einzelheiten gleich griffbereit. Neben dem kleinen Würfel – in dem sich ein Banana Pi Rechner befindet – gehört das Stromkabel, ein dazu passendes oranges Ethernet-Kabel sowie eine Kurzanleitung.

Der weisse Würfel mit seinen abgerundete Ecken hat auf der Unterseite vier gummierte Füsschen. Diese machen ihn nicht wirklich rutschfest, heben den eBlocker aber ein wenig von der Oberfläche ab, so das die Luft über die Schlitze unten entweichen kann. Alternativ könnt ihr ihn auch direkt an eine Wand schrauben.

Die Software – Das Backend

Bevor ich mit den ganzen Details beginne, vielleicht noch ein paar Worte zu eBlocker selber. Das ganze Projekt ging im Januar 2016 auf Kickstarter los. Das Ziel war es den stetig zunehmenden Tracking-Funktionen im Netz einen Riegel vor zu schieben. Dies aber nicht mit Add-Ons auf einzelnen Gerätschaften, sondern global in eurem Netzwerk zu Hause oder im Büro.

Der eBlocker hilft euch in den folgenden Situationen:

  • Es werden keine Profile über euch angelegt
  • Bonität-Scorings können nicht durchgeführt werden
  • Eure Werbung wird nicht auf euch angepasst
  • Unterbindet Preisanpassungen auf Reise-/Verkaufs-Portalen wenn ihr nicht direkt bucht
Online Werbung und was sie von euch mitnimmt
Online Werbung und was sie von euch mitnimmt – Bildquelle eBlocker

Als erstes müsst ihr den eBlocker erst mal in euer Netzwerk integrieren. Das schöne daran, das Gadget muss nicht direkt am Modem angeschlossen werden (da hätte ich ein Problem, denn die vier Ports sind bei mi schon belegt) es kann irgendwo eingebunden werden. Wenn ihr zum Beispiel im Büro, beim Switch hinter dem TV oder ähnlichem noch einen Ethernet-Port frei habt, könnt ihr ihn da einfach einbinden. Anschliessend noch mit Strom versorgen und nach ein paar Minuten ist der eBlocker auch schon ready fürs Setup. Hierzu einfach im Browser euer Wahl via setup.eblocker.com das Gadget direkt anwählen. Sobald oben links das eBlocker Icon angezeigt wird könnt ihr euch direkt einwählen. Hierzu benötigt ihr einmalig den im Lieferumfang enthaltene Lizenz-Schlüssel. Anschliessend folgt ihr einfach den einzelnen Menüpunkten und richtet den eBlocker ein.

Thema Jugendschutz

Meine grösste der drei Mädels hat zum letzten Geburtstag ein iPad erhalten. Somit kann sie nun auch eigenständig und auch eigenverantwortlich ins Netz gehen. Aktuell ists schön, denn sie fragt noch, was genau das sie in Form eine App suchen darf oder wenn sie auf YouTube eine Dokumentation/ein Lied suchen möchte. Doch das wird sich irgendwann auch ändern, da bin ich mir sicher. Für den Fall hat eBlocker eine Jugendschutzfunktion eingebaut.

Probleme mit der FRITZ!Box 7490 scheint der kleine Blocker zuhaben
Probleme mit der FRITZ!Box 7490 scheint der kleine Blocker zuhaben

Mit meiner FRITZ!Box, aktuell noch die 7490, schränke ich die Zeit ein, in der sie in Netz gehen darf. Mit dem eBlocker den Inhalt dessen was sie an-surfen darf, Ober eben aus nicht. Dies werde ich zumindest für ein, zwei Monate mal tun und schauen was dabei so raus kommt. Grundsätzlich bin ich nämlich dagegen, meinen kleinen das Netz ein zu schränken. Lieber werde ich meine Energie darauf verwenden ihnen bei zu bringen was sinnvoll ist und was eben nicht.

Im Backend vom eBlocker könnt ihr dazu ein Profil anlegen. Sobald ihr es zusammen habt, könnt ihr es dem entsprechenden Gerät zuweisen, welches eure kleinen Nutzen dürfen. Wenn ihr euch beim anlegen vom Profil unsicher seid, könnt ihr euch drei Beispiele anschauen und evtl. für euch anpassen.

Das Standart Profil ist «leer» und jedem Gerät eures Netzwerks zugewiesen. Beim «Beispiel-Profil für Kinder» sind Zugriffe auf Webseiten mit Unangemessenen Inhalten, Glücksspiel, Online-Spiele, Video etc. unterbunden.
Bei dem Profil «Beispiel-Profil für Jugendliche mit einem eigenen Gerät» sind als Beispiel nur die Unangemessen Inhalte, Glücksspiele und Pornografie eingeschränkt. Dafür hat man hier noch einen Zusätzlichen Zeit-Filter hin zu gefügt. Da ich den Part direkt über meine FRITZ!Box löse, lass ich die Einstellungsmöglichkeit aus.

IP-Anonymisierung

Es gibt Dienste in diesem Web die die von euch gesammelten Daten nicht nur dazu nutzen, heraus zu finden wer hinter dem jeweiligen Zugang sitzt sondern auch mit was für Gerätschaften ihr online seid. Grundsätzlich kein Problem, wären da nicht die lustigen Dienste, die euch aufgrund eines teuren Smartphones einen teuereren Verkaufspreis opferrein (schliesslich seid ihr ja auch reich – und könnt euch das somit leisten).

Aktivierung des Anonymen Modus
Aktivierung des Anonymen Modus

Deshalb könnt ihr, auf Seiten denen ihr nicht ganz traut, einfach oben über den Organen Balken, das Gerät über das ihr surft anpassen. So kann euer teuer gekauftes Samsung Galaxy S8 in ein Linux Computer umwandeln oder ein iPad in ein Windows Rechner etc.. Auch könnt ihr das Tor-Netzwerk aktivieren und eure Identität fast unkenntlich verschleiern. So könnt ihr so günstig in der Ferien wie es auch möglich ist, das gleiche gilt für Bücher, Gadgets und so weiter.

Tarnung aktivieren
Tarnung aktivieren

Technische Details

  • Grösse: 90 x 90 x 90 mm
  • Anschlüsse: 2 x USB, 1 x Ethernet, 1 x HDMI, 1 x Stromanschluss
  • Farbe: weiss

Fazit

Wenn ihr denkt, dass ihr keine Spuren im Internet hinterlässt, dann möchte ich euch das ein wenig näher bringen. Sucht euch doch mal ein Gadget heraus, für das ihr euch interessiert. Nehmen wir mal ein neues Smarpthone. Dann geht ihr zum Beispiel zu Amazon und sucht nach dem Gerät. Ihr könnt auch einen Rasenmäher, Süsswaren oder sonnst etwas nehmen. Anschliessend geht ihr auf eine Webseite, von der ihr wisst, dass die viele Werbefenster Einblendungen habt oder auch zum Beispiel zu Facebook. Es wird nicht lange gehen, werdet ihr plötzlich genau das Gadget/Produkt in einem der Werbefenster entdecken. Das alles ist keine Magie, das ist kein Zufall, nein, so funktioniert das Internet. Bei jeder Suchanfrage in Google, bei jedem digitalen bummeln auf Zalando, Amazon etc. nimmt Google, Amazon und noch viele andere Dienste das wahr und speichert sich so ein Profil über euch. Versteht mich nicht falsch, ich mag zugeschnittene Werbung auf meine Person und bin dann auch gewillt öfters zu kaufen, ist ja auch klar, es ist ja schliesslich das, was ich möchte. Doch bei den ganzen Firmen gibt es doch die eine oder andere denen ich meine Infos so nicht übergeben möchte.
Hierzu könnt ihr einfach, wie oben schon erwähnt, ein Browser-Add-One installieren. Das Problem ist nur, dass wir schon lange nicht mehr nur am heimischen Rechner surfen, Smartphone, Fernseher, Tablet und alle möglichen Gadgets sind heute online.

Der eBlocker
Der eBlocker

Deshalb gibts das eBlocker Gadget, hier wird alles zentral gesteuert und gesperrt. Anschliessend gehts, egal mit welchem Endgerät, welches Betriebsystem, Version ins Netz. Auch könnt ihr dann euer Browser oder sonstige App der Wahl nutzen ohne dass ich zuerst schauen müsst ob das ganze überhaupt kompatibel ist.

Kleine Kritik

Die orange Menübar, welche ich bei jeder Webseiten einblenden könnt, scheint noch nicht wirklich optimiert für mobile Geräte zu sein. Hier würd eich mich über ein Update seitens eBlocker freuen, denn bei uns zu Hause wird doch meist mobil gesurft.
Auch der Konflikt mit meiner FRITZ!Box wird sich hoffentlich noch beheben lassen.
Schön wäre noch, wenn es eine direkte ULR gäbe, über die ich den eBlocker direkt ansprechen könnte. Auch von Geräten aus die ich für den eBlocker deaktiviert habe. Ich als Geek kenn natürlich die IP all meiner ganzen Gadgets im Netzwerk, doch das ist beim «normalen» Kunden sicherlich nicht so.
Auch habe ich – nach dem grösseren Desaster rund um den Adblock Plus-Skandal – immer ein komisches Gefühl, wenn sich jemand in meiner Leitung befindet. Auch weiss ich dass viele Projekte in diesem Netz davon leben, in dem sie euch gezielten Werbung schalten. Deshalb bitte ich euch, wenn ihr den eBlocker (aber auch andere Blocker) einsetzt, dass ihr doch die Seiten auf denen ihr euch viel bewegt frei schaltet. Das ist nur fair, denn ihr bekommt dadurch Informationen, Tutorials etc. die euch weiter bringen.

 

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Martin @pokipsie Rechsteiner Familienvater, Gadget-verrückter/süchtiger, Podcaster, Blogger, Youtuber. Liebt LEGO, Cloud, Coaching

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