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Samsung Curved Gaming Monitor mit FreeSync

Samsung Curved Gaming Monitor mit FreeSync

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Auf der Suche nach einem neuen Gaming Monitor? Das war ich im letzten Sommer, wollte ich doch mit meinem Gaming Setup endlich wieder einen Schritt weiter kommen. Gelandet bin ich schlussendlich mit einer Empfehlung beim Samsung C24FG80 ein Monitor – wie so oft in der Technik Welt – mit einem sehr griffigen Namen. Das ganze in kurz gesagt ist ein Gaming Monitor aus dem Hause Samsung mit einem Curved Display und einer knappen Reaktionszeit von 1 MS, was natürlich im Gaming Sektor nicht ganz verkehrt ist.

Samsung Gaming Monitor

Als Fan von grossen und breiten Monitoren ist natürlich 24″ und dann erst noch mit «nur» Full-HD ein kleiner Fisch. Dennoch wollte ich mal etwas kompakt starten in die breite gehen kann man ja dann immer noch.
Wie ich mit bekommen hab, hat Samsung das Feld der Gaming-Monitore über Jahre etwas links liegen lassen, somit für mich und Samsung natürlich gleich einen guten Einstieg in die Materie.
Beim C24FG80 kommen mehrere, spannende Komponenten zusammen. Zum einen die hohe Bildwiederholrate (maximal auf 144 Hertz ausgelegt) die Möglichkeit FreeSync zu nutzten und das gebotene VA-Panel mit der Quantum Dot-Technik klingt so in einem Satz schon mal nicht schlecht.


Lieferumfang

  • Monitor
  • Standfuss
  • Stromkabel
  • HDMI-Kabel
  • Installations CD
  • Bedienungsanleitung

Verarbeitung

Erst mal hat mich das geringe Gewicht des gesamten Paketes neugierig gemacht, hier aber gleich mein Fehler ich habe das natürlich mit dem letzten gekauften Monitor verglichen und der bringt ganze 32″ Bildschirmdiagonale mit sich.
Ausgepackt bekommt ihr auch gleich den Monitor mit montiertem Standfuss zu Gesicht. Standfuss ist nicht ganz korrekt, es ist nur der Hals der schon am Monitor befestigt ist. Da dran schraubt ihr mit zwei beigelegten kleinen Schrauben den Fuss und schon ist der Monitor einsatzbereit. Gut das ebenfalls beigelegte Strom und HDMI-Kabel solltet ihr noch anbringen damit das ganze auch klappt.

Generell gefällt mir schon Mal die sehr gute Verarbeitungsqualität. Der Monitor wirkt auch sehr schlicht dank seinem minimalistischen Design. Besonders die runde Umfassung vom Monitor – ich nenn ihn mal Monitor-Hals – hat mich gleich angesprochen. Zuerst dachte ich gar, dass die ca. 1 mm breite Umrandung eine LED ist die auch noch leuchtet, das wäre echt cool gewesen. Auf jeden Fall lässt sich der Monitor von der Rückseite her sehen, doch ich mit meinem Setup bekomm diesen nie zu Gesicht. Aktuell, zumindest, stehen bei mir alle Rechner mit der Rückseite gegen die Wand. Aber wer mich und mein Büro kennt, der weiss, dass sich das schnell mal ändern kann.

Display

Der Monitor von vorne
Der Monitor von vorne

Beim Display handelt es sich um ein 23.5 “ AV-Panel (mit Quantum Dot-Technologie) und das ganze ist annehmen ge-curvt. Obwohl man im ersten Moment denkt dass es doch bei einer solch knappen Bildschirmdiagonale kaum eine Wölbung braucht. Umso mehr ich über die letzten Monate mit dem Display gearbeitet hab umso mehr hab ich bemerkt, dass ich diese nicht mehr missen möchte.

Geht auch im Hochformat
Geht auch im Hochformat

Die Quantum Dot-Technologie kommt aus dem TV-Bereich. Diese hilft dabei, die blaue Hintergrundbeleuchtung raus zu filtern. Das hat zum Vorteil, dass dadurch die einzelnen Farben viel getreuer wirken und die Helligkeitswerte sehr hoch sind. Solch ein kontrastreiches, scharfes und auch helles Bild ist vor allem beim Spielen natürlich ein grosser Vorteil.

Dezent gebogen
Dezent gebogen

FreeSync

Beim Samsung Gaming Monitor habt ihr drei verschiede, vordefinierte Modis zur verfügung. Diese dienen der Einstellung der Reaktionszeit. Wählen könnt ihr hier zwischen «Standard», «Faster» und «Fastest» diese sind aber je nach verwendetem Anschluss (HDMI oder Displayport) unterschiedlich. Zusätzlich gibt es noch eine «Low Input Lag» Option.
Eine praktische Funktion beim Monitor hier ist, dass die «Low Framerate Commpensation» gegeben ist. Damit werden die Bilder pro Sekunde künstlich hoch gehalten, in dem einfach die Anzeigedauer eines solches Frames länger dargestellt bleibt. Dies hat den Positiven Effekt, dass auch bei niedrigen fps die Synchronisation möglichst optimal gehalten wird.

Anschlüsse

Bei den Anschlüssen bekommt ihr drei Ports geboten. Eimal den Displayport und zwei normale HDMI- Eingänge. Des weiteren ist da noch ein Service Zugang sowie einen 3.5 mm Klinkenstecker für das anschliessen von externen Lautsprechern.

Die Anschlüsse
Die Anschlüsse

Bedienung

Für die Bedingung des Monitors habt ihr zum einen drei Knöpfe an der rechten Unterseite und zusätzlich noch den kleinen Joystick-artigen Knubbel an der Rückseite, auch rechts unten vom Monitor.

Navigieren mit den knubbel hinten
Navigieren mit den knubbel hinten

Einmal auf den Joystick gedrückt habt ihr ein Auswahlfeld mit vier Menüpunkten vor euch.
Nach oben geht es ins Menü, links wechselt ihr die Bildschirmquelle, rechts findet ihr den Augenschonmodus und nach unten gedrückt schaltet ihr den Bildschirm aus.
Das Menü selber kommt leicht futuristisch daher. Doch, da der Monitor im Gaming Bereich angesiedelt ist, passt die Optik deutlich besser als solch trockene Menüs die man sonnst bei Monitoren findet. Überhalb der Einstellungsmöglichkeiten findet ihr einige Werte vom Monitor angezeigt, dazu gehören zum Beispiel der Black Equalizer, die Reaktionszeit, die Wiederholungsfrequenz (Hz), ob das FreeSync aktiviert ist etc..
Wenn ihr nur schnell die Lautstarke der integrierten Speaker, die Helligkeit, oder die Schärfe des Bildes ändern möchtet, dann geht das schneller. Dazu müsst ihr den Joystick einfach nach links oder rechts (für die Lautstärke) kippen. Für die anderen einstellungen gilt das gleiche nach oben oder unten gekippt.

Audio

AusfürhlicherText


Technische Details

  • Grösse: 23.5 Zoll
  • Auflösung: 1'920 x 1'080 Pixel
  • Art: Curved / gebogen (1800R)
  • Panel: VA-Panel (Quantum Dot, semi-glossy)
  • Hertz: maximal 144 Hertz
  • AMD FreeSync (62-119 Hertz per HDMI, 70-144 Hertz per DisplayPort)
  • Ergonomie: Viele Ergonomieoptionen (höhenverstellbar, Pivot usw.)

Fazit

Vor kurzem hatten wir drüben auf Twitter eine interessante Konversation über die Rückseite von Monitoren. Wie schaut das bei euch aus? Muss der bei euch weiss oder schwarz sein? Oder gar noch eine andere Farbe? So wie ich aktuell mein Büro aufgebaut hab, bei mir nicht. Denn alle meine Monitore stehen mit dem Rücken gegen die Wand.

Der Samsung Brand
Der Samsung Brand

Was mir aber sehr gut gefällt an der Rückseite vom Samsung Gaming Monitor ist das runde Design rund um den Monitor-Hals. Das runde Design ist natürlich auch da, damit ihr den Monitor um 90° kippen könnt.
Auch sehr praktisch ist, die immer mehr üblich verbaute Kabel-Management Halterung. Damit fallen die Kabel nicht direkt nach unten und lassen dem Monitor-Fuss seinen Platz. Ich für meinen Fall klebe die drei Kabel noch weiter unten zusätzlich fest (oben im Beitragsbild ist noch nicht umgesetzt).

Kabelmanagement
Kabelmanagement

Drei Kabel habe ich am Monitor da ich diesen gleich zweifach nutze. Zum einen ist da natürlich das unerlässliche Stromkabel, gefolgt von zwei – aktuell noch – zwei HDMI-Kabeln.
Das eine HDMI-Kabel geht in mein Belkin Thunderbolt-Dock und dienst somit meinem MacBook, neben meinem 32″ LG Screen, als zweit-Monitor. Das andere HDMI-Kabel geht nach rechts weg und ist mit meinem Gaming NUC verbunden.

Der grosse Monitorarm
Der grosse Monitorarm

Als kleiner negativ-Punkt kann – je nach Schreibtisch – natürlich der tiefe Monitor-Hals gewertet werden. Da mein Schreibtisch ganz 70 cm tief ist, findet er ohne Probleme seinen Platz. Die ersten fünf Monate stand der Monitor auf meinem Postproduktions-Schreibtisch. Da hatte ich dank «Eck»-platzierung gar 120 Tiefe und somit noch weniger Probleme damit.

Doch kommen wir zum Punkt mit dem Gaming. Diese Dinge sollten ja bei einem Monitor der aufs Spielen ausgelegt ist auch stimmen. Schnelle 144 Hertz stehen euch zur Verfügung und dabei ist der Input Lag sehr niedrig. Das gecurvte Design des Screens ist angenehm. Auch wenn natürlich, im Vergleich zu einem 27″ oder gar 30″ aufwärts, Monitor die Wölbung deutlich weniger stark auffällt. Das ist aber auch gut so, wenn ihr direkt davor sitzt, werdet ihr so, dezent, in das Bild hinein-gezogen.
Wenn man noch etwas weiter ins Detail gehen möchte, kann man eine leichte Reduktion, der für VA-Panel typische Bewegungsunschärfe, durch ein bisschen weniger Helligkeit entgegen wirken.

Ein teil meines Blogging-Setups
Ein teil meines Blogging-Setups

Mit dem C24FG80 hat Samsung einen guten Wieder-Einstieg in den Gaming Sektor auf den Markt gemacht. Fast noch vergessen hätte ich den grosszügigen LED-Bereich unten am Monitor. Dies 90 x 16 mm grosse Fläche könnt ihr ausschalten, blinken lassen oder in den «interaktiv»-Modus begeben. Bei letzterem ändert sich die Beleuchtung je nach Ton- und Bild-Ausgabe vom Monitor. Hier hätte ich gerne noch eine Einstellung für dauerhaftes leuchten, denn mir gefällt das helle grünlich-blaue Licht.

*Eventuelle Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

 

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Martin @pokipsie Rechsteiner Familienvater, Gadget-verrückter/süchtiger, Podcaster, Blogger, Youtuber. Liebt LEGO, Cloud, Coaching

Comment(2)

  1. Toller Artikel.
    Interessiere mich auch für den Monitor, jedoch schreckt mich sogar die Größe ein wenig ab.
    Wie weit von dem Monitor sitzt du den weg?
    Glaube für mich ist er etwas zu groß

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