MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

MacBook Pro 15″ mit Retina Display ein Erfahrungsbericht

MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

[sws_blue_box box_size=“580″]Dies ist ein Review von Markus Müller CEO von SwissGadget, er darf das neue Apple Baby schon seit letzter Woche sein eigen nennen. Herzlichen Dank für dein erstes Feedback zum neuen MacBook Pro mit Retina Display.[/sws_blue_box]

Wenn du deinen Traum Laptop designen könntest wie würdest du ihn beschreiben?

Superschnell. Superdünn. Superleicht. Superlange Batterielaufzeit. Massig Speicherplatz. Genug Arbeitsspeicher um jede Menge Apps gleichzeitig offen zu haben. Umwerfender Bildschirm. Angenehme Tastatur. Geniales Trackpad. Fantastischer Sound. Schnelle Startzeit. Wunderschönes, stabiles Gehäuse.

Und selbstverständlich; günstig.

Das neue MacBook Pro mit Retina Display erfüllt beinahe alle der oben genannten Punkte. Den den es am weitesten verfehlt ist natürlich “günstig”.

MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

Am letzten Montag hat Apple an der WWDC Keynote das radikal überarbeitete 15 Zoll MacBook Pro mit Retina Display vorgestellt. Wie bei den MacBook Airs wurde beim neuen MBP Model das DVD-Laufwerk, herkömmliche Festplatten sowie andere altehrwürdige Technologien geopfert zugunsten eines schlankeren & transportablerem Design. Nichtsdestotrotz behält es die Traditionellen Pro Features wie zum Beispiel schnelle Prozessoren und hohe Grafikleistungen für die die MacBook Pro Linie bekannt ist bei. Und das neue Retina Display ist bei Weitem der fortschrittlichste Bildschirm, der jemals irgendjemand in einen Laptop integriert hat.

Das neue MacBook Pro gibt es ab CHF 2,449.00 in einer Version mit einem:

  • 2,3 GHz quad-core Intel i7 Ivy Bridge Prozessor
  • 8GB Arbeitsspeicher
  • mit 256GB Flash-Speicher.

Ihr könnt jedoch bis zu CHF 4,199.00 ausgeben wenn Ihr das MBP weiter aufrüstet mit einem noch schnelleren Prozessor, doppeltem Arbeitsspeicher, und 768GB Flash-Speicher.

Für einen so leistungsfähigen 15” Laptop ist das Retina Pro ein Federgewicht: Mit nur 2,02 Kilogramm ist es sogar leichter als das wesentlich kleinere old-style 13” MacBook Pro.

MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

Die Performance und Batterielaufzeit sind atemberaubend. Mit egal welcher Aufgabe ich das MacBook Pro bewerfe, es handelt diese souverän & gelassen. Mein Model (mid 2012, 2.6GHz Core i7) hat bei den wichtigsten Benchmark Tests wie folgt abgeschnitten.

Geekbench: 11,591
Xbench: 486

Der integrierte Flash-Speicher liefert so um die 400 MB/s Schreibgeschwindigkeit und 440 MB/s Lesegeschwindigkeit.

MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

Trotz der immensen Leistung, in meinem Test hielt die Batterie des MacBook Pro mit Retina Display eindrückliche 7 Stunden und 56 Minuten durch.

Nun die wichtigste Frage, ist das der beste Mac aller Zeiten? Persönlich würde ich diese Frage eindeutig mit Ja beantworten. Jedoch gibt es ein paar Punkte, die man in Betracht ziehen muss. So zum Beispiel die neuen MacBook Airs, welche weiterhin ohne jeden Zweifel ein geniales Stück Technologie sind, speziell jetzt mit den neuen Hochleistungs Ivy Bridge Prozessoren und den schnelleren SSDs in dem gleich dünn gebliebenen Gehäuse. Aber dieses neue Pro Model ist ein regelrechtes Biest, mit einem quad-core Prozessor, bis zu 16GB Arbeitsspeicher und mit dem integrierten Flash-Speicher kombiniert, hebt es das Performancelevel bei Laptops auf eine ganz neue ebene. Dieses Biest kann man den ganzen Tag lang herum tragen kann, ohne sich am Abend über einen schmerzenden Rücken beklagen zu müssen. Es ist trotz allem nicht gerade die kleinste Maschine die’s gibt. Des weiteren ist das neue MacBook Pro mit Retina Display alles andere als günstig. Wenn man ein Model mit genug Speicherplatz will um mit der immensen Leistung auch was Vernünftiges anstellen zu können muss man stolze CHF 3,149.00 auf den Tisch legen. Und selbst dann gibt es noch jede Menge Upgrades, die sich Apple gut bezahlen lässt.

MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

Das neue MacBook Pro mit Retina Display erschafft keine komplett neue Produktekategorie. Viel mehr ist es eine Vorschau auf was uns in Zukunft erwartet und was mit der alten MacBook Pro Linie passieren wird. Das neue Pro Model ist gut genug um sogar die neuen old-stye MacBook Pros überflüssig und alt aussehen zu lassen. Es verbessert und definiert die Kategorie neu und hebt die Messlatte höher an, als all seine Geschwister springen können. Wenn Ihr euch ein solches Permium MacBook Pro leisten könnt und nicht auf ein 13 Zoll Model fixiert seit gibt es keinen Grund irgend ein anderes MacBook Pro zu kaufen als dieses.

Zu kaufen gibt es dieses chice MacBook direkt bei Apple, über Brack.ch oder in Deutschland bei Amazon.de.

Wir sind schon sehr auf eure Meinung gespannt.
MacBook Pro 15" mit Retina Display im Test

6 Kommentare zu „MacBook Pro 15″ mit Retina Display ein Erfahrungsbericht“

  1. Ein cooles Review und ein guter Bericht über das neue MacBook Pro.
    Ich persönlich habe seit letzter Woche ein neues Air:

    Persönlich finde ich es unglaublich, das Apple es nun nichtmal mehr bei den MacBook Pro’s zulässt, das man den Akku, Arbeitsspeicher etc. selbst wechseln kann. Dies war bisher ohne Probleme möglich und gerade im Pro Segment eine willkommene Möglichkeit. Man hat nach zwei Jahren den Arbeitsspeicher verdoppelt, evtl. eine SSD statt eine HD verwendet und schon war ein grosser Leistungsschub für „wenig“ Geld möglich. Dies fällt nun weg. Nun heisst es nach 2-3 Jahren halt: Neues MacBook Pro.

    Gerade im echten PRO Segment wird dies auf wenig Gegenliebe stossen.

  2. Wenn man überlegt wie gut sich die Macbook Air’s verkaufen, und gerade auch bein den Pro Usern, darf man sich nicht darüber wundern das das neue Macbook Pro mit Retina Display einen sehr ähnlichen weg geht.

    Das ist sehr schade – wird aber die Mehrheit der Nutzer nicht weiter stören.

    Akkulaufzeit ist für die gebotene Leistung sehr gut, Ram kann man direkt das max. mögliche kaufen und passende SSD’s wird es sicher in Zukunft auch von anderen Anbietern geben.

    Und wie gesagt, gerade im „echten PRO Segment“ haben sehr viele zum Macbook Air gegriffen… hier haben „wir“ eindeutig gesagt was wir haben wollen – und Apple hat zugehört.

  3. Ihr dürft eines dabei nicht vergessen. Die Benutzer (auch die sogenannten Pro User) wollen immer dünnere Geräte, welche möglichst lang laufen und schnell sind. Das mit der langen Laufzeit und der dünnen Bauweise verträgt sich gar nicht mit dem Wunsch nach Austauschbarkeit und Erweiterbarkeit.
    ich behaupte aber das sich gerade die Pro User eh alle 2.5 Jahre ein neues Gerät kaufen daher spielt dies eigentlich keine grosse Rolle.

    1. Da muss ich aber Jean-Claude aber widersprechen 😉 Pro User, egal ob im KMU oder Enterprise Bereich haben typische Abschreibezeiten von knapp 4-6 Jahren. Die sind froh wenn in dieser Zeit die Hardware sinnvoll funktioniert und/oder repariert werden kann.

      Zum ersten Teil gebe ich dir recht, was dünn angeht. Der Rest wurde ja nicht erfüllt. Wenn ein MBP Pro Retina, dann deutlich leichter mit deutlicher längerer Akkuzeit. DAS ist doch was ein Mobile-User erwartet, Retina hin oder her. Schau dir die Keynote nochmals genauer an, dort sagt Apple klar und deutlich das sie das machen was die Mobilen Benutzer erwarten. Und genau das denke ich haben sie nicht geliefert.

      Den bleiben wir mal auf den Boden der Tatsachen, ein echten Vorteil hat doch nur ein FinalCut User der 1:1 sein HD Inhalt schneiden kann. Da ist dieses Gerät ein wahres Meisterwerk. Alles andere macht eigentlich keinen Sinn. Für Grafikbearbeitung nett aber da ist ein grosses externes Display dann doch sinnvoller. Aber das ist halt wie immer eine persönliche Ansicht.

      1. Nun, ich habe die Erfahrung gemacht, das PRO User (So z.B. Grafikbuden, Studenten im grafischen Bereich, Filmindustrie etc.) Geräte oftmals deutlich länger als 2.5 Jahre nutzt.
        Im Apple Shop und Store laufen solche Leute immer wieder auf um ein Gerät einfach aufzufrischen um damit neue Leistung zu gewinnen. Sei dies eben durch eine SSD oder mehr RAM.
        Gerade der Arbeitsspeicher kann heute zwar schon auf die volle Höhe bestellt werden, doch wie sieht die Entwicklung aus? Werden Wir in 2-3 Jahren vielleicht doppelt so viel Arbeitsspeicher benötigen? Hätte vor 4 Jahren ja auch fast keiner geglaubt.

        Nun, wir werden sehen. Auf jeden Fall ist es eine interessante Entwicklung die spannend zu verfolgen ist.

        1. Das schöne an den Mac Computern ist ja, dass sie verhältnismässig einen sehr hohen wiederverkaufswert haben. Sollte man in 2 Jahren an die Grenze kommen mit dem Retina MBP kann man diesen meist zu einem guten Preis verkaufen und sich damit einen guten Start in die neue Generation verschaffen.
          Obwohl ich auch finde dass dies nicht unbedingt sein muss, schon bei den Smartphones ist der Trend ja hässlich (auch da bin ich für min. zwei Jahres Rhytmus)

          Aktuell arbeite ich auf einem iMac 24″ (2008) und zwei Mac Minis aus dem Jahr 2010 und die laufen noch sehr schon – zuvor hatte ich über 8 Jahre lang den gleichen Mac und immer das neueste OS drauf gespielt (sicherlich nicht allzu schnell aber mit RAM Update ging dann doch noch etwas).

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