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Bowers & Wilkins Formation Flex im Test

Bowers & Wilkins Formation Flex im Test

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Bowers & Wilkins hat die Formation Suite nun schon seit über einem Jahr im Markt. Seit nun etwas mehr als zwei Monaten bin ich – zumindest einen Teil davon – fleissig am austesten. Bei mir im Büro stehen nämlich zwei Formation Flex und eine Formation Wege.
Die drei Lautsprecher bringen schon alleine, aber vor allem in Kombination meinen Medienkonsum auf ein gänzlich neues Niveau.

Im #GeekTalk Podcast findet ihr bald eine Folge mit Fritz Fabig (CEO bei B&W Group Schweiz). Am besten gleich abonnieren, um es nicht zu verpassen.

Formation Flex im Test

Kategorie Hersteller Software Version
Lautsprecher Bowers & Wilkins 1.3 (508)

Der Flex, ist ein, in die Höhe gewachsener Lautsprecher, welcher sich sehr gut auf einem Schreibtisch, einem einzelnen Raum, wie die Küche oder neben dem Fernseher macht. Beim Flex ist es ein wenig wie bei Hamstern und Kaninchen, diese sollten am besten im Zweierpack gehalten werden.
Denn im zusammengeschalteten Stereo-Paar klingen die beiden echt überzeugend, aber dazu etwas weiter unten mehr.


Lieferumfang

  • Formation Flex
  • Stromkabel
  • Bedienungsanleitung
Die Verpackung
Die Verpackung

Verpackung

Die Verpackung vom Formation Flex ist mit der schwarzen Grundierung sehr edel gehalten. Auf der Vorderseite findet ihr den Bowers & Wilkins Brand oben in einem goldenen Pressdruck und am unteren Rand die Bezeichnung des Produkts selber.

Gleich darunter steht vollmundig: «Sound, Size & Versatility. Perfected», also «Klang, Grösse und Vielseitigkeit. Ausgereift». Ob dieser Spruch zutrifft, dazu komm ich weiter unten, nach dem Auspacken und der allgemeinen Verarbeitung des Flex zu sprechen.

Die Verpackungvorderseite
Die Verpackungvorderseite

Was aber natürlich noch viel mehr präsent ist, das Produktfoto selber. Der Flex wird in seiner fast kompletten Grösse vorne aufgedruckt, nicht überheblich aber schön präsent.

Seitlich findet ihr das B&W Logo sowie einen (im Gesamtpaket) etwas unschönen Aufkleber, auf dem unter anderem die Farbe des Speakers aufgetragen ist.

Auf der Rückseite wird, in verschiedenen Sprachen das Produkt selber nochmals beworben. Neben der über 450 Jahren Erfahrung mit Audioklang kommt vor allem das smarte hindurch. Damit macht Bowers & Wilkins klar, dass der Lautsprecher mit einer App angesteuert wird.

Die Verpackungsrückseite
Die Verpackungsrückseite

Im inneren findet ihr gleich oben drin ein schönes Papier-Etui mit allen wichtigen Information zu der Formation Suite und der eigentlichen Bedienungsanleitung.
Gleich darunter folgt das Stromkabel und der sauber verpackte Flex selber.

Verarbeitung

Der erste Eindruck der Formation Flex ist wirklich sehr, sehr wertig. Rundherum ist der Lautsprecher mit einem feinen Stoffnetz umgeben. Darunter könnt ihr, Aussparungen in Form des Formation-Logos erfühlen.
Am unteren Rand findet ihr ein ca. 10 mm breiter Sockel, auf dessen glänzendem Material ist vorne der Bowers & Wilkins Brand eingelassen. Die Oberfläche oben ist mit einer glänzenden Kunststoffplatte versehen. Durch diese hindurch scheint nur zögerlich, zum einen das Formationlogo, plus drei Bedienungselemente.

Sobald eure Hand, mit etwa fünf Zentimeter Abstand, darüber gleitet, beginnen die LEDs darunter heller zu leuchten.
Mittig findet ihr den Play/Pause, links und rechts davon den «+» und «-» Bereich. Alle drei reagieren auf ein leichtes Tappen. Es gibt keinen physischen Knopf und auch kein haptisches Feedback. Einzig, das Formationlogo blinkt kurz nach dem Tippen schnell auf.

Der ganze Lautsprecher wirkt, dank seines schlanken Aufbaus und dem schlichten Design sehr dezent und lässt sich gut, wie einleitend erwähnt an verschiedensten Orten platzieren.

Der Kabelausschnitt
Der Kabelausschnitt

Auf der Rückseite findet ihr unten, im Sockel, eine kleine Aussparung. Da verschwindet das Stromkabel direkt im Lautsprecher. Abgeschlossen wird es über den «Mikey-Mouse»Port der unten platziert ist. In dem Bereich, wo der Storm Anschluss ist, findet ihr noch weitere Anschlüsse. Dafür hat der Hersteller etwas mehr Platz ausgespart. Zum einen gibt es da noch eine USB-C-Anschluss (der wird aber nur für den Service genutzt) und einen Reset-Knopf.
Der wichtigste für alle unter euch, deren WLAN-Signal nicht ganz Ideal durch die ganze Wohnung verbreitet wird, ist aber sicherlich der Ethernet Port.

Nicht immer ist WLAN der beste Weg um Musik zu transportieren, vor allem wenn es um Multiroom-Lösungen geht. Hierfür ist es natürlich entscheiden, dass ihr ein stabiles und somit auch performantes WLAN-Signal in eurem Haus habt.

Somit sei natürlich gesagt, wenn ihr die Möglichkeit habt, schliesst die Boxen über ein Ethernet (RJ45) Kabel an. Bei Neubauten ist das natürlich einfacher und sowieso Pflicht, einen jeden Raum mit mindestens einer RJ45-Buchse auszustatten.

Ethernet Anschluss
Ethernet Anschluss

Im Nachhinein gibt es hierfür auch Lösungen, die sind aber dann schon komplizierter. Hier könnte es sich dann sicherlich auch erst mal lohnen, das eigene WLAN Signal zu optimieren. Das positive ist sicherlich, auch das Ethernetkabel findet hinten, bei der kleinen Aussparung seinen Platz nach aussen, sodass der Lautsprecher auch stabil und gerade stehen kann.

Was ich mir beim Flex aber auch gewünscht hätte, eine 1/4″ Gewindeschraube unten am Lautsprecher. Für die Montage auf einen Lautsprecher-Ständer oder eine spezielle Halterung. Der Formation Wege (Testbericht dazu folgt hier im Blog) hat solche angebracht.
Von Bowers & Wilkins ist der Flex wohl eher für die das Hinstellen auf den Schreibtisch, das Sideboard oder sonstige Möbel konzipiert. Dennoch wäre die Freiheit es doch zu tun schön.

Audio

Einleitend habe ich euch erwähnt, dass der Flex geschaffen ist für die Paar-Haltung. Natürlich hab ich, zu Testzwecken auch stundenlang, mit nur einem Flex Musik und Podcasts angehört und Medieninhalte wie Serien und Filme damit geschaut.

Das, was dabei aus den Boxen kommt, ist schön warm und voluminös. Die Mitten sind sehr klar und auch die Hochtöne purzeln verzückt aus dem Lautsprecher. Das bedingt natürlich auch immer einer guten Quelle. Kommt eure Musik aus irgendeinem YouTube Video oder von einem, nach wie vor stark kastrierten, Streaminganbietern (wie etwa beim kostenlosen Spotify Account), dann hört ihr natürlich auch nicht alle Finessen aus dem jeweiligen Stück heraus.

Was ich etwas schade finde, ich habe in der App keine Möglichkeit, selber am Equalizer herumzuschrauben. Das ist je nach Musikgeschmack sicherlich nicht ganz Ideal und sollte sicherlich auch vor dem Kauf beachtet werden. Was mir wichtig war, denn zum Schreiben verwende ich immer klassische Musik, der Klang von feiner, klassischer Musik auf den Boxen und da haben die beiden sehr gut abgeschnitten.

Formation Flex
Formation Flex

Noch mehr Spass hatte ich, mit den beiden, aber beim Podcast anhören. Den jeweiligen Stimmen haben, werden besonders schön hervorgehoben. Das gilt natürlich auch für Filme, Serien und Dokumentationen. Aber als Podcaster legt man den Fokus natürlich auch etwas anders.
Hier merkt man dann aber auch sehr schnell, welche Podcaster sich Mühe geben in der Produktion, bei der Postproduktion und nicht zuletzt auch bei der Mikrofon-Hardware.

Das wird auch eure Nachbarn freuen, wenn ihr beim Filme oder Serien schauen am Abend nicht gleich das ganze Haus unterhaltet.

Doch, wer sich Musik mit einem einzelnen Lautsprecher hören möchte, für den gibts andere Lösungen. Ausser man hat natürlich alles von Bowers & Wilkins und/oder der Lautsprecher passt euch vom visuellen her so gut. Als Solo-Speaker wäre er dann schon ein wenig übertrieben, würde ich sagen.
Doch auch das muss nicht sein, wenn man nämlich den Flex mal ein wenig genossen hat, dann kommt man ziemlich bald auf die Idee, sich vielleicht einen Zweiten zu kaufen oder, wie bei mir noch den Wedge dazu, um den Klang noch etwas weiter zu unterstreichen.

Speaker links
Speaker links

Bowers Home – App

Bowers & Wilkins Home
Bowers & Wilkins Home
Entwickler: Bowers & Wilkins
Preis: Kostenlos
‎Bowers & Wilkins Home
‎Bowers & Wilkins Home
Entwickler: B&W Group Ltd
Preis: Kostenlos

Die App ist für Android wie auch für iOS einfach gehalten und schaut auf beiden Plattformen gleich aus. Der Hintergrund ist komplett in Schwarz gehalten und wenn sie einmal aktiv ist, bekommt ihr die einzelnen Produkte dargestellt. Oben dran steht «Mein Zuhause» und rechts oben ist ein Zahnrad-Symbol abgebildet.

Dies jeweils in oranger Farbe und gleich darunter in einem feinen grau steht, wie und ob der Lautsprecher aktuell von einer Quelle bedient wird. Auf die einzelnen Produkte könnt ihr tippen und bekommt dann einen bekannten Audioplayer angezeigt. Dieser ist einfach gehalten, ihr bekommt ein Logo und aktuellen Titel angezeigt. Darunter findet ihr die gleichen drei Bedien-Elemente, wie auf dem Lautsprecher selber und am unteren Rand könnt ihr den Sound auf weitere Lautsprecher ausweiten.

Konfigurieren via E-Mail
Konfigurieren via E-Mail

In den Einstellungen, welches ihr oben rechts hinter dem Zahnrad findet, sind dann alle Menüpunkte direkt zu finden. Die einzelnen Geräte könnt ihr antippen und ihnen neue Namen vergeben. Wichtig hier natürlich, dass ihr euch zu Beginn Bereiche überlegt, in denen ihr eure Lautsprecher einteilen möchtet.

In der Mitte der Einstellungen findet ihr dann auch noch die Möglichkeit das ganze System zu aktualisiert. Von Zeit zu Zeit stellt Bowers & Wilkins hier Firmware-Updates zur Verfügung, welche ihr dann einfach und nur mithilfe der App einspielen.

Mehr bietet euch die App nicht und ausser dem, schon angesprochenen EQ, fehlt mir hier auch nichts.


Technische Details

  • Grösse: 215 x 130 x 130 mm
  • Gewicht: 2.3 kg
  • Verstärkerleistung: 2 x 50 W (1 x 25 mm und 1 x 100 mm)
  • Bluetooth: 4.1
  • Bluetooth Codecs: aptx, aptx HD, AAC und SBC
  • Streaming: AirPlay 2

Fazit zu dem Formation Flex

Wie schon zwei Mal erwähnt, hier in meinem kleinen Erfahrungsbericht, rund um die Formation Flex von Bowers & Wilkins, den Flex solltet ihr am besten zu zweit nutzen. Zwei, perfekt zusammengeschaltete Formation Flex bringen einen tollen Sound hervor. Egal ob sie auf einem Schreibtisch stehen, beim Essbereich. Sobald ihr zwei Flex miteinander via AirPlay ansprecht, kommt euch ein vollmundiger und angenehmer Sound entgegen.

Die einzelnen Formation-Produkte bauen sich ein eigenes Mesh-Netzwerk auf und kommunizieren über dieses miteinander. Die Voraussetzung hierfür ist natürlich eine gute WLAN-Abdeckung. Ist die gegeben, bekommt ihr ein schnelles und gut abgestimmte Multiroom-Lösung geboten.
Die Alternative dazu ist, wie oben auch schon beschrieben, auf eine Ethernet Verkabelung zu gehen.

Meine beiden Formation Flex
Meine beiden Formation Flex

Bei der Verarbeitung der einzelnen Formation Flex Lautsprecher gibts nichts zu bemängeln. Das angenehme Gewicht hilft, dem Speaker, stabil auf einer Flachen Oberfläche zu stehen. Einzig die Glasähnliche Oberfläche könnte als Negativ beurteilt werden, weil sie natürlich sofort auch Fingerabdrücke anzieht. Da ich die Lautsprecher nur via AirPlay anspreche, fällt das aber flach, denn so gibts auch keine Fingerabdrücke.

Was man natürlich auch noch erwähnen muss, Audio-Inhalte können nicht nur via Apples AirPlay 2 aufgespielt werden. Alternativ funktioniert auch Bluetooth, sofern es das aptX- oder aptX-HD-Protokoll spricht. Zu guter Letzt funktioniert sie natürlich auch über Spotify Connect oder über Roon.

Spekaer im Einsatz
Spekaer im Einsatz

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Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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