Der Krug von der Seite

LARQ Pitcher PureVis Test: Ein Krug mit sauberem Wasser und einer App

Genügend trinken ist sehr wichtig, das fällt aber einigen Menschen eher schwierig. Dies ist eigentlich komisch, denn hier in der Schweiz haben wir im Ganzen gesehen eine sehr gute Trinkwasserqualität. Doch hierfür gibt es zum Glück auch praktische Gadgets und Apps, die dir dabei helfen, das Wasser trinken, nicht zu vergessen.
Manchmal ist aber auch bei uns ein Wasserfilter keine verkehrte Sache und deshalb habe ich mir den LARQ Pitcher, etwas genauer angeschaut. Hier im Beitrag berichte ich von meinen ersten Erfahrungen mit dem Tischwasserfilter.

Schon als Kind habe ich vorwiegend Wasser getrunken. Süssgetränke und Ähnliches gab es bei uns nur, wenn Besuch da war. Spannenderweise ist das auch bei meinen Kindern so, am liebsten trinken sie Wasser und davon viel. Wir wohnen hier am Rande des Juras und haben somit sehr kalkhaltiges Wasser. Dazu kommt, dass unser Grundwasser, hier in der Region von Zeit zu Zeit Bekanntschaft macht mit den Gülle-Fahrten der Bauer.

Der ultimative Wasserfilter?

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Regelmässige Leser dieses Blogs wissen, wenn ein Gadget leuchtet und noch viel mehr, wenn es eine App hat, dann ist es etwas für mich! Jetzt kommen wir aber zu meinen Erfahrungen mit dem LARQ Krug über die letzten Wochen.

Die Frage beim LARQ Tischwasserfilter ist, benötigt man einen Filter für knapp CHF 170.-, machen die zusätzlichen Funktionen den Wert aus? All das kannst du hier, in meinem ausführlichen Testbericht, nachlesen.

Bei uns, im Solothurnischen haben wir, dank der Nähe zum Juragebirge, sehr kalkhaltiges Wasser, das gefällt mir geschmacklich überhaupt nicht. Dazu kommt noch ein spezieller Eigengeschmack, welches das Wasser hat. Meine Frau sagt immer wieder, dass ich spinne. Hier bin ich zum Glück nicht allein, unser Besuch bestätigt mir dies immer wieder, dass unser Wasser eher einen speziellen Geschmack hat. Deshalb nutzen wir, seit wir hier wohnen, Tischwasserfilter-Systeme verschiedener Hersteller.

Ich kann relativ gut, unterschiedliche Wasserarten ausmachen, ich hätte wohl besser Wassersommelier werden sollen.

Nicht nur das Wasser, welches wir direkt trinken, auch das Wasser, welches meine Frau für die Kaffeemaschine und ich für den Wasserkocher (hier kommst du zu meinem Testbericht) muss vorab gefiltert werden. Damit ist der regelmässige Reinigungsaufwand beider Systeme deutlich einfacher geworden.


Lieferumfang

  • Der LARQ Krug
  • Magnetisches USB-Ladekabel
  • 1x Advanced Filter
  • Schnellstart-Anleitung
Der Lieferumfang vom LARQ Krug
Der Lieferumfang vom LARQ Krug

Verpackung des LARQ Wasserkrug

Ausgeliefert wird der LARQ Wasserkrug in einem einfachen, weissen Karton. Aussen herum findest du einen Karton-Einband, welcher die Hauptfunktionen des Wasserkruges hervorhebt.

Dies in englischer und französischer Sprache. Somit natürlich auch einer amerikanischen Einheit. So, sagt der Hersteller aus, dass du mit dem Inhalt vom Krug ganze acht Tassen gefüllt bekommst, dies macht ein Volumen von 1.9 Liter aus.

Auch siehst du gleich vorne drauf, was genau im Paket enthalten ist. Meine Wahl fiel auf den LARQ Pitcher mit dem Advanced Filter, was genau da es noch für andere Modelle gibt, das kannst du weiter unten nachlesen.

Seitlich sind die Texte über die Vorzüge vom LARQ Krug dann aber doch auch eingedeutscht. Dazu gehören Informationen wie, dass das System wissenschaftlich hinterlegt ist, dass du reineres Wasser erhältst, der Filter langlebig ist und der Krug selbstreinigend ist.

Rückseitig legt LARQ nochmals den Fokus auf die zweistufige Filtration und die Reinigung vom Wasser.

LARQ, die Firma hinter dem Krug

Das Unternehmen LARQ ist mir, vor einiger Zeit schon einmal dank ihrer Trinkflasche aufgefallen. Diese finde ich besonders spannend für längere Wanderungen, wo man nicht immer die Möglichkeit eines Wasserhanens hat.

Nun hab ich die Möglichkeit erhalten, für euch liebe Lesenden, den LARQ Tischwasserfilter ausgiebig testen zu können. Besten Dank an BRACK.ch an der Stelle, für die Unterstützung. Die Lösung von LARQ unterscheidet sich doch ein wenig von normalen, ich nenne ihn jetzt mal beim Namen, Brita-Filter und ähnlichen Lösungen.

LARQ im Shark Tank

Während meines Tests und meinen Recherchen zu der Firma, hinter dem digitalen Krug bin ich auf eine witzige Shark Tank Episode gestossen.

Solltest du die Sendung nicht kennen, in Deutschland und der Schweiz lässt sich das am besten mit der Sendereihe «Höhle der Löwen» vergleichen, wo, zumindest hier in der Schweizer Version Roland Brack (von BRACK.ch) einer der Juroren ist.

Amerika ist natürlich ganz ein anderes Pflaster und somit sind hier auch die Beträge und damit verbunden auch die Reaktionen zu der Sendung immer wieder spannend.

Ohne zu viel zu Spoilern, Justin, der CEO von LARQ hat eine doch eher grössere Zahl in den Raum geworfen und dann auch fleissig um sie «gekämpft». Lustig dennoch zu sehen, wie die «Haie» alle gelacht haben bei der Ansage zu «USD 500’000.- für 1 % Anteil an der Firma» und dann dennoch eingestiegen sind.


Wie reinigt der LARQ Krug das Wasser?

Vor allem ist es das zweistufige Filter- und Reinigungsprozess, welcher den LARQ Tischwasserfilter ausmacht. Nachdem das Wasser durch den Filter gelaufen ist, wird es direkt mit der UV-C-Licht-Reinigungstechnologie von LARQ gereinigt.

Pflanzlicher Filter von LARQ

Der Advanced Filter
Der Advanced Filter

LARQ setzt, anders, als andere Hersteller auf einen pflanzlichen Filter. Dieser reinigt nach NSF/ANSI-Norm 42, 53 und 401 das Wasser, welches du oben reinschüttest. Normen sind immer gut, wenn sie etwas Sinnvolles tun. Doch welche Schadstoffe filtert der Hersteller denn überhaupt aus deinem Wasser? Das sind die folgenden:

  • Chlor
  • Quecksilber
  • Cadmium
  • Kupfer
  • Flüchtige organische Verbindungen
  • HAA5
  • Blei
  • Partikel
  • Benzol
  • PFAS/PFOA
  • Arzneimittel

Wenn man das so liest, wird einem gleich anders, vor allem wenn man bedenkt, dass man dies vielfach ungefiltert trinkt.

Der Advanced Filter
Der Advanced Filter
LARQ Advance oder LARQ Essential-Filter?

LARQ hat zwei unterschiedliche Filter in seinem Angebot. Der LARQ Advanced oder der LARQ Essential-Filter. Unterscheiden könnt ihr diese anhand der Farbe. Der Advanced ist blau und der Essential-Filter ist weiss.

Der Essential-Filter nimmt Chlor, Quecksilber, Cadmium, Kupfer, Zink und VOCs auf.

Der Advanced kümmert sich auch noch um den Geschmack vom Wasser, dabei nimmt er sich: Blei, Chlor, PFAS / PFOA, Arzneimittel, HAA5, VOC, Partikel, Benzol, Quecksilber, Cadmium, Kupfer und Zink vor.

Etwas, was der LARQ Tischwasserfilter nicht kann, ist extrem hartes Wasser von Kalkablagerungen zu befreien. Kalzium und Magnesium nimmt es aber im groben mit.

UV-C-Licht: Die zweite Stufe der Reinigung

Das Wasser, das aus dem Filter rinnt, wird gleich weiter gereinigt. Das passiert mit dem blauen Licht, welches aus dem technischen Part des Trinkwasserfilters kommt.

Bei der Technik, welche LARQ auf den Namen PureVis getauft hat, handelt es sich um UV-C-Licht, das durch das Wasser schiesst. Dieses reinigt das Wasser, welches in einem feinen Strahl aus dem Filter kommt, von seinen Bakterien. Dies passiert mit einem feinen, blauen Licht. Die Technologie, welche LARQ auch in ihrer Trinkflasche einsetzt, hat sich der Konzern auch patentieren lassen.

LARQ - UV-C-Licht
LARQ – UV-C-Licht

Das schaut vor allem auch sehr stylish aus. Wenn du, wie ich, auf blaues LED-Licht stehst, dann wirst du dabei deine Freude haben. Vor allem am Abend oder in der Nacht gibt das einen echt coolen Effekt.

Als bequemer Mensch, gefällt es mir, dass beides automatisch passiert. Sobald Wasser durch den Filter rinnt, aktiviert der LARQ das UV-C-Licht von allein.

Zusätzlich geht der PureVis-Reinigungsprozess alle sechs Stunden von allein nochmals an. Damit kannst du auch gut, Wasser, welches länger in dem Krug gelegen ist, noch trinken, ohne es wegschütten zu müssen. Wegschütten solltest du es ohnehin nicht, dafür hast du deine Kaffeemaschine oder du giesst deine Pflanzen damit, sofern du welche hast.

Den Prozess kannst du auch manuell starten, indem du oben, hinten auf die Taste drückst.

Die Verarbeitungsqualität vom LARQ Pitcher

Der LARQ Tischwasserfilter kommt in einer grosszügigen Schachtel daher. Diese verrät dir die Haupt-Features des technisch angereicherten Kruges.

Der Krug selbst gibt es in zwei Farben. Diese überzieht die obere Hälfte des Produktes. Der untere Teil, welcher glasklar ist, ist aus Kunststoff gefertigt.

Der Wasserbehälter für 1.9 Liter Wasser
Der Wasserbehälter für 1.9 Liter Wasser

Der Deckel hat vorn eine Aussparung für das Ausgiessen des Wassers und hinten einen Einschub für den PureVis-Stab, welcher die ganze Technik beinhaltet.

Das Material lässt sich gut an, vorwiegend der Griff auf der Rückseite vom Krug ist sehr angenehm, durch den Silikon-Überzug. Damit hält der Krug auch gut in der Hand, solltest du mal feuchte Hände haben vom Wasserhannen. Das empfinde ich als extrem angenehm.

Der praktische Griff mit der Silikoneinlage
Der praktische Griff mit der Silikoneinlage

Noch angenehmer ist der Knopf, welcher in dem technischen Part eingelassen ist. Auch dieser ist mit einem weichen Kunststoff überzogen und hat einen angenehmen Druckpunkt. Zusätzlich ist darunter noch eine LED verbaut, welche dir ein visuelles Feedback gibt.

Wie viel Wasser nimmt der Krug auf?

LARQ gibt an, dass der Krug Wasser für acht Tassen aufnehmen kann. Die Grösse einer Tasse kann nach Region und eigenem belieben natürlich etwas variieren. In messbaren Einheiten sind das 1.9 Liter, was schon angenehm viel ist.

Bei uns hat sich das so eingebürgert, dass derjenige, welcher kocht, den Krug mit Wasser füllt. Das, jeweils vor dem Kochvorgang, dann beim Auftischen der Teller, dem Besteck und den Gläsern diese gleich einmal füllt und dann gleich nochmals Wasser nachgibt im Krug. Damit kommen wir gut durch beim Essen, oder wir füllen ihn noch einmal. Hier war ich, zu Beginn meines Tests etwas verwundert, ob wir da nicht unnötige Wartezeiten haben. Nach den knapp drei Wochen, muss ich sagen, das war eine unbegründete «Angst».

Aber natürlich, auch wir haben mal warten müssen, bis der Filter durchging, vor allem als wir Besuch hatten. Doch das waren Ausnahmen und manchmal ist, etwas warten, in der heutigen schnelllebigen Zeit auch nicht ganz so verkehrt.


Erste Inbetriebnahme

Bevor du deinen LARQ einsetzten kannst, solltest du die einzelnen Teile erst einmal gründlich mit Waschmittel reinigen. So wie du es mit allen neuen Dingen tust, welche, mit deinen Esswaren oder Getränken in Berührung kommen werden. LARQ gibt an, dass ihr Krug gar spülmaschinenfest ist (bis auf den PureVis-Stab), mehr zur Reinigung kannst du weiter unten nachlesen.

Einmal den Deckel abheben und die beiden Gummi-Elemente aus deren Unterseite entfernen, dann geht auch der Deckel gut auf. LARQ legt dem Paket einen Filter bei, diesen kannst du einfach einsetzen. Dazu musst du erst einmal den Deckel, im Wassertank oben, entfernen und dann drückst du vorsichtig den Filter ein. Dies machst du am besten, wenn der Filter nicht im Krug ist, das geht einfacher und schneller.

Anschliessend kannst du den Tank wieder in den Krug legen und den Deckel aufsetzten. Hinten schiebst du noch den PureVis-Stab ein und schon bist du bereit.

Das Coole am LARQ Trinkwasserfilter, der Deckel gibt, bei genügend Gewicht nach. Das solltest du nicht gleich beim Auspacken probieren (wie ich im Video), sondern erst dann, wenn du die Gummidinger unten daran entfernt hast. Diese Gummistreifen dienen einzig dem Schutz, der Klappe, beim Transport.

Für den Transportschutz, die Gummi-laschen entfernen
Für den Transportschutz, die Gummi-laschen Entfernen

Den Krug stellst du nun einfach in das Lavabo (Waschbecken für die Leser aus Österreich und Deutschland) drehst das Wasser auf und schon neigt sich die Klappe nach unten und das Wasser geht direkt in den Krug.

Der Mechanismus ist so einfach und dennoch sehr bequem. Den Krug kannst du so nämlich auch einhändig auffüllen. Es sind die kleinen Dinge, die ein Produkt so genial scheinen lassen.

Jetzt gilt es, sich ein Stuhl zu schnappen und vor den Trinkwasserfilter zu setzen. Das Beobachten vom Krug, währendem das Wasser runter-rinnt und die blaue LED-leuchtet, ist irgendwie extrem entspannend, ich könnte da Stunden lang zuschauen. Vor allem aber, schaut es zu dunklen Tageszeiten richtig cool aus, so macht es gleich nochmals mehr Spass.
Ja, ich hab, sonnst keine wirklichen Hobbys, Sport ist mir zu gefährlich!


Die LARQ App

Nicht nur das bläuliche Licht, auch die App habe ich euch einleitend als einer der Gründe genannt, warum ich den LARQ-Krug so spannend empfinde.

Doch wofür benötigt ein Wasserkrug, den überhaupt eine App? Beim LARQ ist die Antwort einfach, weil er es kann. Natürlich braucht ein solcher Tischwasserfilter nicht wirklich eine App, doch wenn sie schon da ist, warum solltest du sie nicht nutzen?

Die App kann mich daran erinnern, dass ich den Filter tauschen muss. Hersteller geben die Nutzungsdauer meist in Form von einem Zeitraum, oder einem fixen Zeitraum an.

Hier misst der LARQ für mich, wie viel Wasser durch den Filter läuft und kann anhand dessen dann mir auch punktgenau eine Benachrichtigung zukommen lassen, wenn es so weit ist. Beim Hersteller selbst gibt es sogar ein Abo, dass dir alle zwei Monate einen neuen Filter automatisch zusendet. Soweit würde ich nicht einmal gehen, ich würde mir einfach direkt zum Start gleich drei, vier Filter zulegen und diese an einem trockenen Ort aufbewahren, bis dass diese zum Einsatz kommen.

Wie gerade erwähnt, misst der LARQ, wie viel Wasser durch den Filter kommt, somit kann er mir auch eine Statistik liefern, wie viel Wasser getrunken wurde. Diese Angabe gibt mit dem Krug nicht nur insgesamt, nein, er zeigt es mir tagesaktuell auf.

Somit eignet sich der LARQ Tischwasserfilter auch perfekt für Menschen, die eher zu wenig trinken. Einer Kollegin von mir, ihre Mutter trinkt regelmässig zu wenig, ihr habe ich gleich zu dem Krug geraten, so hat die Tochter immer einen Blick darauf, wie viel Wasser die Mutter trinkt.


Wie lange benötigt der LARQ Tischwasserfilter zum Reinigen?

Etwas, was ich an einem normalen Wasserkrug nicht mag ist, den Inhalt zu konsumieren, nachdem das Wasser ein paar Stunden oder gar über Nacht darin verweilt ist. Meine Frau lacht mich regelmässig aus, wenn ich sage, dass dies dann anders schmeckt.

Der Grund dahinter ist ein einfacher, die Bakterien, welche sich im Wasser und am Krug absetzten, lassen die Wasserqualität leiden. Bakterien sind überall, wo es warm und feucht ist und daher auch in Wasserflaschen, in Krügen und in Gläsern.

Diesen Effekt habe ich nicht mehr, seit wir den LARQ Tischwasserfilter nutzen. Initial und alle weiteren sechs Stunden reinigt der Krug das darin befindliche Wasser automatisch. Das ist so einfach wie auch genial, du hast ausser dem auffüllen, vom Krug nichts damit zu tun.

Den Filter, solltest du, laut Hersteller vor dem ersten Einsetzen in den Krug erst einmal 10 Minuten lang im Wasser aufweichen lassen. Dies habe ich initial verpasst (ich habe die Bedienungsanleitung erst im Nachhinein gelesen) es aber dann gleich nachgeholt. Da ich aber das gefilterte Wasser der ersten drei Durchgänge eh weggeschüttet hab, hätte sich das wohl auch so erledigt.

Doch wie lange benötigt der Filter, um das Wasser, welches du in den Tank füllst, zu reinigen, bis dass du es trinken kannst? Im Vergleich zu anderen Herstellern benötigt der von LARQ länger. Teilweise sogar «deutlich» länger: bis um etwa die Hälfte länger hab ich ausmachen können, bei meinen Messungen. Das liegt daran, dass das Wasser in einem feinen Strahl nach unten geht, es muss ja auch noch durch das UV-C-Licht gereinigt werden.

Ich kann euch aber auch bestätigen, dass das Wasser im Anschluss besser schmeckt (und je nach Einsatzgebiet auch besser riecht).

Bei meinen Tests bin ich auf etwas über drei Minuten gekommen, bis ich das Wasser in mein Glas schütten konnte.

Wie fleissig muss der LARQ Filter gewechselt werden?

Hierfür habe ich dir keine genaue Antwort. Das ist, je nach Wasserqualität und der Nutzung unterschiedlich. Der Hersteller selbst gibt an, dass du mit dem LARQ-Filter knapp drei Monate auskommen wirst. In Zahlen sind das 60 Gallonen (wie die Amerikaner ihr Wasser messen) oder 227 Liter. Das macht ca. 113 Füllungen aus.

Filter-Wechsel, muss etwas beachtet werden?

Wenn du den Filter tauschst, musst du das dem PureViS-Stab mitteilen. Dafür fehlt der Konstruktion ein dazu passender Sensor. Ich würde aber auch behaupten, dass dies ein Overkill wäre.

Der Tank vom LARQ Tischwasserfilter
Der Tank vom LARQ Tischwasserfilter

Dazu musst du den Knopf oben für fünf Sekunden gedrückt halten. Anschliessend blinkt dieser für weitere fünf Sekunden in weiss und anschliessend einmalig kurz blau. Nun ist der Zähler wieder auf null und teilt diese Information auch gleich mit der dazugehörigen App.

Wie lange hält der Akku im LARQ Krug?

Der LARQ-Tischwasserfilter hat eine App, dafür benötigt er aber auch einen Akku im Gerät. Dieser ist gut vor Wasser geschützt und sofern du ihn nicht baden schickst oder in die Spülmaschine legst, passiert diesem auch nichts.

Doch damit dieser auch mit der App kommunizieren kann, der zweite Reinigungsvorgang mit dem bläulichen Licht funktioniert und die Wassermenge ermitteln kann, benötigt dieser natürlich auch Pfus (Akku).

Aufladen vom PureVis-Stab
Aufladen vom PureVis-Stab

Hier kann ich dich beruhigen, du wirst den PureVis-Stab nicht täglich an den Strom hängen müssen. Laut Hersteller soll dieser bis zu einem Monat halten. Natürlich ist dies immer davon abhängig, wie viel du trinkst.

Pflege und Reinigung vom LARQ Tischwasserfilter

Durch das UV-C-Licht wird der Krug regelmässig gereinigt. Deshalb musst du ihn selbst nicht all zu viel reinigen. Dennoch spüle ich ihn regelmässig alle paar Tage kurz aus.

Der Hersteller selbst sagt, dass dieser Spülmaschinenfest ist. Bis auf den PureVis-Stab, diesen solltest du niemals in die Spülmaschine geben. Sie empfehlen ihn auch alle zwei bis drei Monate in diese zu geben, um ihn gründlich zu reinigen. Dies kannst du jeweils verbinden, mit dem Wechsel vom integrierten Filter.


Technische Details

Einheiten
Grösse254 x 238 mm
Gewicht1'020 g
Kapazität gefiltert1.9 Liter
MaterialBPA- und BPS-freies Polymer
Technologie PureVis
Akku Laufzeitca. ein Monat
Ladezeitca. 1 Stunde
FarbenDunkelblau
Weiss

Fragen zum LARQ

Aus welchem Material wird der Krug gefertigt?

Der LARQ Pitcher PureVis ist aus Kunststoff gefertigt. Es handelt sich dabei um einen BPA-freien Premium-Kunststoff, wie der Hersteller ihn selbst beschreibt.
Somit kannst du ihn, ohne Bedenken, für dein Wasser nutzen.

Warum benötigt der LARQ Krug eine App?

Benötigen ist das falsche Wort, aber ich finde es cool, dass der LARQ Krug über eine App verfügt. So habe ich einen verlässlichen Tracker, der mich darauf hinweist, wenn der Filter durch ist.
Aber noch viel mehr, ich kann verfolgen, wie viel Wasser getrunken wird. In einer Familie, oder generell bei mehreren Menschen lässt sich das natürlich nicht direkt auf eine Person herunterbrechen, aber du siehst ganz einfach, wie viel getrunken wird und ob du etwas dagegen unternehmen solltest.

Wo schalte ich den Krug ein?

Den LARQ Krug musst du nicht einschalten. Das UV-C-Licht aktiviert sich von allein, wenn du Wasser in den Behälter oben einführst.
Einfach initial musst du den PureVis-Stab einmalig einschalten, dies passiert durch ein längeres gedrückt halten.

Wie viel Wasser nimmt der LARQ Krug auf?

Der LARQ Wasserkrug kann bis zu 1.9 Liter Wasser aufnehmen.

Wie lange dauert der LARQ Reinigungsprozess?

Der komplette Reinigungsprozess dauert, je nach Filter, den du eingesetzt hast, etwa drei bis vier Minuten.

Wie oft muss ich den Filter tauschen?

Der Hersteller gibt an, dass der Filter ganze 227 Liter (60 Gallonen) Wasser durchschleusen kann.
Je nach Gebrauch kann dies bis zu drei Monaten halten. Ich nehme mal an, dass es bei uns, sofern alle immer davon Wasser trinken, nicht ganz so lange halten wird. Ich werde es aber hier im Beitrag ergänzen.

Kann ich den LARQ in den Kühlschrank stellen?

Ja, dein LARQ Krug kannst du ohne Probleme auch im Kühlschrank lagern, damit dein gefiltertes Wasser auch schön kühl ist.

Kann der LARQ Mikroplastik entfernen?

Ja, der LARQ-Filter nimmt auch Mikroplastik auf.
Wenn du den LARQ-Advanced Filter nutzt, dann bleiben Mikroplastik-Elemente bis zu 40 Mikrometer hängen.

Lässt sich das Filtertracking zurücksetzen?

Ja, wenn du den Filter austauschst, dann musst du jeweils den Filter-«Zähler» zurücksetzen. Dies kann über die App passieren oder manuell am PureVis-Stab.
Letzteren musst du für fünf Sekunden gedrückt halten, dieser bestätigt es dir dann, mit einem blauen Lichtblitz.

Fazit zum LARQ Tischwasserfilter

Hatte ich hohe Erwartungen an den LARQ Tischwasserfilter? Ja, das hatte ich, vor allem, nachdem ich das Werbevideo mit LARQs Produktvorstellung gesehen hab. Der Hersteller hat hier viel Witz und eine coole Art der Präsentation gewählt. Hier sieht man, dieses Gerät kommt aus Amerika, die haben es einfach drauf.

Das erste Auspacken zeigte mir ein stabilen und wertigen Wasserkrug, das ist bei dem Einstiegspreisen natürlich sehr wichtig. Auch die erste Inbetriebnahme mit der Klappe, welche von allein nach unten geht, sobald der Wasserstrahl drauf prallt und natürlich auch das Leuchten während der zweiten Reinigungsstufe haben mich dann überzeugt.

Alles in allem ein toller Krug, der mein Wasser nicht nur von Schadstoffen befreit. Nein, er macht sich auch gleich noch an die Bakterien, welche sich im Wasser tummeln. Genauso bekämpft er diese, wenn sie sich nach ein paar Stunden des Herumstehens im Krug bilden, denn der UV-C-Licht-Strahl geht alle sechs Stunden automatisch an und reinigt das Wasser wiederholt.

Der Krug von der Seite
Der Krug von der Seite

Doch etwas leicht Negatives ist mir auch aufgefallen. Der Ausguss vom LARQ-Tischwasserfilter ist angenehm breit, aber nicht tief ausgefallen. Wäre dieser etwas tiefer nach hinten ausgefallen, würde ein etwas weniger breiter, dafür voluminöser Wasserstrahl aus dem Krug kommen. Das ist natürlich immer davon abhängig, welche Gläser oder Tassen-Grössen, dass du einsetzt. Eventuell sind die Tassen und Gläser in den Staaten etwas breiter. Dies ist aber jammern auf hohem Niveau, das ist wie bei jedem Krug ein daran gewöhnen und nach wenigen Tagen in Gebrauch gewöhnt man sich auch daran.

Bemerke ich einen Unterschied vom Wasser aus dem LARQ Tischwasserfilter? Ja, und zwar nicht nur, weil ich das möchte, nein, unser Wasser ist deutlich angenehmer zu trinken. Noch viel wichtiger aber, bemerkt meine Frau einen Unterschied? Ja, auch sie tut es! Ich hab gesehen, dass LARQ auch noch Trinkwasserflaschen im Angebot hat, das wäre sicherlich auch mal spannend zu testen. Vorwiegend, da meine Mädels sich immer beschweren über den Geruch ihrer aktuellen Trinkwasserflaschen.

PS: Schaut mal bei BRACK.ch NEXT nach, da hat es noch weitere, coole Gadgets dabei.

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1 Kommentar zu „LARQ Pitcher PureVis Test: Ein Krug mit sauberem Wasser und einer App“

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