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LaMetric Smart Display Testbericht

LaMetric Smart Display Testbericht

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Ich habe mir immer ein grosses Display im Büro gewünscht, über das ich mir Informationen ausgeben kann. Etwas in der Art wie es der Leumund mal vor Jahren gebastelt hat (leider habe ich seinen Blog post dazu nicht mehr gefunden) nur mit etwas mehr Platz und Möglichkeiten. Vor zwei Jahren ging ein Kickstarter Projekt an den Start, das auf dem Namen LaMetric hörte.

LaMetric Smart Display

Vor kurzem hat Brack.ch in einer Pressemitteilung verlauten lassen, dass das Produkt nun auch für den Endkunden erhältlich ist und über sie hier in der Schweiz gelandet ist. Die Chance wollte ich mir nicht entgehen lassen und somit steht es nun seit einem Weilchen auf meinem Schreibtisch. Besten Dank an der Stelle an Brack.ch für die Temporäre Leihgabe.


Lieferumfang

  • LaMetric Smart Display
  • Quick Starter Guide
  • Strom Adapter
  • USB- auf microUSB Kabel

Verarbeitung

Der Hersteller von der Smarten Uhr für Daheim und im Business, wie sie sie so schön nennen, suchte über Kickstarter insgesamt USD 69'000.- für die Fertigstellung ihres Produktes. Bekommen haben sie über die Crowdfunding-Plattform total USD 370'000.-.

In dem gut bebilderten Karton Verpackung, findet ihr zentral in einem Stück Plastik eingewickelt das LaMetric. Unter dem Karton sind das Kabel und der Strom Adapter gut verpackt. Das smarte Display ist ein einfaches, in mattem schwarz gehaltenes Stück Gadget. Die langen Kanten  sind abgerundet, einzig die rechte und linke Seite weisen 90 Grad Kanten auf.

Am Fuss vom Display ist über die ganze länge eine gummiertes Stück Silikon verbaut, dass das rutschen verhindert. Links und rechts findet ihr jeweils 48 grobe Löcher, über die die Lautsprecher ihren Sound nach aussen tragen. Des weiteren ist rechts ein grosser Knopf fürs ein- und ausschalten vom Display untergebracht. Auf der linken Seite findet ihr die Lautstärke-Knöpfe.
Rückseitig ist zentral der «LaMetric»-Brand eingelassen. Gleich darunter findet ihr den microUSB und den 3.5 mm Klinkenstecker.
Weitere Bedienungsknöpfe findet ihr am oberen Rand. Diese sind nicht zu verfehlen, denn die drei Knöpfe teilen sich die komplette Oberfläche. In der Mitte ist es der Home- Button auf beiden Seiten ist es ein «nach links» und «nach rechts»-Knopf.

Generell ist das LaMetric sehr stimmig verarbeitet und hat keine scharfen Kanten. Einzig die Knöpfe oben weisen eine leichte Kante auf, die recht schnittig ist. Das ist vor allem dann unangenehm wenn das Display etwas weiter oben steht und ihr von unten nach oben greift um einen Knopf zu drücken. Hier hoff ich, dass dies an meinem einzelnen Model liegt und nicht ein generelles Phänomen ist.

Display

Wenn ich richtig gezählt habe, finden sich auf dem Display 40 x 9 Punkte wieder. Diese können in den verschiedensten Farbtönen leuchten. Trotz der grossen 5 x 5 mm LED-Lämpchen lässt sich das was auf dem Display angezeigt wird gut ablesen. Bei den Symbolen ist es dann schon etwas weniger einfach.

Twitter Follower
Twitter Follower

Wenn man weiss was es ist, wie hier oben dran, ein Twitter-Logo, dann sieht man es sofort. Ansonsten muss man teilweise schon etwas raten.


Konfiguration

Die App, welche ihr für die Konfiguration benötigt, gibt es im App Store (für iOS) oder im Play Store (für Android) kostenlos zum runterladen.

‎LaMetric Time
‎LaMetric Time
Entwickler: Smart Atoms Limited
Preis: Kostenlos
LaMetric Time
LaMetric Time
Entwickler: Smart Atoms Limited
Preis: Kostenlos

Die App einmal gestartet geht es erst mal daran, ein Konto bei LaMetric an zu legen. Wenn ihr nicht schon ein solches habt, geht das relativ schnell mit wenigen Angaben zu eurer Person und eMail Adresse.

Anschliessend verbindet ihr euch über euer WLAN mit dem Display. Das ganze geht nur über den 2.4 GHz Band Frequenz, mehr braucht es aber auch nicht.

Beim Auspacken hab ich gleich ein kurzes Unboxing Video gedreht. Aus Mangel einer Steckdose in unmittelbarer Nähe habe ich den LaMetric an meinen APC-Akku-Bank angeschlossen. Das hat ohne Probleme Funktioniert, somit könnt ihr ihn auch unterwegs nutzen.

Sobald der LaMetric mit eurem WLAN verbunden ist, geht es ans konfigurieren. Zum einen die Standartapps aber natürlich könnt ihr über den eigenen «App-Store» weitere dazu laden. Hier stehen euch eine Vielzahl von verschiedenen Diensten zur Verfügung. Simples wie Facebookfans- Anzahl, Twitter- oder YouTube-Follower-Anzahl. Google Analytics und weitere solche Daten von Diensten die ihr vielleicht im Web nutzt.
Wenn ihr einen Online Shop habt, könnt ihr anzeigen lassen wann es neue Verkäufe gibt oder gar euer PayPal Konto damit verknüpfen und seht dann jeweils wann neues Geld eingetroffen ist. Das ganze lässt sich nicht nur visuell anzeigen, über die eingebauten Speaker könnt ihr dies auch mit einem Notification-Ton hinterlegen. Dazu findet ihr verschiedenste Töne um das ganze auch ohne Sichtkontakt aufrecht zu erhalten.

Diese Einstellungen lassen gut individualisieren, so das egal wo ich mich im Büro befunden hab, immer auf dem laufenden war. Egal ob es ein neuer YouTube-Kanal-Follower war oder ein neuer Facebook Fan. Beides solltet ihr übrigens auch tun, wenn ihr auf dem neusten Stand in Sachen Gadgets bleiben möchtet.


Technische Details

  • Grösse: 220 x 61 x 36 mm
  • Gewicht: 128 g
  • Farbe: Schwarz
  • Display: 195 x 42 mm
  • Verbunden mit: IFTTT & SmartThings

Fazit

Ohne direkten Stromanschluss könnt ihr das LaMetric Display vier bis acht Stunden lang betreiben. Natürlich nur, wenn ihr vorab den integrierten Akku auch aufgeladen habt. Die fast Doppel so lange Zeit hängt von eurer Nutzung und den Interaktionen ab.
Solltet ihr mehr Platz benötigen, dann könnt ihr auch zwei, oder gar drei Displays neben einander stellen um so eine grössere Display-Fläche zu bekommen. Laut Webseite verbinden sich diese alleine durchs neben einander stellen.

Wenn euch solch ein interaktives Display auch interessiert, dann solltet ihr euch mal die Dienste anschauen, welche LaMetric unterstützt. Zum einen die eigenen Dienste/Apps aber natürlich auch durch die Verknüpfung mit IFTTT. Wenn eure Dienste mit dabei sind sollte ihr euch die Grösse vom Display anschauen.

Ich für mich hätte hier gerne ein grösseres Display. So, dass ich auch von einer etwas grösseren Entfernung auch noch gut die Zahlen/Fakten ablesen könnte (ich weiss ich werde alt). Auch geht mir die Anzeige auf dem Display deutlich zu rasch vorwärts. Wenn ihr mehr Informationen bekommt, als das Display auf einmal anzeigen kann dann läuft das ganze als Laufschrift von rechts nach links über das pixelige Display. Für mich ist das einfach zu schnell und ich habe keine Möglichkeit gefunden, die Geschwindigkeit zu regulieren.

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Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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