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Logitech G433 – 7.1 Surround Gaming Headset Testbericht

Logitech G433 – 7.1 Surround Gaming Headset Testbericht

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Mit dem G433 brachte Logitech im zweiten Teil des letzten Jahres ein Kabelgebundenes 7.1 Surround Gaming Headset auf den Markt. Dieses habe ich in den letzten Monaten intensiv testen können und heute möchte ich es euch hier im Blog vorstellen. Gleichzeitig haben sie auch auch das Logitech G233 – eine etwas günstigere Ausgabe – vorgestellt, mit denen sie durch einen guten Klang und eine leichte Bauweise punkten möchten.

Logitech G433

Doch das Headset soll euch nicht nur beim Spielen begleiten auch unterwegs, ohne das angesteckte Mikrofon sollt ihr damit gut Musik geniessen können.
Die Kombination war für mich ausschlaggebend für einen eigenen Test in meinem Office und natürlich auch in der Freizeit.


Lieferumfang

  • G433 Headset
  • Mikrofon Arm (Boom)
  • PC-Splitter
  • USB Digital zu analog Konverter (DAC)
  • Konsolen/PC Kabel mit Fernbedienung
  • 3.5 mm Klinkenkabel mit Fernbedienung
  • Transportbeutel
  • Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang

Verarbeitung

Die Verpackung ist Logitech typisch sehr stylisch gehalten. Bei der ersten Präsentation legt das Schweizer Unternehmen, schon seit vielen Jahren, einen grossen Wert auf den ersten Eindruck. Schutzummantelung entfernt und die Box aufgeklappt kommt euch schon der Kopfhörer entgegen. Darunter befinden sich dann in einer einer Innen-Schachtel die ganzen oben aufgezählten Zusätzlichen Kabel/Adapter.

Wenn ihr den Kopfhörer das erste mal in die Finger nehmt fallen euch sicherlich gleich zwei Punkte ein. Zum einen das unglaublich leichte Design der Over-Ear Kopfhörer. Aber auch das verwendete – etwas andere – Material auf das Logitech hier setzt.
Der Bügel ist oben rum aus schwarzem Kunststoff gefertigt und auf der Innenseite mit einem weichen Stoff überzogen. Das gleiche Material findet ihr auch wieder bei den Ohrmuscheln vor. Dieser Stoffüberzug ist ein klein wenig Gewöhnugsbedürftig, zumindest für meine Person.
Auf dem Bügel, und auf den beiden Ohrmuscheln findet ihr zentral angelegt das «G» von Logitech der Gaming Abteilung.  Sowie auf beiden Seiten, über dem beweglichen Gelenk findet ihr noch in einem dunklen Grauton aufgedruckt die Typenbezeichnung G433.

Die mitgelieferten Kabel sind allesamt auch vom gleichen Stoff überzogen und bringen somit ein einheitliches Erlebnis wieder. Dies betrifft sogar das sehr kurze Stück Kabel zwischen dem USB-Stecker und dem DAC von Logitech. Ein nettes Detail sind auch die beiden Headsets die auf den beiden Enden des Adapters verbaut sind.

Jetzt muss ich aber nochmals zurück kommen auf die Beschaffenheit des Kopfhörers. Der Teil hat mir zu Beginn meines Test mühe gemacht und ich muss sagen das macht es heute auch immer noch. Liegt aber daran dass ich vielfach trockene Hände habe, vor allem um diese Jahreszeit. Da fühlt sich das Material gleich nochmals nicht ganz so prickelnd an.
Aber das verwendete Sport-Mesa-Ohrenpolster hat eine Eigenschaft die andere, gängige Kopfhörer-Materialien so nicht haben. Es hilft dabei dass ihr unter dem Kopfhörer nicht so schnell zu schwitzen kommt. Das kann natürlich bei einer mehrstündigen Session am Rechner schnell mal passieren. Im Verpackungsumfang liegt noch ein weiteres Mikrofaser-Ohrpolster bei. Dieses passt optisch nicht ganz zur restlichen Musterung des Kopfhörers, ist aber dafür deutlich «weicher» am Ohr. Wie so oft im Leben heisst es bei den Kopfhörern «Übung macht den Meister». Genau solche benötigt ihr auch beim Wechsel von den Ohrpolstern auch.
Zusätzlich findet ihr noch eine weiche und praktische Transporttasche in der ihr das Headset plus die Kabel/Adapter verstauen könnt. Dies ist nicht nur für den Transport, sondern auch für die längere Lagerung praktisch um den Kopfhörer von Staub und ähnlichen Ablagerungen zu schützten.

Unterschiedliche Setups

Der grosse Vorteil vom G433 ist sicherlich seine vielfältige Anwendung. Ihr könnt es neben der Konsole auch am PC und am Smartphone/Tablet nutzen und das alles mit Hilfe der beigelegten zusätzlichen Kabel/Adaptern.

PC Setup

Für den Computer benötig ihr neben dem Headset den Mikrofon Arm, den PC-Splitter oder den DAC.  Die Wahl der beiden letzten Komponenten hängt davon ab, ob euer Rechner noch einen herkömmlichen, zwei geteilten Klinkenzugang hat für eure Soundkarte oder ihr das ganze über den USB-Port anschliesst.
Was auffällt sind die starken Bass-Töne, dies ist aber für das spielen am Computer wie auch an der Konsole nicht wirklich hinderlich wie ich finde.

Der DAC-Konverter
Der DAC-Konverter

Konsolen Setup

Bei der Konsole, XBox One, Nintendo Switch oder der Playstation 4, benötigt ihr zum Headset den Mikrofon Arm und das Konsolen/PC Kabel. Wenn ihr diese beiden mit dem Kopfhörer verbunden habt geht das andere Ende direkt in den Kontroller eurer Wahl.

Der Mikrofonarm
Der Mikrofonarm

Mobiles Setup

Das mobile Setup ist das wohl einfachste. Hier verbindet ihr euer Tablet, Smartphone oder MP3 Player direkt mit dem beigelegten 3.5 mm Klinkenkabel mit dem Headset. Schon könnt ihr es nutzten und Musik oder Podcasts geniessen.
Sehr praktisch ist im mobilen Einsatz sicherlich das 150 cm lange Kabel. Etwas schade ist aber, dass die verbaute, eher dicke Fernbedienung einzig einen Knopf aufweist. Über diesen einen Button könnt ihr die Musik/den Podcast oder das Hörbuch pausieren und später wieder starten. Durch längeres gedrückt halten lässt sich Siri oder der Google Assistant starten.

Audio – 7.1 Surround Sound

Damit ihr vom 7.1 Surronud Sound profitieren könnt benötigt ihr eine Software, die ihr über die Logitech Webseite runterladen könnt. Für die Installation müsst ihr das Headset über das USB-Kabel anschliessen.
Nach der Installation findet ihr in der App zwei Menüpunkte die ihr euch ein wenig genauer anschauen solltet.

«Hörerlebnis anpassen» und «Erweiterten Equalizer». Im ersten findet ihr einige vorinstallierte Presets aus denen ihr das für euch passenden Auswählen könnt. Bei den Equalizern spielt ihr am Besten ein wenig rum und/oder nehmt Einstellungen die euch von eurem aktuellen Headset her bekannt vorkommen. Die Möglichkeiten sind umfangreich.
Ein weiterer Punkt ist noch der «Surround-Sound anpassen» auch hier findet ihr unterschiedliche Voreinstellungen die ihr nutzen könnt. Für die weiteren Punkte surft ihr am besten selber mach durch das Menü es kann sich lohnen. Sehr praktisch ist, die von euch getätigten Einstellungen werden gleich dem Sound, den ihr aktuell hört, übergeben und ihr könnt somit einfach damit rumspielen bis ihr das passende gefunden habt.


Technische Details

  • Grösse: 182 x 172 x 81.7 mm
  • Gewicht (ohne Kabel): 259 g
  • USB DAC: 160 mm
  • Kabellänge: 150 mm
  • Farben: schwarz, rot, blau oder blue camo (Camouflage-Muster)

Fazit

Wenn ihr euch für das G433 entscheidet bekommt ihr für ein gutes Geld tolle Hardware geboten. Dank der Kooperation mit DTS bekommt ihr ein kostengünstiges 7.1 Headset geboten. Wichtig zu wissen, das Headset lässt sich an verschiedenen Gerätschaften nutzen. Den Surround Sound habt ihr aber nur am Computer auf Windows Basis. Weder auf dem mobilen noch auf den Konsolen bekommt ihr den 7.1 Ton geboten. Wenn euch der 7.1 Ton sowieso nicht zusagt lohnt es sich evtl. einen Blick auf das Einleitend schon erwähnte, günstigere G233 Modell zu werfen.

Die Ohrmuscheln
Die Ohrmuscheln

Mir gefällt das leichte Headset und hat mir schon viele freudige Stunden bereitet. Doch für den Musikgenuss nutze ich dann mit dem Plantronics UC 82000 (der Testbericht dazu folgt bald schon hier im Blog) ein anderen Kopfhörer. Das liegt aber nicht an der Hardware sondern mehr am dem etwas Basslastigeren Ton vom G433.

Zu kaufen gibt es das Gaming Headset in der Schweiz hier oder für Deutschland/Österreich über diesen Link.

*Eventuelle Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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