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Bowers & Wilkins P3 Serie 2

Bowers & Wilkins P3 Serie 2

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Gegen ende des letzten Monats habe ich euch die Bowers & Wilkins P7 Wireless hier im Blog vorgestellt. Vom Vorgänger zum aktuellen Modell gab es einen grossen Schritt, bei dem Bowers & Wilkins beim bewährten Design auf Bluetooth-Kopfhörer umstellte. Auch bei den P3 gab es ein Update, mit der Serie 2, welche ich euch heute hier vorstellen möchte.
Gleich vorneweg, dieses Update brachte keine Bluetooth-Fähigkeit mit sich.

Bowers & Wilkins P3 Serie 2

Beim P7 Wireless Modell  bekommt ihr ein Over-Ear Kopfhörer, hier beim kleineren Modell der P3 Linie ists ein On-Ear Kopfhörer. Das sieht man auch schon an der Grösse der Schachtel in der der Kopfhörer ausgeliefert wird.


Lieferumfang

  • P3 Serie 2 Kopfhörer
  • Transportbox
  • 3.5 mm Klinkenstecker
  • Bedienungsanleitung
In der Box
In der Box

Verpackung

In der schlichten, weissen Schachtel findet ihr einen weichen Schaumstoff in schwarzer Farbe der die Transportbox umschliesst. Gleich darunter findet ihr die Bedienungsanleitungen und das 3.5 mm Klinkenkabel ohne Fernbedienung.

Im Gegensatz zum grossen Modell, dem P7 Wireless Kopfhörer ist die mit ausgelieferte Transportbox aus einem harten Kunststoff gefertigt. Unten ist sie leicht abgeflacht, damit die sonst abgerundete Box einen guten Stand hat. Am Deckel findet ihr den Brand «Bowers & Wilkins» eingelassen in die Hartschale.
Wenn ihr die Box öffnet, kommt er auch schon zum Vorschein, der eher filigrane Kopfhörer der P3. Das wird wohl auch einer der gründe sein, warum der Hersteller auf die Harte-Schale bei der Box gesetzt hat. Das Innenleben von der Transportbox des P3 ist einfaches Kunstoff mit einem Stoff-artigen Überzug. Das ganze wirkt nicht ganz so harmonisch wie beim grossen Bruder und etwas ungewohnt für B&W.

Unter der Box befindet sich noch die Bedienungsanleitung sowie ein zusätzliches 3.5 mm Klinkenkabel. Der Unterschied zwischen dem Kabel, welches sich am Kopfhörer befindet und dem zusätzlichen ist die fehlende Kopfhörer-Fernbedienung. Wenn ihr kein iPhone, iPad oder iPod touch besitzt könnt ihr das Kabel gleich zu Beginn schon tauschen. Denn die Fernbedienung bedingt eine MFI Zertifizierung.
Etwas ungewohnt, für mich, ist die Positionierung der Fernbedienung. Diese ist auf der Linken Kabel-Seite angebracht, wie überall ist das aber auch nur eine Umgewöhnung, die nach ein bis zwei Wochen durch sein dürfte.

Verarbeitung

Nun kommen wir doch mal in Richtung des Hauptdarstellers des heutigen Testberichts. Da ich zuerst die P7 Ausgepackt und über zwei Monate ausgetestet hatte, erschien mir der P3 als richtig süss und klein.

Der Kopfhörer-Bügel ist an der Oberseite mit einem gummierten Silikon überzogen. Auf der Unterseite findet ihr Leder wieder. Der Leder-Part ist weich ausgestopft, so, dass es dem Tragekomfort dienlich ist. Nicht zu weich, dennoch gibt es leicht nach bei einem direkten Druck-Kontakt. Wenn wir dann ein wenig weiter nach unten gehen, findet ihr Die beiden Ohrmuscheln im typischen B&W Design. Das ganze auch hier wieder mit dem beiden, geschwungenen Verbindungsstücken von der Muschel hoch in den Bügel.
Auch die Ovale Erhöhung auf dem Kopfhörer mit dem Firmen-Brand ist gleich gehalten wie beim grossen Modell.

Wenn ihr den Kopfhörer für einen grösseren Kopf anpassen müsst – und das werdet ihr schleich tun dürfen – findet ihr unter dem Bügel die beiden dünnen Drahte wieder. Trotz diesen filigranen Drähten, sind diese sehr stabil, anders als von mir erwartet.

Zusammengeklappt für den Transport
Zusammengeklappt für den Transport

Eine weitere Gemeinsamkeit ist, dass ihr die «Leder-Kissen» auf den Hörmuscheln leicht entfernen könnt. Dieser Möglichkeit seid ihr evtl. beim wechseln vom Klinkenkabel vorher schon begegnet. Damit das Polster am Kopfhörer hält, verbaut der B & W zwei feine Magnetstifte ein.
Einmal auf dem Kopf in Position gebracht, könnt ihr euch schon dem Musikstück, Podcast oder Telefonat widmen.

Audio

Mit dem P3 möchte Bowers & Wilkins eine ähnliche Qualität wie bei den grossen Modellen für das kleinere Portemonnaie liefern. Die Sound-Qualität zu bewerten ist ohne ein Labor immer recht schwierig, ehrlich gesagt bringen die Labor Ergebnisse aber in den wenigsten Fällen ein «relevantes» Resultat mit sich. Sicherlich sind die genau – und wenn richtig gemacht auch einen Vergleichswert mit anderen Kopfhörern. Doch im realen Leben hängt das Resultat von verschiedenen Faktoren ab.
Begonnen beim Wiedergabe-Gadget was der Kunde einsetzt über das Format welches er zur Verfügung hat. Das sind nur mal zwei der Faktoren aber ich denke mal die mitunter wichtigsten.
Wenn ihr eure Musik in MP3 geniesst und das noch in einer niedrigen Taktrate von einem günstigen Smartphone aus klingt das ganze natürlich deutlich anders als wenn ihr dazu einen hochwertigeren Musikplayer nutzt (zum Beispiel einen Plenue D von Cowon) in Kombination mit einem unkomprimiertem Format. Dazu kommt noch erschwerend, dass die Gehörgänge von uns Menschen doch teilweise sehr unterschiedlich Funktionieren. Bei einigen von Natur aus, bei den meisten aber durch zu übermässige Nutzung der lauten Töne.

Wie immer nutze ich für meine Tests klassische Musik. Mit dem P3 hört ihr, detailliert die höhen und tiefen in einem satten Umfang. Den Bass hat B & W auf jeden Fall auch nicht vergessen, denn dieser ist stark implementiert. Einen direkten Vergleich zu seinem Vorgänger habe ich euch leider nicht. Doch wenn man sich in diversen Foren ein wenig durch liesst, bekommt man mit, dass doch einiges an der Klangqualität geschraubt wurde.


Technische Details

  • Grösse: 187 x 146 x 49 mm
  • Gewicht: 130 g
  • Farbe: schwarz
  • Chassis: 2 x 30 mm
  • Frequenzumfang: 10 Hz bis 20 kHz
  • Impendaz: 34 Ohm
  • Klinken-Kabellänge: 1.2m

Fazit

Ein Kopfhörer kauf ist meist ein Kompromiss vom haben-möchte und dem Widerstand der das Gadget-Konto generiert. Nachdem man sich ein paar potentielle Kandidaten ausgesucht hat, geht meist noch das eine oder andere Modell im persönlichen Test (auf den Kopf setzten) verloren, da einfach nicht ein jeder Kopfhörer auf einem jeden Kopf seinen Platz findet.
Der P3 der Serie 2 sitzt auf meinem Kopf sehr streng, das Gefühl lässt aber nach einiger Zeit tragen nach.

Wie immer meine Empfehlung beim Kopfhörer kauft, setzt euch nach Möglichkeit diesen erst mal auf und hört am besten die Musik welche ihr auf eurem Gerät habt an. Dann bekommt ihr einen guten Eindruck wie der Kopfhörer ist.

Der Bowers & Wilkins Brand
Der Bowers & Wilkins Brand

Rein von meinen Tests kann ich euch den P3 von Bowers & Wilkins mit einem guten Gewissen Empfehlen. Ihr bekommt einen Kopfhörer mit der typischen Bowers & Wilkins Optik für ein schmales Geld und einer praktischen und vor allem stabilen Transportbox in einem Paket geliefert.
Solltet ihr mit den Monaten/Jahren intensiven Nutzens einmal ein Problem mit dem Kopfhörerkabeln bekommen ist das auch kein Ding. Denn diese könnt ihr einfach austauschen.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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