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Sennheiser CX Sport

Sennheiser CX Sport

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Wie ihr euch sicherlich anhand vom Titel denken könnt, die Sennheiser CX Sport-Kopfhörer sind für ein eher aktiveren Hörgenuss gedacht. Das sieht man dem Kopfhörern auch optisch von der Form und den Farben her an. Zumindest sind so meine Assoziationen mit sportlichen Kopfhörern, haben doch meine Plantronics BackBeat FIT einen ähnlichen Grünton.

Sennheiser CX Sport

Sennheiser, ein deutsches Unternehmen dass sich auf Mikrofone und Kopfhörer spezialisiert hat und in dem Bereich Jahr für Jahr tolle Produkte auf den Markt bringt, schafft es mit dem CX Sport zum dritten Mal hier in den Blog mit einem Testbericht. Solltet ihr es verpasst haben hier im Blog findet ihr ein 360° Mikrofon/In-Ear-Kopfhörer und einen Wireless Over-Ear-Kopfhörer.


Lieferumfang

  • Kopfhörer
  • Ohradapter Set
  • Ear Fins
  • Kabelclip
  • Neopren-Etui
  • Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang

Verarbeitung

Die Verpackung kommt mit einer schlichten, hauptsächlich weissen Hülle daher. Zumindest wenn ihr das Paket von vorne oder hinten anschaut. An den Seiten ist fiel die Wahl von Sennheiser auf ihren typischen Blauton, worüber man dann auch das Audio-Gadget gleich erkennt.

Auf der Verpackung stehen vorne die drei wichtigsten Punkte des In-Ear-Kopfhörers. Zum einen ist das die Übertragung von Sound und Stimme via Bluetooth, die bis zu sechs Stunden Akku Leistung und dass der Kopfhörer vor Spritzwasser- und Schwitz keine Angst hat. Auf der Rückseite werdet ihr dann noch ein wenig genauer instruiert. Zum einen setzt Sennheiser auf die Bluetooth Version 4.2 und gehört somit zu den Stromsparenden Gadgets im Audio-Bereich.
Die sechs Akku Stunden die hier Sennheiser verspricht werden ziemlich eingehalten. In den meisten Fällen bin ich auf etwas knapp über die fünf Stunden gekommen. Da ich aber nie so lange Sport an einem Stück mach, passt das für mich auf jeden Fall. Wenn ihr natürlich Musik in übertriebener Lautstärke hört, dann wirkt sich das natürlich auf die Performance vom verbauten Akku aus.

Auch zum Thema aufladen gibt hier Sennheiser einen interessanten Einblick. Denn der Akku soll in 10 Minuten an der Steckdose gleich die Power für eine ganze Stunde Wiedergabe aufnahmen können. Auch hier darf ich dem Kopfhörer Hersteller beipflichten das funktioniert und ist extrem praktisch.

Der Akku
Der Akku

Die beiden In-Ear-Kopfhörer sind mit einem schmalen Band verbunden. Das Verbindungsstück ist aber von zwei Elemente unterbrochen. Zum einen ist das die Drei-Tasten-Fernbedieung auf der rechten und das ca. 1.5 cm grösseren Stück auf der linken Seite. In dem zweiten befindet sich der Akku für den täglichen Betrieb der Kopfhörer. Der Akku ist nicht nur länglicher, sondern auch etwas dicker. So entsteht leider auch ein gewisses Ungleichgewicht beim Tragen des Kopfhörers.
Die Fernbedienung ist mit drei Tasten bestückt, einmal die vor- und zurück-, sowie die Play/Pause-Taste. Auf der Rückseite befindet sich unter einer Gummi-Kappe der microUSB-Port fürs aufladen des integrierten Akkus auf der gegenüberliegenden Seite. Der im Paket enthaltene Kabelclip befestigt ihr einfach in der Mitte des Bandes und könnt so individuell euren Kopfumfang abbilden. Dann hält der CX Sport Kopfhörer auch satt an eurem Kopf.

Die Fernbedienung
Die Fernbedienung

Was mir besonders gut gefällt, ist die Beschriftung des linken und rechten Kopfhörers. Denn hier findet ihr eine «L»- und «R»-Markierung am Kabel und direkt an den Flügeln. Diese beiden Beschriftungen im schwarz des Bandes und dem grün vom Flügel ist nicht ganz ideal zum lesen, doch zweimal «schlecht leserlich» beschriftet ist besser als keinmal. Ansonsten gewöhnt man sich auch sehr schnell daran, dass die Fernbedienung rechts ist oder das schwerere Teil auf der linken Seite.
Neben den schon aufgesteckten Ohrstöpseln findet ihr noch drei weitere (smal, medium oder large) Stöpsel für das individuelle Anpassen an euer Ohr.
Die beiden am Kopfhörer angebrachten Flügel helfen, sich besser an eure Ohr zu klammern und somit einen festeren Halt zu erzeugen.

Einmal ausgepackt - gut verpackt
Einmal ausgepackt – gut verpackt

Optisch und Funktional erinnert mich der Kopfhörer stark an die (hier im Blog vorgestellten) Jaybird X3 In-Ear-Sport-Kopfhörer.

Erste Nutzung

Bei den ersten Versuchen, die Kopfhörer in eure Ohren zu bringen, werdet ihr wahrscheinlich etwas länger brauchen. Denn die In-Ear- und Flügel-Kombination haben es in sich. Gut, so schwierig ist es dann auch wieder nicht. Es ist halt einfach etwas ungewohnt, Kopfhörer so in die Ohren zu stecken. Doch wenn ihr die für euch passende Position gefunden habt, dann werdet ihr happy sein. Denn dann sitzen die Kopfhörer richtig fest und das sollten Sport-Kopfhörer auch.

Zusätzlich könnt ihr mit dem – wie oben schon beschrieben – Kabelclip die Passform zusätzlich noch anpassen.

Audio

Beim Audio-Codec setzt hier Sennheiser auf der Android Seite auf den Qualcomm apt-X- und auf der Apple Seite auf den AAC-Standard. Für den Übergang vom Wiedergabegerät zu den Kopfhörern setzt Sennheiser natürlich auch Bluetooth. Hier in der Version 4.2 was besonderes Stromsparend ist.

Die beiden In-Ear Kopfhörer
Die beiden In-Ear Kopfhörer

Das eingebaute Mikrofon zeigt, dass Sennheiser sein Geschäft beherrscht. Die Stimmen werden klar und sauber aufgenommen und die Umgebungsgeräusche werden auf ein Minimum reduziert.

Das spannendste, bei Kopfhörern ist natürlich deren Klang. Hier kann der CX Sport überzeugen. Wie es sich für einen Sport- oder Fitness-Kopfhörer gehört, hat er ein wenig mehr Bass. Das kann natürlich motivierend wirken, wenn die Musikwahl stimmt. Beim Podcast hören – was ich vielfach beim Sport mache – kann das etwas zu heftig wirken. Vor allem, da man bei Podcasts den EQ nicht regeln kann.

Captune App

CapTune
CapTune
Preis: Kostenlos
CapTune
CapTune
Preis: Kostenlos

Wie es sich heute gehört, verfügt der Kopfhörer auch über eine App (für Android oder iOS). In dieser könnt ihr detailliert den EQ ansteuern und für euch anpassen. Das ganze funktioniert aber nur bei Musik die ihr zum einen lokal auf eurem Android-/iOS-Smartphone habt oder über die Streaming Lösung Tidal konsumiert. Solltet ihr auf Spotify, Apple Music oder YouTube Music setzten dann könnt ihr euch die App sparen. Bei der lokalen Musik gibt es aber noch eine Einschränkung. Gekaufte Musik mit einem DRM Schutz kann die App nicht wiedergeben. So bei mir geschehen, eigentlich ist meine Musiksammlung von genau diesem befreit (da selber gerippt) aber durch die Nutzung von iTunes Match habe ich wohl da einen feinen DRM-Schutz drauf.


Technische Details

  • Gewicht: 15.07 g
  • Bluetooth: bis zu 10 Meter
  • Impendanz: 28 Ohm (Passiv), 480 Ohm (aktiv)
  • Schalldruckpegel: 112 dB
  • Audio Codec: apt-X, apt-X LL, SBC

Fazit

Beim aktiven Sport habe ich bei den CX Sport jeweils ein bisschen so meine Mühe. Für mich ist das Kabel ein klein wenig zu lang, klar ich kann es mit dem Bügel hingen so zusammen ziehen, dass es satt am Kopf fest sitzt. Doch dann habe ich so eine Schlaufe die nach hinten weg steht und sich manchmal auch verdreht. Damit hab ich schon das eine oder andere mal eingehängt, zum Beispiel beim abziehen von der kleinen Rückentasche oder ähnlichem.

Sennheiser CX Sport
Sennheiser CX Sport

Hier ist mir das doch eher satte Band beim Plantronics BackBeat FIT deutlich lieber. Aber ich habe auch bemerkt, dass dies ein bisschen eine Gewohnheitsgeschichte ist wie überall. Wer wie meine Frau lieber weiche In-Ear-Kopfhörer hat liegt bei denen dann doch deutlich besser im Rennen. Ist alles immer eine individuelle Frage.

Was mich überzeugt hat, ist der Ton, und die individuelle Anpassung des eigenen Hörverhaltens welches ihr über eine geführtes Setup über die Android oder iOS App machen könnt.

*Eventuelle Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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