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Plantronics Voyager 5200 ein Testbericht 9.3

Plantronics Voyager 5200 ein Testbericht

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Wer mich etwas verfolgt in diesem Internet, oder auch hier im Blog, hat sicherlich schon mitbekommen, dass ich ein grosser Kopfhörer-Fan bin. Meine Sammlung ist nicht mehr ganz so gross, immerhin hatte ich schon mal 32 Kopfhörer in meinem Besitz, doch ich nutze gerne und immer wieder Kopfhörer für Musik oder auch den Konsum von Podcasts.
Eine Marke, die ich immer wieder im Test habe, ist unter anderem Plantronics. Bis anhin haben mich noch alle Produkte aus dem Hause fast und oder gar total begeistert. Deshalb bin ich natürlich bei jedem neuen Headset/Kopfhörer umso mehr gespannt, was die Entwickler aus Santa Cruz wieder ausgetüftelt haben.

Plantronics Voyager 5200

Nun war es vor Kurzem wieder so weit und es kamen zwei neue Produkte auf den Markt. Zum einen ein Bluetooth In-Ear Kopfhörer und von den zweiten könnt ihr hier im Beitrag nun ein bisschen was dazu lesen. Früher durfte ich in zwei Firmen arbeiten, die Plantronics Produkte einsetzten. Die dadurch gesammelten, positiven, Erfahrungen veranlassten mich später dann auch dazu, für mein eigenes Büro ein Headset aus der Voyager Linie zu kaufen. In den letzten Jahren durfte ich dann die diversen Nachfolger testen, blieb aber lange bei meinem ersten Modell. Erst mit dem Voyager Legend UC ging es für mich einen Schritt weiter. Im letzten Jahr kombinierte Plantronics die Voyager Linie mit den Headsets und brachte dann das Voyager Focus UC in den Verkauf.

Mit dem Voyager 5200 möchte die Firma aus Santa Cruz etwas aus dem Büro heraus kommen und hat ihre Voyager Linie Outdoor tauglich gemacht. Dazu aber etwas weiter unten mehr.


Lieferumfang

  • Voyager 5200
  • microUSB auf USB- Kabel
  • drei verschieden Ohr-Stöpsel
  • Bedienungsanleitung

Verarbeitung

Am grundsätzlichen Design hat Plantronics nichts geändert. Warum auch? Zum einen funktioniert die Voyager Linie einfach so wie sie ist, zum anderen – was will man hier noch mehr oder anders reinpacken. Was mir im Vergleich zu meinem Büro Headset, dem Voyager Legend UC, direkt aufgefallen ist: Der Hauptteil des Bügels ist nicht mehr aus gummierten Material. Da seid ihr bei einem heissen/hitzigen Arbeitstag sicherlich froh, denn so bleiben auch weniger Rückstände am Ohr, genauso kann sich aber auch beim Aufladen an der Station weniger Staub sammeln. Dennoch hält es, dank seiner angenehmen engen Bauweise, sehr gut am Ohr und bleibt auch da.

Der Aufbau ist somit auch immer noch sehr ergonomisch und lässt sich dank Drehmechanismus schnell von einem Links- zu einem Rechts-Träger umfunktionieren.

Im Mikrofon-Arm sind nun vier einzelne Mikrofone verbaut. Diese interagieren neben eurer Stimme auch noch mit der Umgebung. Sie filtern die ganzen Nebengeräusche und den Wind geschickt aus dem Audio-Signal und übertragen nur das wichtige – nämlich eure Stimme.

Die oben schon angesprochene Outdoor Fähigkeit beinhaltet zwei neue Features. Zum einen wurde die sogenannte WindSmart-Technologie eingebaut. Heisst, auch wenn es draussen etwas windiger ist, soll der Ton dennoch stabil bleiben und man hört euch am anderen Ende. Das funktioniert, indem die Windrichtung auf insgesamt sechs Ebenen gemessen wird und eure Stimme somit immer wieder aus einer entsprechenden Richtung abgefangen wird. Das klingt jetzt alles nach ganz viel Marketing-Blabla und ja, das ist es natürlich auch – doch da wir aktuell Regen und Wind zur Genüge haben, konnte ich die Voyager 5200 auch draussen unter passenden Bedingungen gut testen. Was soll ich sagen, Plantronics hat mich einmal mehr begeistert. Natürlich hört euer Gegenüber nach wie vor, dass ihr euch draussen – und nicht in einem stillen Raum – befindet, aber das Ganze wird um einiges angenehmer.
Die zweite Neuerung ist, dass das kleine Mikro eine schweissresistente Nanobeschichtung erhalten hat. Ihr könnt damit nun auch bei leichtem Regen, tüppigem Wetter oder gar beim Training nutzen. Denn die feine Beschichtung verhindert, dass Wasser oder euer Schweiss in das Innere dringen kann.

Eine Funktion, die ich am BackBeat Sense sehr zu schätzen gelernt hatte, ist die automatische Erkennung, ob es getragen wird oder eben nicht. Wenn ich damit Musik höre und es dann absetze, wird automatisch pausiert – wenn ich es wieder aufsetze, startet es an der gleichen Stelle. Hier dasselbe: Sobald ich das Mikrofon aufsetze, werde ich freundlich begrüsst und weiss dann auch, dank der freundlichen Stimme der Plantronics-Dame, wieviel Akku Sprechzeit ich noch zur Verfügung habe.

Das initiale Verbinden ist genauso gelöst, wie schon bei den Vorgängern. Beim ersten Mal Aktivieren über den dafür vorgesehenen Ein-/Ausschalt-Regler und der Ansage zur Sprechzeit, werde ich gleich informiert, dass ich noch mit keinem Gerät verbunden bin. Dies kann ich dann durch Aufrufen des Bluetooth-Menüs auf meinem Smartphone auch gleich nachholen. Das Gleiche könnt ihr dann noch mit einem zweiten bluetoothfähigen Gerät machen. Wie alle Bluetooth Geräte von Plantronics, könnt ihr immer zwei Gerätschaften gleichzeitig und zwar parallel verbinden.

Wenn ihr ein Smartphone mit einer NFC-Schnittstelle besitzt, wird ein initiales Verbinden darüber noch einmal einen Schritt vereinfacht.


Fazit

Da die Voyager 5200 vor allem auf den Einsatz ausser Haus ausgelegt ist, braucht es natürlich auch eine mobile Ladestation. Bei den Vorgängern gab es jeweils eine Ladebox dazu. Beim neuesten Modell ist das etwas anders und doch auch wieder nicht. Je nach Modell, welches ihr euch kauft, gibt es noch eine mobile Dockingstation dazu. Beim kleinen Paket liegt ein microUSB- auf USB-Kabel fürs Aufladen zu Hause bei.
Das coole an der Lade-Docking-Station: Ihr habt zwei Wege, euer Mikrofon aufzuladen. Zum einen einfach in die Dockingstation stecken – oder ihr legt es in die Ladeschale. Die zweite Möglichkeit ist besonders praktisch beim Aufladen in einer Tasche oder ähnlichem. Das Aufstecken auf die Station ist eher fürs Hotelzimmer auf dem Nachttisch, einem Schreibtisch oder sonstigen Ablagen gedacht. So ist es auch bei einem evtl. eintreffenden Telefonat schnell wieder griffbereit.

Alles in allem eine gelungene Outdoor-Ausgabe der beliebten Voyager-Reihe von Plantronics. Plantronics treibt ihre Produkte immer weiter an und das schöne, die neuen Features von aktuellen Produkten wachsen mit der nächsten Generation dann auch in bestehende Produktlinien. So sollte es sein.

Was mir besonders gut gefällt ist die Unterdrückung der Nebengeräusche. Das habe ich mit einigen Telefonaten getestet, als ich mit meiner grössten Tochter auf dem Stansserhorn war.
Heute hab ich die Voyager 5200 meiner Frau übergeben und sie ersetzt damit ihr «altes» Voyager Pro UC V2. Ich bin schon sehr gespannt, wie sich das im Auto nun anhört.

Kaufen

Schweiz:
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Deutschland:
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Österreich:
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Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

Comment(7)

  1. das ist jetzt etwas zu viel Lobhudelei, die reichweite ist max 10 m und nicht 30 und auch nur bei sichtkontakt
    das ganze ist nicht rückwärtskompatibel, sowas ist nur peinlich

    1. Einen wunderschönen guten Morgen e.s.
      Dankeschön für dein Feedback. Lobhudelei gibt es von mir für Produkte die toll sind.
      Zu deiner Information: Die Reichweite wird vom Hersteller mit «bis zu 30 Meter» angegeben. Somit hab ich nichts falsches geschrieben. Ich habe es selber auch getestet und bin nahezu auf den Wert gekommen. Dass Bluetooth-Angaben von Herstellern immer nur auf Sichtweite sind das ist klar.
      Ein Hersteller weiss ja nicht, wie dicke und/oder dünne Wände dass du hast, wie deren Beschaffenheit ist und was der Erbauer der Mauer darin verbaut hat. Somit wie gesagt ist der Wert IMMER NUR AUF SICHTWEITE. Damals bin ich aber gut quer durch unsere letzte Wohnung gekommen.

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