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D-Link omna 180 CAM HD – DSH-C310

D-Link omna 180 CAM HD – DSH-C310

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Die Regelmässigkeit der Testberichte zu neuen Produkten aus dem Hause D-Link hat in den letzten Monaten doch recht stark nachgelassen.
Das wird sich hoffentlich wieder ein wenig ändern, denn da gibt es doch nach wie vor einige spannende Produkte im Sortiment. Heute möchte ich euch die omna 180 vorstellen. Dies ist eine 180° Kamera, die unter anderem kompatibel zu Apples HomeKit ist. Das ist natürlich vor allem für die Besitzer eines iPhone oder iPads interessant.

D-Link omna 180 CAM HD – DSH-C310

Kameras für ein smartes zu Hause habe ich euch schon etliche vorgestellt. Einige davon haben wir auch täglich im Einsatz, egal ob im Büro oder in der Wohnung. Lange durften wir warten, bis die erste Apple HomeKit fähige Kamera nun auch die Läden erreicht hat.
Logitech hat diesen Sommer ihre Circle 2 angekündigt, doch die Home-integration wird noch via Software Update nachgeliefert.
Die omna 180 von D-Link ist nun schon einige Monate auf dem Markt.


Lieferumfang

  • D-Link Omna 180
  • Strom Adapter und Kabel
  • Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang

Verarbeitung

Aus der Verpackung genommen und schon kommt die 180° IP Kamera von D-Link zu seiner vollen Geltung. Eingefasst ist die Kamera von einem stabilen und schlichten silbernen Alu. 13 cm ragt sie in die Höhe und im Durchmesser kommen fünf Zentimeter auf den Zollstock. Ähnlich wie das meine Wetterstation, die Netatmo auch ist und deren Funktion und Aussehen hat mich vom ersten Tag an überzeugt.

Unten am Boden steht die Kamera auf einer etwas breiteren, runden Alu-Platte. Diese verleiht ihr Stabilität und schliesst den Fuss schlüssig ab. Denn dazwischen findet ihr noch einen schwarzen, Kunststoff Ring, der leicht nach innen geht und mit Schlitzen versehen ist. Über diese und die Schlitze im oberen dunklen Bereich links und rechts von der Kamera soll die Hitze entweichen.

Der Reset-Knopf und microSD Karten-Slot
Der Reset-Knopf und microSD Karten-Slot

Neben dem D-Link-Brand findet ihr am unteren Rand noch eine LED, die im Idealfall grün leuchtet. Diese zeigt dem Besitzer an, dass die Kamera aktiv ist. Schön wäre es, wenn man das LED per App deaktivieren könnte. Durch das schlichte Alu-Design fällt die Kamera nicht gleich auf und das könnte mit einer deaktivierten LED sicherlich nochmals mehr der Fall sein.

Für die Full-HD Kamera mit einem 180° breiten Weitwinkel findet ihr am oberen Bereich, wie oben beschrieben, nochmals einen Unterbruch des Alu-Designs. Dieser ist nicht gleichmässig, er öffnet sich zu der Kamera-Linse hin weiter, damit diese aus Gadget hinaus schauen kann. Auf der rechten Seite ist noch ein feines Loch, in dem wahrscheinlich das verbaute Mikrofon seinen Platz findet. Darüber und mit den integrierten Lautsprechern könnt ihr mit der Person die euren zu überwachsenen Raum betritt kommunizieren.

An der Rückseite ist einzig der Port für das Stromkabel, keine Bedienungsknöpfe oder ähnliches. Am Fuss auf der Unterseite der Kamera ist dann der «Reset»-Knopf sowie einen Schlitz für eure microSD Karte. Diese benötigt ihr, wenn ihr nicht nur überwachen, sondern auch Aktivitäten aufzeichnen möchtet. Insgesamt bekommt ihr da im gröbsten Fall eine 128 GB microSD Karte rein, da findet dann doch das eine oder andere Video seinen Platz, bevor ihr wieder löschen müsst.

Die Omna App und Apple HomeKit

Schade ist, die Omna Kamera könnt ihr nicht in die sonnst übliche «myDlink Lite» App einbinden. Darüber verwalte ich all meine anderen D-Link Kameras, mein NAS und früher auch noch meinen Router. Diesen habe ich im letzten Jahr durch die FRITZ!Box 7490 ersetzt, die wird mich nächstens auch wieder verlassen da der Nachfolger schon in den Startlöchern steht (ein Testbericht dazu folgt in wenigen Wochen hier im Blog).

Die Omna App ist einfach gehalten. Die Verknüpfung wurde bei den D-Link IP Kameras von Version zu Version besser. Genauso hier bei der neusten Generation. Ganz wichtig zu wissen ist auch, dass die Videos nicht über irgend einen fremden Amerikanischen Server gehen. Die D-Link Cloud ist einzig dafür da, um eure Kamera mit eurem Smartphone/Tablet zu verbinden, die beiden eindeutig zu verifizieren und schon wird der Video Stream verschlüsselt (End-zu-End) übertragen.

Für die Erstkonfiguration hängt ihr erst mal die Kamera an den Strom, ladet euch die App runter, und folgt deren Anweisungen. Nach wenigen Zeiteinheiten wird die Kamera und deren Verknüpfung dann auch (sofern ihr das wünscht) an Apple HomeKit weiter gereicht. Da müsst ihr einmalig noch den HomeKit-Code einlesen und schon ist sie auch im Apple Universum angebunden.

Etwas speziell ist das Handling der Kamera selber. Wenn ihr sie mit Apple HomeKit nutzten möchtet, dann braucht ihr neben der Apple Home auch die Omna App auf dem entsprechenden Gadget installiert. In der zweiten gilt es die fein Einstellungen zu machen, dazu gehören die Empfindlichkeit der Bewegungserkennung und die Art und Weise wie die Kamera in dem Fall einer Bewegung mit euch Kommunizieren soll. Doch es bleibt nicht nur bei der Empfindlichkeit. Ihr könnt auch Teilbereiche aus dem Bild auswählen in denen er überhaupt nur Bewegungen erkennen soll.  In meinem Fall könnt ihr das hier im Bild schön sehen, das ich nur die Türe im Blickfeld haben möchte. Wenn schon jemand drin ist, dann bin das ist 98% der Fälle ich und da bin ich meist informiert wie ich mich bewege. Kommen wir aber nochmals zurück auf die Sensibilität der Bewegung. Hier tut ihr euch einen gefallen, wenn ihr diese etwas runter regelt. Bei den voreingestellten 100% reagiert die Kamera wirklich auf alles. Dazu gehört auch ein flackern der Lichter oder ähnliches. Somit, wenn ihr die Bewegungserkennung nutzt um eine Aktion aus zu lösen solltet ihr evtl. da etwas runter schrauben.

Ein wichtiger Punkt ist bei der Nutzung von Apples HomeKit natürlich auch die Schnittstelle, die die Kamera mit euerem Device verbindet. So lange ihr daheim seid, euer iPhone/iPad auch, ist das kein Problem. Doch wenn nicht, solltet ihr euch überlegen eine Apple TV der vierten Generation  an zu schaffen. Das Mediacenter funktioniert anschliessend als HomeKit-Zentrale für euer ganzes Daheim.


Technische Details

  • Grösse: 130 x 50 mm
  • Farbe: Silber/schwarz
  • Auflösung: 1'920 x 1'080 Pixel FullHD
  • microSD Karten bis zu: 128 GB

Fazit

Die omna Kamera ist meine erste Apple HomeKit kompatible Kamera. Die Konfiguration ist D-Link typisch einfach gehalten. Genauer gesagt – und oben schon erwähnt – funktioniert es nochmals deutlich schneller als bei früheren Modellen.
Die Verarbeitung ist dank dem verwendeten Aluminum sehr hochwertig. Wundert euch nicht, wenn die Kamera eine etwas höhere Betriebstemperatur aufweise, auch das liegt am verwendeten Aussenmaterial.

Schade ist wirklich, dass ich für die Kamera nochmals eine neue App benötige, soviel zum Fazit von D-Links Seite. Doch diese braucht ihr einzig zum Beginn für die Konfiguration und die Einstellungen der Sensoren/Kamera etc. Der Rest wird, sofern ihr es nutzen möchtet, in Apple HomeKit abgebildet.

Die omna ist schön handlich
Die omna ist schön handlich

Bei Apple HomeKit erhoffe ich mir ein gehöriges Update mit dem kommenden iOS 11 Update im Herbst 2017. Das ganze funktioniert sehr gut, es fehlen mir aber noch einige Konfigurations und Detail Einstellungsmöglichkeiten, vor allem bei den Automationen.

Ein erstes Live Bild
Ein erstes Live Bild

Hier habt ihr ein erstes Livebild (ja die Küche wurde dafür nicht extra aufgeräumt, meine Frau war parallel zu meinem ersten Test gerade am Kochen) dieses ist aber gegen das einfallende Sonnen-Licht gemacht. Sicherlich hätte ich hier auch ein sauber positioniertes und Aufgestelltes Bild machen können, doch sowas hier ist vielfach die Realität und so seht ihr auch gleich wie die Kamera bei direkten Sonnenlicht reagiert/arbeitet.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner

Familienvater, Gadget-verrückter/süchtiger, Podcaster, Blogger, Youtuber. Liebt LEGO, Cloud, Coaching

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