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Canon PowerShot G7X Mark II Kit Testbericht

Canon PowerShot G7X Mark II Kit Testbericht

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Ich bin auf der Suche nach einer neuen Kamera die ich für ein breites Aufgabengebiet nutzten kann. Das es DIE Kamera für mich gibt, welche all das kann was ich mir wünsche, den Traum hab ich schon nach kurzer Recherche aufgegeben.
Nachdem ich euch vor kurzen die Bridge Kamera Lumix DMC-FZ1000 vorgestellt habe geht es heute einen Schritt kleiner. Denn die Canon G7 X ist eine Kompaktkamera für den täglichen Gebrauch.

Für alle die ein Video mit der PowerShot G7X von uns sehen möchten, abonniert euch unseren YouTube Channel und denjenigen den ich mit meinen Mädels befeuer und ihr bekommt bald was zu Gesicht.

Canon PowerShot G7X Mark II Kit

Die Canon PowerShot G7X habe ich für mein «auf der Suche nach meiner neuen Kamera» Aktion von Brack.ch zum testen erhalten. Besten Dank an der Stelle.

Kaufen kann man die PowerShot G7 X einzeln oder wie ich hier jetzt im Test habe als «Kit». Bei dem Set ist neben dem normalen Zubehör wie Akku, Ladestation für den selbigen und Stromkabel und der Bedienungsanleitung auch noch eine Speicherkarte und ein Transport-Etui mit dabei.
Wenn ihr sie viel unterwegs braucht dann ist ein solches Etui sowieso eine gute Anschaffung und Speicherkarten hat man sowieso nie genug.

Ich werde mich beim heutigen Testbericht vor allem auf die Video-Funktion konzentrieren und weniger auf die Fotografie.


Lieferumfang

  • Canon G7 X
  • Akku-Ladestation
  • Akku
  • Stromkabel
  • Transport-Etui
  • Bedienungsanleitung

Verarbeitung

Wie bei Kompaktkameras üblich fällt das Volumen der G7 X sehr kompakt aus. Je nach Grösse eurer Hände kann das halten etwas schwieriger werden. Für den richtigen Griff findet ihr an der Front (rechts) eine kleine Beule an der ihr euch «festklammern» könnt. Insgesamt braucht ihr dazu im Minimum drei Fingern und könnt so die Kamera gut und ruhig halten.  Wenn ihr längere Film-Sequenzen drehen möchtet, oder eine stabile Lage beim Fotografieren braucht, dann solltet ihr natürlich schon mehr als nur die drei Finger nutzen. Oder noch besser gleich auf ein Stativ ausweisen.

Wenn ich hier im Testbericht von links und rechts schreibe, dann meine ich das immer, wenn ihr die Kamera im Foto-Modus habt. Sprich die Kamera so vor euch stellt wie wenn ihr sie benutzten möchtet.

Wenn ihr schon einmal eine Kompaktkamera hattet, werdet ihr euch relativ schnell damit zurecht finden. Oben links befindet sich rechts der ausklappbare Blitz. Dieser lässt sich manuell über einen Schiebe-Regler auf der linken Seite aus«fahren» oder über die Automatik-Funktion selbstständig ausklappen lassen. Wie bei Kompaktkameras «schiesst» der Blitz dank der Sprung-Feder sehr schnell aus dem Gehäuse raus.
Auf der rechten Seite findet ihr ein kompaktes Dreh-Rad mit den ganzen Einstellungs-Modis. Nicht nur eines sondern gleich zwei davon über das obere werden die Modis gewählt und am unteren, breiteren stellt ihr die Details dazu ein.

Auf der gleichen höhe, etwas weiter gegen die Mitte der Kamera ist der leicht eingelassene Ein-/Aus-schalt-Knopf. In der Mitte der beiden und am vorderen Rand kommt dann noch der Zoom-Regler dazu. Dieser lässt sich durch nach links und rechts drehen den Zoom regeln, in der Mitte ist noch der Auslöseknopof verbaut.
Weitere Bedienelemente findet ihr auf der Rückseite, rechts neben dem 7.5 cm grossen Touch-Display. Oberhalb diesen findet ihr eine leicht aufgeraute Fläche wo ihr euren Daumen platzieren könnt.
Der wichtigste Knopf für meinen Fall, ist der hinten angebrachte schwarze runde Knopf mit dem roten Tüpfelchen in der Mitte. Den darüber startet ihr die Video Aufnahme und beendet sie im Anschluss auch wieder damit.

Display

Was ich sehr schätze am Display ist, das ich sie alternativ auch über touch-Eingabe bedienen kann. Dazu steht mir ein 75 mm grosses Display zur verfügung. Eine solche Bedienung hätte ich mir zum Beispiel auch bei der Lumix DMC-FZ1000 (Testbericht dazu folgt bald im Blog) gewünscht.

Auch gefällt mir, dass ich das Display «beliebig» abwinkeln kann. Mit beliebig meine ich schräg nach hinten, bis zu 40°. Das ist besondern praktisch bei Aufnahmen überhalb des eigenen Kopfes. Aber ich kann auch um 180 ° nach oben kippen und somit von vorne auch direkt sehen was ich aufnehme. Das ist besonders praktisch für Selfies und natürlich auch beim drehen von VLOGs. Und genau für solch eine Anwendung möchte ich die kompakte Kamera nutzen.

Akku

Je nach Einsatzgebiet solltet ihr euch überlegen noch einen zweiten oder gar dritten Akku dazu zu kaufen. Der 1'250 mAh grosse Akku hält laut einigen Quellen im Netz «nur» ca. 210 Bilder durch, dann muss er wieder auf die Ladestation zurück. Ich habe mehrere male bei unsern Spaziergängen fleissig drauf los ge-knipst und bin im schnitt selber 205 Bilder gekommen.
Das praktische, dank dem seitlich angebrachten microUSB Port könnt ihr diese auch via einer starker Powerbank oder im Auto über den Zigarettenanzünder mit Strom versorgen. Zum Glück gibt es mittlerweile auch in der Öffentlichkeit immer mehr zugängliche Steckdosen. Alternativ rate ich euch, einen oder zwei zusätzlich Akku-Packages zu kaufen.

Akku- und SD-Karten-Slot
Akku- und SD-Karten-Slot

Der Schacht, in dem sich der Akku und die SD-Speicherkarte unterbringen lässt, ist leider direkt neben dem Stativgewinde angebracht. Das ist ein problem vieler Kameras, denn so müsst ihr um die SD-Karte zu entfernen immer erst die Stativ-Platte entfernen und meist die Kamera so vom Stativ selber nehmen. Damit das ganze in Balance ist, ist natürlich eine andere Bauweise etwas schwieriger, vor allem bei Kompaktkameras denke ich auch fast unmöglich.

Kamera

Das fest verbaute Zoomobjektiv der G7 X hat eine 4.2 fache Vergrösserung. Diese umfasst einen Brennweitenbereich zwischen 24 und 100 Millimeter. Die maximale Blendenöffnung findet ihr zwischen F1.8 und F2.8 und das über den kompletten Zoombereich. Damit könnt ihr schöne Bokeh-Effekte bei Portraits erreichen. Das gilt auch generell für Schärfe-Unschärfe-Effekte beim Fotografieren von Gegenständen etc.
In meinen Tests war ich überrascht, wie gut sie auch mit mageren Lichtverhältnissen umgehen kann.

Für mich, der gerne spontan aufnahmen macht, und somit selten ein Stativ bereit hat, ist natürlich der verbaute optische Bildstabilisator auch eine grosse Hilfe. Das gleiche gilt natürlich auch dann, wenn meine Mädels damit filmen.

Audio

Die verbauten Mikrofon-Module bei Kameras sind schon sehr unterschiedlich, da haben Kameras und Smartphones etwas gleich. Hier bei der G7 X ist das verbaute Mikrofon – für eine Kompaktkamera – wirklich gelungen. Vor allem, für VLOGs, bei denen eh in den meisten Fällen die Kamera auf mich/die Person gerichtet ist. Somit ist auch der Abstand für das integrierte Mikrofon bis zur Audio-Quelle (eurem Mund) ziemlich ideal.


Technische Details

  • Grösse:
  • Gewicht:

Fazit

Was mir an der Canon G7 X am meisten fehlt ist der Blitzschuh und die Möglichkeit ein externes Mikrofon an zu schliessen. Über den Blitzschuh würde ich dann gerne mein Rode VideoMic anschliessen und damit den Ton mit aufzeichnen. Das wiederum würde aber natürlich das Kompakte Format der Kamera gleich wieder zerstören.

An der G7 X gefällt mir vor allem, dass sie so extrem kompakt ist, einfach und schnell eingesetzt werden kann somit immer einen Platz findet, wenn wir das Haus verlassen.
Das Display lässt sich individuell umklappen, so dass ihr zum einen über dem Kopf aber auch von vorne her einfach seht, was ihr aufnehmt. Das ist vor allem für VLOGs und Selfies sehr praktisch.

In der Kamera findet ihr diverse Programme, die euch beim Fotografieren unterstützten. Die Qualität der Bilder vermag auch zu überzeugen. Besonders Positiv ist mir das lichtstarke Objektiv aufgefallen. Den Blitz brauchte ich relativ selten und jeweils erst sehr spät. Das übertragen der Bilder kann durch die SD-Karte oder auch über die Luft geschehen. Die Verkupplung passiert über NFC und die Übertragung anschliessend über eine direkte WLAN Verbindung.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Familienvater, Gadget-verrückter/süchtiger, Podcaster, Blogger, Youtuber. Liebt LEGO, Cloud, Coaching

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