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Google Nest Hub im Test – Sprachassistent mit visueller Ansicht

Google Nest Hub im Test – Sprachassistent mit visueller Ansicht

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Den Google Nest Hub habe ich mir schon vor einigen Monaten gekauft. Das ist natürlich hier für unsere deutschen und österreichischen Mitlesenden keine grosse Neuigkeit. Hier in der Schweiz ist das erst seit ein paar Wochen möglich. Wie hab ich das ganze dann vor ein paar Monaten schon gemacht? Genau, über einen sogenannten grau-Import. Leider aber hatte ich damit nicht wirklich Glück, denn ich hab das Teil nie zum Laufen gebracht. Von Google Schweiz hab ich vor wenigen Tagen den neuen Nest Hub zum temporären Verbleib erhalten.

Google Nest Hub im Test – Google Assistant Box mit Display

Kategorie Hersteller Software Version
Sprachassistent Google 1.42.171872

Nest wurde damals von einem ehemaligen Apple Mitarbeiter gegründet. Schon ein Jahr nach der Gründung hat Google in das Startup investiert. Vor (ich weiss nicht mehr wie vielen) Jahren hat Google die Bude dann komplett gekaut und mehr oder weniger in ihr Ökosystem integriert. Der letzte Move war, die komplette Migration der Nest-Konten in das Google Universum und den re-Brand in «Nest». Somit hört der Google Hub nun auf den Namen «Nest Hub».

Was der chice kleine Bilderrahmen mit integriertem Sprachassistent kann, hab ich für euch in einem Google Nest Hub im Test kurz ausprobieren können.


Lieferumfang

  • Smartes Display
  • Strom Adapter
  • Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang

Google Nest Hub Verarbeitung

Ausgeliefert wird der Assistent in einer weissen Box. Abgebildet ist darauf zum einen der digitale Bilderrahmen und das Google-Logo sowie der Name vom Gadget. Auf der linken Schachtelseite findet ihr dann auch schon ein paar praktische erste Befehle:

  • «Trage den Arzttermin in meinen Kalender ein?»
  • «Wo ist die nächste Bäckerei?»
  • «Zeig mir die Kamera an der Haustür»»
  • «Zeig mir auf YouTube, wie man einen Granatapfel schält»
  • «Spiel Maik zum Kochen»
  • «Zeig mir Fotos von Hawaii»

Das gibt dem vielleicht noch Unentschlossenen schon mal ein paar Tipps, für was er den digitalen Assistenten nutzen könnte.

In der Box drin findet ihr dann den Nest Hub von Google, einen Strom-Adapter und eine knappe Bedienungsanleitung.

Google Nest Hub im Test – Einrichten mit der Google Home App

Google Home
Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos
‎Google Home
‎Google Home
Entwickler: Google LLC
Preis: Kostenlos

Eingerichtet wird der Nest Hub über die von Google bereitgestellte Android- oder iOS-App. Das Ganze funktioniert in den meisten Fällen einfach und bequem. Die einzelnen Schritte werden in der App direkt selbst erklärt. Daher brauche ich beim Google Nest Hub im Test nicht weiter auf die Details eingehen.

Zum Konfigurieren erst einmal die App runterladen
Zum Konfigurieren erst einmal die App runterladen

Die Bedienung vom Nest Hub

Bedient wird der Sprach-Assistent natürlich im Idealfall via der eigenen Sprache. Natürlich aber bekommt ihr zum Beispiel, wenn ihr nach dem Weg fragt, das Ergebnis visuell auf dem montierten Display angezeigt. Das gleiche gilt für die Wetterinfos etc. Von da aus kommt ihr dann jeweils mit einem Wisch nach Rechts wieder auf den Homescreen. All das funktionierte während des Betriebs des Google Nest Hub im Test ganz gut.

Dieser zeigt euch grundsätzlich immer die aktuelle Uhrzeit, das Wetter vor Ort und einen Bildschirmschoner mit eigenen Bildern an.

Das 7" Display
Das 7″ Display

Wenn ihr im Homescreen mit dem Finger vom oberen Rand nach unten zieht, bekommt ihr eine Art Aktionszentrale. Darin lassen sich verschieden Funktionen direkt ansteuern:

  • Lampen
  • Abläufe
  • Medien
  • Nachrichten

Wenn ihr Google kompatible Kameras nutzt, dann werden die euch hier auch angezeigt. Auch bekommt ihr über den Button oben rechts einen Einblick in die Zimmeraufteilung und was ihr für Smart Home Produkte dort platziert habt. Oben links wird euch immer angezeigt, wie viele smarte Lampen aktiv sind.

Die Rückseite
Die Rückseite

Durch das Antippen des Lampen-Logos kommt ihr gleich in die Übersicht all eurer Lampen. Diese könnt ihr dann zusammengefasst alle oder auch nur einzeln, mit einem Regler deaktivieren. Es geht dabei aber noch weiter: Durch Antippen eines Zimmers oder einer Gruppe, bekommt ihr gleich auch die Möglichkeit an der Helligkeit der einzelnen oder gruppierten Lampen zu schrauben, genauso wie deren Farbe. Alles in allem muss ich Google lassen dass das sehr aufgeräumt und toll aussieht. Die Bedienung ist auch einfach gehalten.

Google Nest Hub im Test – Abläufe

Sobald ihr ein paar Smart Home Gerätschaften mit dem Google Assistant verknüpft habt, kann es sich lohnen auch mal einen Ablauf zu definieren. Damit lassen sich verschiedene Aufgaben miteinander verknüpfen.

Der Mute Switch für das Mikrofon
Der Mute Switch für das Mikrofon

Zum Beispiel am Morgen beim Aufwachen langsam das Licht immer heller stellen. Eine Playlist ab und zu spielen und die Kaffeemaschine schon mal vorwärmen.

Ich für meinen Teil hab das alles so eingestellt, dass wenn ich in die Nähe des Büros komme, schon mal die Lichter angehen und der WLAN-Lautsprecher auch sein Werk beginnt. Meine smarten Rollos von IKEA gingen auch gleich noch mit hoch. Hach, in was für einer tollen Welt wir doch leben!


Technische Details

  • Grösse: 178.5 x 118 x 67.3 mm
  • Gewicht: 480 g
  • Display: 7″ Touchscreen
  • Stromkabel: 1.5 m
  • Audio: Mutiroom-Audio & integrierter Chromecast
  • Sensoren: Umgebungslichtsensor
  • Bluetooth: 5.0

Fazit

Aus Schweizer Sicht ist der Google News Hub sicherlich der beste smarte Assistent mit integriertem Display. Gut, das Feld der mit Display-ausgestatteten Smart Speaker ist auch ein sehr überschaubares Sortiment.

Wer es mag, dass Google seine ganzen Daten und auch noch sein Stimmprofil hat, für den kann ein solcher Assistent eine Wohltat sein. Natürlich kann es auch zum einen oder anderen Ärgernis führen. Sofern der Assistent einen nicht verstehen will und/oder die aufgetragenen Aufgaben nicht ausführt. Hier ist aber Google dank der auf den eigenen Server global ausgewerteten Befehle natürlich weiter als andere Systeme.

*Eventuelle Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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