Home Testberichte Hausautomation Athom Homey im Langzeittest – Smart Home Hub der sie alle versteht
Athom Homey im Langzeittest – Smart Home Hub der sie alle versteht

Athom Homey im Langzeittest – Smart Home Hub der sie alle versteht

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Als grosser Fan eines smarten Zuhauses hab ich viele, unterschiedliche Gadgets im täglichen Einsatz. Sensoren, Kameras, Steckdosen und natürlich ganz viel Licht. Da ich so fleissig am Ausprobieren bin, hab ich ein gröberes Problem, ich habe aktuell acht verschiedene Hubs im Einsatz. Diese brauchen nicht nur Platz, sondern auch noch Strom.
Um das ein wenig zu reduzieren, hab ich mir dem Homey von Athom angelacht.
Swiss Domotique hat mir einen Homey Pro zum ausführlichen Testen zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank an der Stelle. Diesen hab ich dann auch in den letzten Monaten ausgiebig getestet.

Der Smart Home Hub der alle versteht

Kategorie Hersteller Direkt Kauf Link
Hausautomation Athom Swiss Domotique

Bei Swiss Domotique bekommt ihr alles, was das Herz eines Smart Home-Entuisiasten schneller schlagen lässt. Ich war vor ca. zwei Jahren selber mal bei ihnen im Laden in Salavaux und hab fleissig gestaunt bei all den tollen Gadgets die sie da bunkerten.

Was ins Auge fällt, der Athom Homey hat ein spezielles Aussehen, es ist kein Langweiler grauer Kasten. Im Gegenteil die kleine Kugel auf den drei Kugel-Beinchen ist ein wahrere Hingucker. Dies umso mehr, wenn dann auch noch der LED-Ring aktiv ist und je nach Einstellung, den Beriech um ihn herum farbig einfärbt.

Das tolle am Hub, er kann es mit fast allen gängigen Smart Home Produkten aufnehmen. Somit sind da natürlich auch verschiedenste Standards in dem kugelrunden Hub integriert:

  • WLAN
  • Bluetooth
  • Infrarot
  • Z-Wave
  • ZigBee
  • 433 MHz (zum Beispiel für Lightwave RF)
  • 868 MHz (oft von Wetterstationen verwendet)

Zu den verschiedenen Standards gesellen sich noch die drei grossen Sprachassistenten:

  • Siri mit Apples HomeKit
  • Alexa von Amazon
  • Google Assistant

Diese breite Abdeckung machte es mir einfach, die meisten meiner Hubs vom Strom zu nehmen. Behalten muss ich diese dennoch, denn die meisten Smart Home Gadgets benötigen die original Bridge/Hub um Updates einspielen zu können. Doch die können damit in einer Kiste im Gadget-Gestellt liegen und werden nur noch beim einspielen der Updates eingeschaltet.

Der Grösste Vorteil, es gibt weniger zum Abstauben.


Lieferumfang

  • Homey Pro
  • Stromadapter
  • USB-A- auf miniUSB-Kabel
  • Bedienungsanleitung
Der Lieferumfang
Der Lieferumfang

Verpackung

Die Verpackung vom Homey ist äusserst schlicht gehalten. Das gilt vom äusseren, dem visuellen Eindruck, wie auch im inneren.

Die Schachtel verrät euch, dass der Hub potentiell mit über 50'000 Geräten-Arten aufnahmen kann, welche von hunderten unterschiedlichen Marken kommen. Das Zeigt schon die potentielle Einsparung an möglichen Smart Home-Hubs. Auch wenn, wenn wir realistisch sind, sicherlich kaum jemand so viele Hubs nutzt wie ich es tue. Dennoch kann das schon bei zwei unterschiedlichen Marken sinn machen, wenn die beiden Aktoren nicht mit einander zu verknüpfen sind, über die üblichen Wege.

Die Verpackung vom neuen Smart Home Hub
Die Verpackung vom neuen Smart Home Hub

Im inneren ist es genauso. Da werde ich zurerst einmal von einem Wilkommensschild begrüsst und darunter finde ich auch gleich die einzige Anleitung zum Produkt. Zu dieser komme ich etwas weiter unten nochmals zu sprechen.

Die runde Kugel mit den drei Beinen steht, einfach von einer Kartonhalteurng fixiert in der Verpackung. Das vom Stoff umwobene Kabel und der Stromadapter findet ihr im ganz unten in einem transparenten Beutel.

Freundliche Begrüssung
Freundliche Begrüssung

Alles in allem eine sehr nachhaltige Verpackung, was mir gut gefällt. Somit wird der Abfall auch auf ein Minimum reduziert.

Verarbeitung

Der Hub selber ist optisch eine runde Kugel, aus der unten drei silbern-glänzende Beine herausstehen. Zwei der «Beine» sind vorne angebracht und eines hinten. Gleich dahinter ist der miniUSB-Port, zum anschliessend vom beigelegten Stromkabel und der miniUSB-Port.

Was mir gefällt, die Kugel steht schräg, was man einzig durch den leuchtenden LED-Ring bemerkt. Das Gadget wirkt dadurch ein wenig frischer und sie erinnert mich ein wenig an die Boxee Box von D-Link, die mit einem ähnlichen Element spielte.

DIe kleine Füsse
DIe kleine Füsse

Mittig um den Hub findet ihr einen feinen LED-Ring der euch im Beitrieb optisches Feedback geben kann. Was mir daran so extrem gut gefällt ist der Spektrum-Bildschirmschoner. Dabei «kreist» eine immer wieder ändernde Farbe rund um den Homey herum. Das ganze gibt der Hub natürlich an die umgebenden Wände weiter und schaut wirklich super aus. Alleine schon deshalb werde ich das Gadget auch weiterhin nutzen.
Alternativ könnt ihr noch auf das aktuelle Wetter oder Pulsierend umstellen.

Zusätzlich gibt es auch akustisches Feedback, unten ein paar Löcher, zwischen den drei Füssen. Darüber wird zum Beispiel der Alarm ertönen, genauso eurer eingestellten Wecker, sofern ihr den Smart Home Hub dazu nutzen möchtet.

Als grosser Fan eines smarten Zuhauses hab ich viele, unterschiedliche Gadgets im täglichen Einsatz. Sensoren, Kameras, Steckdosen und natürlich ganz viel Licht. Da ich so fleissig am Ausprobieren bin, hab ich ein gröberes Problem, ich habe aktuell acht verschiedene Hubs im Einsatz. Diese brauchen nicht nur Platz, sondern auch noch Strom.
Um das ein wenig zu reduzieren, hab ich mir dem Homey von Athom angelacht.
Swiss Domotique hat mir einen Homey Pro zum ausführlichen Testen zur Verfügung gestellt, herzlichen Dank an der Stelle. Diesen hab ich dann auch in den letzten Monaten ausgiebig getestet.


Anleitung in sehr kurz

Wie oben schon bei der Verpackung erwähnt, die beigelegte Anleitung ist ein wirkliches Quick-Starting-Guide. Es besteht auf ganzen drei Punkten:

  • Stecke Homey in eine Steckdose
  • Installiere die Homey-App auf deinem Smartphone
  • Öffne die App und folge den Anweisungen

Ja, die Anleitung ist sehr kurz gehalten. Doch sind wir ehrlich, braucht es mehr? Das Produkt Homey, wird sich keiner so knapp vor der Kasse in einem der Elektronikriesen noch schnell dazu kaufen. Dem Home Smart Home Hub kauft man nicht einfach so auf gut Glück, man kauft ihn sich weil man weis was man tut, oder vielleicht auch, was man haben möchte.

Alles andere, wissenswerte findet ihr online auf den zahlreichen Hilfeseiten von Athom.

Erstkonfiguration

Die Konfiguration ist einfach gehalten. Gestartet wird alles über die Webseite vom Hersteller, ausser ihr macht es wie ich und habt schon kurz nach der Bestellung vom Gadget die App vorsorglich aus dem Store geladen.

Der Homey schleust euch dann auch durch die ganzen Punkte der Installation. Das ganze wurde, so finde ich, sehr schön umgesetzt. Es beginnt mit einem kleinen Bot, der euch ein paar Dinge abfragt. Als erstes wird ein Konto angelegt, sofern ihr noch keines habt, die App und das angeschlossene Konto mit eurem WLAN verbunden und zu guter Letzt spielt ihr noch ein aktuelles Update auf den Smart Home Hub.
Im Anschluss lädt sich der Homey Pro seine Stimme runter, das klingt lustig, meine Tochter musste heftig lachen als sie das gelesen hatte.

Nun geht es erst einmal darum, eure Marken einzubinden. Ich hab für mich zum Start erst einmal:

  • D-Link
  • Devolo
  • IKEA Tradfri
  • myStrom
  • Netatmo
  • NodOn
  • Philips Hue
  • Sonos

installiert. Damit hatte ich schon mal eine gute Grundbasis für die meisten meiner smarten Gadgets im Haus. Als nächstes kam dann ziemlich schnell auch noch Aqara hinzu.
Nachdem zeigt euch der Home auch gleich die jeweils passenden Gadgets an, die ihr zu den einzelnen Firmen gefunden hat.

Das macht eine erste, grundlegende Installation sehr einfach.


Die Homey App

Die Homey App selber ist sehr farbig gehalten. Rechts oben geht der Farbverlauf von violett über in einen Grünton links unten. Unterteilt ist die App in die:

  • Startseite
  • Den Bereich für die Geräte
  • Die Flows
  • Energie
  • Mehr

Die Startseite

Die Startseite
Die Startseite

Die Startseite könnt ihr selber konfigurieren und so zusammenstellen, wie ihr möchtet. Standardmässig sind da drei Schaltflächen, in meinem Fall mit den wichtigsten LED-Lampen. Darunter könnt ihr eigens kreierte Flows-Verlinkungen hinterlegen und anschliessend folgt die Timeline.

In der Timeline findet ihr eine Übersicht über alles, was in eurem smarten Zuhause abläuft. Zum einen, wer wann das Haus verlassen hat und wann zurück gekommen ist. Auch könnt ihr darin zum Beispiel auch Geräte wie der Chromecast sehen, der vor zwei Tagen ein automatisches Update erhalten und selbstständig installiert hat. Das gleiche gilt auch für andere smarte Gadgets im Haushalt.

Geräte

Geräte
Geräte

Im Bereich der Geräte findet ihr euer Zuhause. Sofern ihr mehr als einen Homey habt könnt ihr zwischen diesen ganz oben auswählen.
Darunter folgen dann die ganzen Räume, welche ihr angelegt habt, sowie die einzelnen, darin befindlichen Smart Home Gadgets.

Diese sind jeweils aus-gegraut, wenn nicht aktiv oder weiss, wenn sie aktiv sind. Ein Licht aktiviert ihr einfach durchs drauf tippen. Genauso kommt ihr auch auf Temperatur Sensoren und deren Ergebnisse.

Flows zusammenstellen

Flow
Flow

Wer von euch Apples HomeKit kennt kennt, weiss sicherlich was die «Automationen» sind. Beim Homey sind das dann die Flows.

Mit einem Tippen auf das «+» oben rechts könnt ihr neue Flows zusammenstellen. Das kann zum Beispiel ein Aktor, wie ein Tür- & Fenster-Sensor sein. Sobald dieser auf geöffnet steht, leuchtet die Lampe im Gang rot auf.

Der Grosse Vorteil spielt hier der Homey vor allem aus, weil er Smart Home Gadgets von Herstellern aus den unterschiedlichsten Kategorien und Hersteller verbinden kann.

Energie

Energie
Energie

Im Bereich Energie wird es nochmals richtig interessant. Hier seht ihr den aktuellen Stromverbrauch all eurer Smarten Gadgets, die eine solche Messung vornehmen können.

Dazu gehören zum Beispiel smarte Lampen aus dem Hause IKEA oder Philips Hue. Genauso smarte Steckdosen wie die von MyStrom.

Die Werte könnt ihr euch auch pro Raum anschauen und so dann, wenn nötig Verbesserungen angehen.

Die Homey Web-App

Seit ende 2020 lässt sich der Homey auch direkt über den Browser an eurem Rechner steuern. Möglich macht das eine, noch in Beta befindliche, Weboberfläche und euer Account bei Homey.
Mehr dazu, gibts drüben im lebesmart.ch Blog nach zu lesen.

Ich freu mich schon, wenn dann alle Funktionen dazu, direkt über den Browser angesprochen werden können.

Pushmeldungen aktivieren
Pushmeldungen aktivieren

Integration in: Apple HomeKit, Google Assistant und Amazon Alexa

Wie einleitend erwähnt, spricht der Athom Home nicht nur fliessend mit einem Grossteil der Smart Home-Gadgets dieser Welt, nein, er versteht sich auch noch mit allen drei grossen Sprachassistenten.

Diese ein zu binden ist auch einfach. Zumindest für Amazon Alexa und den Google Assistant gibt es eine offizielle Schnittstelle, die der Hersteller nutzt. Ihr müsst dabei einzig den (siehe oben in den beiden Bildern) «Loslegen» Button drücken und den Anweisen folgen, schon gehts los.

Im Einstellungsbereich «Experimente» findet ihr neben der Infrarot-Schnittstelle und dem Power User Zugriff auch die Möglichkeit HomeKit zu aktivieren.

Das Thema mit den Udpates

Einleitend hab ich schon beschrieben, dass ich die jeweiligen Hersteller Bridges noch in einer Kiste hab. Denn immer wenn es ein Update gibt muss ich das über die jeweilige Hersteller Bridge einspielen. Das ist sehr mühsam, liegt aber nicht am Homey, denn hier müssten sich die Hersteller einfach auf einen gemeinsamen Nenner bringe und/oder bessere Schnittstellen anbieten, dann würde das auch über den Homey gehen.

Bei Smart Home Produkten ist es besonders wichtig, auf die Updates zu achten, denn diese Produkte haben immer wieder hässlich Lücken, die man nicht im eigenen Netzwerk wissen möchte.

Meine Hoffnung hier ist klar auf Threads, dem kommenden Standard für Smart Home Gadgets.


Technische Details

  • Grösse: 150 mm Durchmesser
  • Gewicht: 700 g
  • Kommunikationsprotokolle: WLAN, Bluetooth, Infrarot, Z-Wave, ZigBee, 433 MHz, 868
  • Sprachassistent: Google Assistant, Amazon Alexa und (experimentell) Apple HomeKit
  • Farbe: weiss

Fazit zu meinem Athom Homey Pro

Das einbinden von neuen Gadgets funktioniert in den meisten Fällen sehr einfach und schnell. So macht Smart Home Spass, vor allem da ich einfach von einer Marke zu nächsten Hüpfen kann und die neuen Gadgets einbinden, ohne die App zu wechseln.

Was mir extrem gut gefällt – ihr wisst ja, ich steh auf cooles LED-Licht – der LED-Ring, rund um den Homey herum. Was ich mir hier aber wünschen würde, dass ich die Beleuchtung Zeitgesteuert aktivieren kann. Bei uns steht der Homey Pro im Schlafzimmer und in der Nacht sind die rotierenden LEDs natürlich nicht gerade praktisch.
Das ist natürlich nur ein optischer Effekt und hat mit der Leitung vom Gadget gar nichts zu tun, dennoch gefällt es mir sehr, ich bin halt noch ein kleines Kind.

Was mir aber nicht so gut gefällt, mit dem Homey hab ich all meine smarten Gadgets via WLAN angebunden. Hier hätte ich lieber eine Ethernet-Verbindung zwischen dem Homey und meinem Router.

Einem jeden von euch, der mehrere Smart Home Hubs sein eigen nennt, sollte mal einen Blick in Richtung Homey werfen.

*Eventuelle Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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