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Mein erstes iPhone habe ich damals direkt aus den Staaten von einer lieben Kollegin zugesandt bekommen. Direkt zum Verkaufsstart in den Staaten. Damals mussten wir diese noch mit einem Jailbreak befreien. Das erste iPad hat mir dann damals ein Kollege direkt aus den Staaten importiert. Später kamen dann drei iPad 2, zwei iPad mini und auch der erste iPad mit Retina Display dazu. Das letztere hab ich dann wieder verkauft, ich hatte Angst, dass mich dann plötzlich die Pixel an meinen älteren iPads stören könnten. Dabei blieb es dann auch fast, ich habe im Jahre 2014 noch ein iPad mini der vierten Generation gekauft. Als die iPads noch aktuell waren, hab ich mehrfach versucht, diese Produktiv zu nutzen. Wer mich damals schon etwas verfolgt hat weiss, dass dies damals noch nicht so wirklich möglich war. Sicherlich das Schreiben von Mails und Blog Posts geht aber sobald da noch Bilder dazu gekommen sind wurde es schwierig. Bei jeder neuen iPad Version war ich dann versucht es nochmals zu probieren, doch mir war dann jeweils der Versuch zu kostspielig.
Zehn Jahre Smartphone, zehn Jahre iOS und sieben Jahre iPad. Im Laufe der Zeit nahm die Leistung von Apples Geräten massiv zu. Auch die Software entwickelte sich rasend schnell, aktuelle Modelle sind in keiner Weise mit ihren Urversionen mehr vergleichbar. Während das iPhone und iPad viele Geräteklassen über Nacht quasi obsolet werden ließen gibt sich Apple in einem Punkt nach wie vor Mühe: Beim Ersatz des Computers. iOS 11 und das iPad Pro sollen weitere Schritte in diesem Bereich sein.
Mit der Vorstellung des iPad Pro und der damit verbundenen Einführung des Apple Pencil setzte sich auch eine neue Kategorie von Apps im AppStore durch – die Zeichenapps. Mittlerweile gibt es ein breites Angebot, neben dem Apple Pencil werden viele unterschiedliche Stifte unterstützt, und einige unterschiedliche Ansätze. Mit Linea gibt es jetzt eine neue App des bekannten Studios Iconfactory.
Cover und Hüllen für das neue, kleine iPad Pro sind in doppelter Hinsicht heiß begehrt. Einerseits weil Apple selbst nur sehr teure Lösungen aus Silikon anbietet, andererseits weil das Gerät aber durchaus teuer ist und dementsprechend, im nahe liegenden mobilen Einsatz, durchaus gut geschützt werden will. Zum Glück half der Markt der Zubehörhersteller hier schnell aus, so auch der Hersteller StilGut.
Bereits Anfang des Jahres durfte ich - für kurze Zeit - das iPad Pro 12 näher unter die Lupe nehmen. So sehr mich die Größe faszinierte, für den täglichen, mobilen Einsatz wäre das Gerät für mich nicht geeignet gewesen. Im März kündigte Apple eine 9,7 Zoll große Version an - für mich die perfekte Größe da ich bisher schon das gleich große iPad Air 2 verwendete. Also ging es am 31. März ins Apple Store nach München um mir dort, direkt zum Launch, das quasi «kleine iPad Pro» zu holen. Meine ersten Erfahrungen gibt es hier im Test.
Nach einigen Monaten Test und Realeinsatz kann ich sagen - Ich liebe mein kleines iPad Pro. Zugegeben, ich kann nicht behaupten dass das Gerät mein Notebook ersetzt, oder dies in Bälde wird - schließlich bin ich glücklicher Besitzer eines fast ebenso leichten MacBooks - dennoch ist das iPad Pro 9.7 oft das Gerät meiner Wahl unterwegs oder auf Reisen. Einige der Entscheidungen von Apple rund um dieses Gerät kann ich allerdings nicht verstehen - Einerseits wäre da die lange nicht verfügbare deutsche Tastatur, dies hat sich zum Glück kürzlich geändert, andererseits die Abschaffung des iPad Smart Cases als Zubehör. Insofern musste ich mich auf dem Zubehörmarkt umsehen.