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Super Mario Maker

Super Mario Maker

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Umfangreiche Editoren sind beinahe so alt wie PC Spiele selbst. Schon vor Jahrzehnten boomten Videospiele, meist auf dem PC – die Möglichkeit, eigene Level oder Szenarien zu designen. Sony trug die Idee mit dem Sack Boy in «Little Big Planet» in ein neues Zeitalter. Nun öffnet auch Nintendo sein beliebtes Mario Universum erstmalig – mit dem «Super Mario Maker» kann der Spieler zum ersten Mal, in vollem Umfang, eigene Level der beliebtesten Jump’n’Run Reihe selbst designen.

Super Mario Maker

Nintendo Super Mario Maker
Nintendo Super Mario Makerav

Ein Traum wird wahr. Unendlich viele Level für Super Mario: Dank des Makers können wir nämlich nicht nur eigene Level erstellen, sondern auch jene anderer Spieler herunterladen und testen – also quasi spielen, so wie wir das aus Jahrzehnten von Super Mario gewohnt sind. Besonders zu tragen kommt hier das Gamepad des Wii U. Beinahe alle anderen Leveldesigner der Konkurrenz fallen negativ durch extrem schwierige und viel zu komplexe Steuerung auf – vor allem auf dem PC.

Die Steuerung mit dem Gamepad hingegen ist beinahe ideal – das erste Spiel, das dieses Feature der Wii U wirklich in vollem Umfang perfekt ausnutzt. Levelinhalte werden einfach per Stylus auf den Spielplan geschoben, verschoben, vergrössert und verkleinert – das Design findet so ausschliesslich auf dem Gamepad statt, das quasi als Grafiktablet fungiert.

Nintendo Super Mario Maker
Nintendo Super Mario Maker

In Sachen Umfang ist beinahe alles aus 30 Jahren Super Mario enthalten, seien es Grafikdesigns oder Spielelemente / Bausteine. Auch die unzähligen verschiedenen Amiboos werden unterstützt – so können über 50 Charaktere zusätzlich in die neuen Welten geholt werden. Eine Auflistung aller Mario Teile, Settings, Charaktere oder Epochen ist hier nicht mehr sinnvoll, der Umfang ist einfach überwältigend. Der Titel verfügt, löblicherweise, nicht über Mikro-Transaktionen – so stehen grundsätzlich alle Inhalte kostenfrei zur Verfügung, müssen aber nach und nach freigeschalten werden. Das Freischalten neuer Elemente gestaltet sich hingegen leider etwas schwierig, wir fühlten uns hier negativ bevormundet.

Neue Inhalte werden erst tageweise aktiviert – so erhält man erst nach neun Tagen Zugriff auf die volle Palette. Eine Lösung, die völlig unverständlich ist. Inwiefern korrelieren Tage mit Spielzeit bzw. Verständnis des Titels? Natürlich ist es sinnvoll, den Spieler nicht gleich mit allen Elementen zu erschlagen – da der Umfang von «Super Mario Maker» wirklich enorm ist –, dennoch sollte das Fortschrittssystem hier eher an echt beeinflussbaren Dingen (wie Spielzeit oder erstellten Levels) anstatt simpel verstrichener Real-Time Zeit ohne Korrelation zur Spielzeit festgemacht werden.

Nintendo Super Mario Maker
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Fazit

Danke Nintendo, Danke Super Mario – meine grössten Träume wurden war. Der beste Leveldesigner, mit perfekter Hardwareunterstützung durch das Gamepad des WiiU, für das erfolgreichste Jump’n’Run aller Zeiten, ohne InApp Käufe – mehr kann man sich nicht wünschen. Oder doch? Kleine Probleme konnten wir dennoch finden – die leider Nintendo üblichen Restriktionen. Das System zur Aktivierung neuer Inhalte ist sinnlos nervend und auch bei der Einbindung der verschiedenen Features / Klötze hätte man sich ein wenig offener zeigen können, um noch kreativere Levels bauen zu können. Dennoch: Das beste «Super Mario» Spiel für Bastler – und das beste Wii U Gamepad Spiel überhaupt.

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Jan Gruber Podcaster, Blogger, Gamer, Switcher, Sportler - Unser Geek aus Wien

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