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Starlink – Battle for Atlas angetestet

Starlink – Battle for Atlas angetestet

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Eigentlich dachte ich, dass die Toys-to-Life-Spiele ein jähes Ende gefunden haben. Das nachdem LEGO seine Dimensions-Serie eingestellt und Disney neben Infinity die komplette Sparte aufs Abstellgleis gelegt hat war ja auch nicht mehr viel übrig. Hier im Blog haben wir einige Toys-to-Life-Spiele getestet und haben das mit Wehmut vernommen. Umso mehr haben wir uns natürlich auf Starlink gefreut.
Gleich vorneweg, die Anschaffung der verschiedenen Modelle ist kein Pflichtkauf. Das ist natürlich in einer Branche die von Zusatzverkäufen lebt, ein gewagter Schritt, könnte aber dem Spiel auch einige zusätzliche Fans bringen.

Starlink – Battle for Atlas

Spiel-Art Herausgeber Altersfreigabe Anzahl Spieler Getestet auf
Adventure Ubisoft «7» Jahre 1-2 Spieler Nintendo Switch

Durch die zahlreichen sehr schön gemachten, inszenierten Zwischenszenen bekommt man gleich von Anfang an mit, um was es in dem Spiel geht. Der interessierte Spieler wird damit nach und nach an die Story heran geführt.
Ihr dürft mit dem Raumschiff Equinox IV in den unendlichen Weiten vom Universum das Atlas-System erkunden. Natürlich – wie könnte es anders sein – mit dem Ziel neue Ressourcen zu orten. So einfach wie die Aufgabe klingt ist es dann schlussendlich doch leider nicht. Auf dem Weg dahin werdet ihr vom Bösewicht Grax und seinen Legionären angegriffen. Dabei wurde auch St. Grand (euer Captain) entführt. Doch damit nicht genug, auch das Starlink wurde mit dem Captain von den Bösewichten mit genommen.
Das Ziel eurer Mission ist somit schnell klar, ihr müsst ausschwärmen, euch das Starlink zurück holen und damit die Equinox reparieren. Natürlich nicht nur das, auch der Captain will gerettet werden und wenn ihr dazu noch die Grax in die Flucht schlagen könnt dann ist alles gut.

Damit ihr das könnt müsst ihr euch aber erst mal zurechtfinden. Denn ihr wisst zum Start nicht, auf welchen der sieben Atlas-Planeten ihr gelandet seid. Doch zum Glück steht der Funkkontakt zu euren Mitstreitern anhand deren ihr immer wieder mal nützliche Tipps und Informationen bekommt.
Für die Reparatur eurer Equinox müsst ihr, zur Tat schreiten. In den zahlreichen Waffenfabriken und Raffinerien auf dem Planten findet ihr dann auch die dazu notwendigen Energie-Objekte. Kleiner Tipp haltet Ausschau nach Observatorien, denn damit bekommt ihr einen etwas weitreichenderen Überblick auf den Planten. In den Werkstätten welche ihr gut verteilt vorfindet könnt ihr eure eigene Weltraum-Objekt reparieren und aufmotzen.


Wie wird gespielt – Toys of Life

Zum Start müsst ihr erst einmal die mitgelieferte Softwarekarte in eure Switch stecken und dann den Installer starten. Da saugt ihr auch gleich mal eben sechs GB Daten aus dem Nintendo Shop. Doch dank den heute schnellen Internet Leitungen geht das heute ja rasch und ihr könnt auch bald schon spielen.
In der Zeit lohnt es sich auch schon mal mit den Toys to Life-Gadgets auseinander zu setzen. Was ich an der Nintendo Switch so spannend finde, sind die Joy-Con's. Da diese – bis auf die LED-Batterie-Ladestands-LEDs ein einfaches Kunststoffkonstrukt sind, können diese auch einfach ersetzt werden. Im Beispiel von Starlink ist es zum Beispiel ein etwas aufgemotztes Joy-Con mit einer Dockingstation für die ganzen Figuren und Raumschiffe. Darin eingebaut natürlich auch gleich eine Schnittstelle, damit die Switch und somit das Spiel auch gleich weiss, was genau ihr aufgesteckt habt.

Das Spiel - Starlink
Das Spiel – Starlink

Wenn ihr das Spiel für eure XBox oder die Playstation wählt gibt es dazu einen simplen Aufsatz auf eure bestehenden Kontroller.

Darauf wird zuerst eure Spielfigur gesteckt. In meinem Fall hatte ich die Wahl zwischen Mason Rana und Fox McCLOUD. Letztere Figur gibt es nur bei der Nintendo Switch Version und ist auch der einzige Spezialcharakter. Hier wäre evtl. auch schön gewesen wenn jede Konsole seinen einzigartigen Spieler gehabt hätte. Neben den beiden Charaktern gibt es noch acht weitere Kämpfer die ihr euch nachkaufen könnt.
Auf die Spielfigur eurer Wahl wird anschliessend eines von sechs verschiedenen Starships aufgesteckt. In meinem Fall ist das der Arwing. Erweitern könnt ihr die Starships noch mit speziellen zusätzlichen Waffen. Hier habt ihr fünf zur Auswahl frei gegeben. In meinem Paket ist die «Gravity»- und «Heat»-Weapon integriert.
Gefertigt sind die Raumschiffe, wie auch die Waffen aus einfachem und leichtem Kunststoff. So dass sie beim Spielen an den Joy-Con's auch nicht störend auffallen würden.

Verpackungsinhalt
Verpackungsinhalt

Durch die oben schon erwähnten Schnittstellen weiss das Spiel immer was Sache ist. Heisst wenn ihr eine zusätzliche Waffe aufsteckt, oder eine solche austauscht, dann blinkt und wackelt alles kurz und schon ist die neue Waffe montiert und wird gleich auch visuell noch mit Patronen/Raketen oder was auch immer die Eigenheit der Waffe ausmacht bestückt. Das gleich gilt übrigens für den Flügel. Solltet ihr mitten im Spiel auf die Idee kommen, dass euch ein Flügel abhanden kommen könnte, dann passiert das auch instantan auf der Konsole oder eurem Fernsehgerät, je nachdem wie ihr das Spiel gerade spielt.

Alles aufgesteckt? Na dann, ihr könnt mit eurer Mission beginnen und euch auf die Suche nach Starlink und euren Captain machen.


Die Welten – Atlas

Battle for Atlas hat eine wunderschöne Landschaft. Auch wenn diese, zumindest auf dem ersten Planet den ich bis jetzt angespielt habe, doch sehr eintönig und auch teilweise zerstört ist macht es dennoch Spass darüber zu fliegen. Die einzelnen Elemente, die Steine, die Büsche und die ganzen Stationen sind schön dargestellt. So macht das fliegen über den Planten Freude. Wer zwischendurch mal beim #GeekTalk in der Spiele-Kategorie mit hört der hat sicherlich schon bemerkt, dass ich ein Fan von offenen Spielkonzepten bin und es liebe, wenn ich einfach so fliegen/fahren kann wie ich gerade lustig bin.
Das Spielprinzip bleibt über die ganzen Mission das gleiche. Ihr müsst Elemente Sammeln, schleimige (ich weiss nicht mehr was) zusammentragen und damit euer Equinox wieder zum laufen bringen. Ich bin aktuell noch nicht über den ersten Planten hinaus gekommen, wie ich aber vernommen habe ändert sich das auf den weiteren Planten auch nicht. Das kann mit der Zeit auch mal etwas eintönig wirken. Dem helfen zum einen vielen optionalen Nebenmissionen und natürlich die «Bossgegner» ein wenig entgegen. Versteht mich nicht falsch, ich habe während des ganzen Spielens die Freude nicht verloren, es fällt nur einfach zwischendurch auf, dass es immer wieder in die gleiche Richtung geht.
Da ich aber ein grosser Fan von Open-World spielen bin, kann ich mich zwischen durch gut vertrödeln und somit selber auch mal für etwas Abwechslung sorgen.

Volle Montour
Volle Montour

Spiel-Modis gibt es insgesamt vier Stück. Wenn ihr gar nicht geübt seid, wählt den kleinsten, solltet aber ihr je schon mal ein ähnliches Spiel in den Fingern gehabt haben empfiehlt es sich gleich mit dem «normal»-Modus zu beginnen. Der «mormal»-Modus ist schon sehr normal. Wenn ihr Angst davor habt, dass euer Raumschiff durch etwaige Zusammenstösse mit Felsen oder anderen Dingen kaputte gehen könnte, dann ist der Modus definitiv der richtige, ansonsten geht gleich einen höher.


Fazit

Wie ich einleitend erwähnt habe, Starlink Battle for Atlas könnt ihr mit oder ohne Toys of Life-Figuren spielen. Das finde ich von Ubisoft sehr toll gelöst. Wer will hat den Sammelfiguren-Charakter, kann physisch die einzelnen Spielfiguren, Raumschiffe und auch die Waffen austauschen. Wer das nicht mag kann das Spiel genauso gut in rein digitaler Version spielen. Wie überall wo der Sammel-Charakter Einzug erhält spart ihr damit dann sogar auch noch einiges an harter Währung.
In der digitalen Version habt ihr Zugriff auf sechs Piloten, vier Schiffe und einigen unterschiedlichen Waffen. Wenn ihr euch beim Kauf für die digitale «Deluxe Edition» entscheidet habt ihr gleich alle Optionen mit integriert.

Mir gefallen vor allem die farbenreiche Effekten bei den Kämpfen mit den Planet Besetzern. Dazu tragen natürlich auch die unterschiedlichen Waffenarten mit bei.
Wo ich aber etwas zurückhaltender wäre ist bei der Altersfreigabe. Starlink kann während des Kampfes doch recht schnell werden. Dabei schiesst man auch auf Gegner und das finde ich persönlich jetzt für sieben jährige noch etwas zu verfrüht. Meinen Mädels werde ich das Spiel somit vorerst mal noch nicht in die Finger drücken. Was aber toll ist, wenn der Papa nicht an der Switch mit dem Spiel beschäftigt ist, kann meine kleinste Maus dennoch mit dem Flugzeug durch die Wohnung düsen. Genauso kann sie natürlich mit den einzelnen Spielcharakteren spielen, nur die zusätzlichen Waffenmodule belass ich in der Kiste wenn sie spielt.

Meine beiden Spielfiguren
Meine beiden Spielfiguren

Fazit zur Nintendo Switch Version

Die Nintendo Switch ist ja prädestiniert um damit auch Spiele unterwegs zu spielen. Sei es früh morgens auf dem Weg zur Arbeit im Bus oder der Bahn oder auch beim Arzt im Wartezimmern. Wer das Spiel dann mit den Toys to Life Figuren oben drauf spielt braucht dann doch eine gehörige Portion Selbstvertrauen oder ihm sind die verdutzten Blicke von den umgebenen Menschen sowieso egal. Oder ihr spielt es einfach ohne diese in der digitalen Version.
Ich werde das nächste Mal wenn ich nach Zürich darf und noch etwas Platz in meinem Gadget-Rucksack hab sicherlich das Spiel mal samt Toys to Life-Figuren mit nehmen und dann mal etwas im Zug dazu spielen.

Ansonsten macht das Spiel nach ein wenig Eingewöhnung richtig Spass und in der Switch Edition habt ihr ja mit dem StarFox sogar noch einen weiteren Player mit an Board.


*Kauf Links können Spuren von Affiliate enthalten.

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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