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Stardew Valley (Switch) – Mobile Version im Test und Vergleich

Stardew Valley (Switch) – Mobile Version im Test und Vergleich

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Stardew Valley entwickelt sich seit über einem Jahr zu einer wahren Erfolgsgeschichte. Was mit der Arbeit eines kleinen Indie-Entwicklers auf Steam begann ist wurde mittlerweile auf vielen aktuellen Konsolen fortgesetzt. Seit kurzem steht auch die Switch-Version zum Kauf und Download im Nintendo eShop bereit.

Stardew Valley (Switch) – Mobile Version im Test und Vergleich

Die Bauernhofsimulation Stardew Valley war auch bereits in den Spielefolgen des #GeekTalk häufiger ein Thema. Die Simulation erinnert in den Grundzügen an beliebte Titel wie Harvest Moon oder später erfolgreiche Browser-/Fracebookspiele wie Farmville.

Geschichte und Spielinhalt

Die Geschichte ist dabei schnell erzählt. Der Großvater vermacht dem Spieler auf dem Sterbebett eine Farm in einem kleinen Dorf – dem Stardew Valley. Darauf hin fliehen wir aus der hektischen Grossstadt und machen uns auf die Farm herunter gekommene Farm neu aufzubauen. Neben dem Ziel eine (wirtschaftlich) gut funktionierende Farm zu entwickeln gilt es auch die Dorfbewohner näher kennen zu lernen. Neue Freunde und vielleicht sogar die grosse Liebe warten in Stardew Valley.

In Sachen Umfang geht das Spiel klar über Konkurrenztitel wie Harvest Moon hinaus. Es gibt eine große Menge unterschiedlichen Saatguts, dazu gesellen sich jede Menge Tiere. Zudem gibt ein eigenes Crafingsystem, mit dem Produkte weiter veredelt werden können, sowie ein Miningsystem inklusive Kampf bei dem ihr neue Materialien finden könnt. Damit können dann Verbesserungen für die Farm hergestellt werden, so lässt sich die Farm nach und nach automatisieren und mehr Aufgaben innerhalb des zeitlich, und durch die Spielerenergie, begrenzten Tags erledigen. Als wäre das noch nicht genug gibt es auch noch umfangreiche Sammlungen, Nebensquests und ein umfangreiches Fischereisystem.

Die Grundmechaniken funktionieren dabei aber ähnlich wie in Harvest Moon. Dies trifft auch auf die Beziehungen zu – durch Geschenke bauen wir Zuneigung auf bis letztlich geneigte Liebespartner auch geheiratet werden können. Positiv und modern: Auch homosexuelle Eheschließungen sind, ohne irgend eine Randnotiz, möglich.

Technische Umsetzung

Der Titel ist eine wahre Indieperle und setzt auch auf den passenden Retro- und Indiecharme. Die grafische Darstellung sieht charmant aus, ist aber nicht besonders anspruchsvoll. Für einen eher niedlichen Titel wie diesen funktioniert dies, meinem Empfinden nach, aber sehr gut – und gerade im Hinblick auf diesen Artikel bringt es auch andere Vorteile mit sich.

Die Steuerung war bereits bei der PC Version perfekt auf Controller ausgelegt. Obwohl es viele verschiedene, notwendige, Inputs gibt passten alle Interaktionen auf den Controller der Wahl, ein Umstand der die Portierung auf andere Systeme deutlich vereinfacht haben dürfte und bereits damals die Zielrichtung klar machte. Es folgte der Release für die PS 4 und Xbox One.

Nintendo und Stardew Valley

Bereits mit der Ankündigung des Nintendo Switch überraschte Nintendo. Damals wurde eine breite Unterstützung für Indietitel angekündigt – unter anderem eben auch für Stardew Valley. Angesichts der Anleihen an Harvest Moon ein überraschender Schritt. Nintendo gibt sich überraschend offen und holt sich damit einen Indiehit auf die eigene Plattform.

Dank der technisch weniger anspruchsvollen Umsetzung ist Stardew Valley natürlich prädestiniert für die Switch. Dabei handelt es sich um die erste mobile Version des Farmingsimulators.

Vergleiche zu anderen Versionen

Um es kurz zu machen – Inhaltlich gibt es keinerlei Unterschiede. Alle aktuellen Updates sind enthalten, auch er Mulityplayer Modus – dieser soll noch im Laufe des Jahres erscheinen – wird künftig unterstützt werden. Dank des niedrigen grafischen Anspruchs sieht Stardew Valley auch auf der Switch aus wie auf anderen Systemen. Nach wie vor gilt: Mobil ist die Darstellung besser, weil hoch aufgelöster, als auf dem TV Gerät.

Negativ fallen die Ladezeiten auf – hier macht sich dann doch die geringe Rechenleistung der Switch bemerkbar. Das Speichern je Nacht dauert gut und gerne eine halbe Minute, das einmalige Laden des Titels an sich gar noch länger.

Leider wird auch das HD Rumble-Feature der Switch nicht besonders unterstützt. So wäre es möglich gewesen etwaige Interaktionen besonders über das haptische Feedback zu iszinieren, diese Funktion nutzt der Entwickler aber nicht separat aus.

Fazit

Ein Traum wird war – Stardew Valley auf der Nintendo Switch. Damit wird der Indiehit des letzten Jahres endlich mobil, und das ohne Qualitätseinbussen. Alle Fans von Harvest Moon können ohne Bedenken zu greifen. Lediglich eine kleine Einschränkung gibt es: Wer den Titel nur zu Hause auf dem grossen TV spielen möchte, und noch eine andere Konsole besitzt, sollte lieber dort den Titel erwerben.

Stardew Valley für die Nintendo Switch kostet CHF 14.-/ EUR 14.- im Nintendo eShop und ist bisher nur digital zu erwerben. Der heruntergeladene Titel belegt 920 MB Speicherplatz.

 

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Jan Gruber

Podcaster, Blogger, Gamer, Switcher, Sportler – Unser Geek aus Wien

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