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Trackmania Turbo

Trackmania Turbo

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Wie bei Rennspielen in den Spielhallen, startet «Trackmania Turbo» mit der Aufforderung: INSERT COIN. Na dann, werfen wir eine Münze ein und lassen wir uns berauschen von Geschwindigkeit, Jumps und coolem Sound…

Trackmania Turbo

Zum Gameplay ist nicht viel zu sagen, man benötigt eigentlich nur diese 3 Steuerungseinheiten: Lenkung, Bremsen und vor allem eines: das GASPEDAL!

Trackmania Turbo bietet uns viele verschiedene Spielmodi. Zum einen den klassischen Kampagnen-Modus als Einzelspieler, bei welchem man alle 200 verschiedenen Strecken freischalten respektive freispielen muss. Es existieren jeweils 40 Strecken in den Series White (Start here), Green (Easy to Pick up), Blue (Try Hard), Red (Try Harder) und Black (Hard to Master). Um die ersten paar dutzend Strecken freizuschalten, muss man mindestens den Bronze-Platz belegen – je weiter man kommt, müssen es dann aber auch mindestens Silber- und Gold Medaillen sein. Anfänglich noch sehr einfach, wird es dann aber mit der Zeit schon etwas kniffliger. Ein kleiner Fehler nur und man ist nicht mehr auf Goldkurs. Ganz gut gelöst ist hier der Restart Button: Ein mal die Kreistaste drücken und man ist ohne Ladezeit wieder am Start. Diesen Knopf benötigt man dann in den schwierigen Levels durchaus einige dutzend Mal… Ein 10er-Block Levels beinhaltet jeweils 8 Start-Ziel Strecken von ca. 30 bis 50 Sekunden und 2 Mehrrunden Strecken.

Bild 1 - 200 Levels stehen zu Verfügung
Bild 1 – 200 Levels stehen zu Verfügung

Neuartig ist die Mehrspielervariante «Double Driver». Hier sitzen / spielen 2 Spieler im selben Cockpit. Beide Spieler müssen die Strecken gleichzeitig miteinander fahren und das Spiel berechnet danach den Mittelwert von z.B. Kurven. Spannende Variante, welche viel Kommunikation zwischen den Spielern erfordert.

Bild 2 - Im Double Driver Modus müssen die Player miteinander harmonieren
Bild 2 – Im Double Driver Modus müssen die Player miteinander harmonieren

Weiterhin existiert der klassische Splitscreen-Modus, mit bis zu 4 Spielern, und der Online-Modus – hier werden den Spielern keine Grenzen gesetzt. Auf über 100 Servern bieten Trackmania Turbo Fans Herausforderungen aller Art oder ihre eigenen Kreationen feil. Im Streckeneditor kann man neben eigens kreierten Tracks auch zufällige Pisten per Generator erstellen lassen. Das Handling ist ziemlich simpel und man kann sich so richtig austoben mit Speedstrecken oder Sprüngen über Schluchten etc.

Bild 3 - Im Streckeneditor können die wildesten Pisten gebaut werdenBild 3 - Im Streckeneditor können die wildesten Pisten gebaut werden
Bild 3 – Im Streckeneditor können die wildesten Pisten gebaut werden
Bild 4 - Oder man lässt sich die Strecken zufällig generieren
Bild 4 – Oder man lässt sich die Strecken zufällig generieren

Die Umgebung bzw. die Strecken teilen sich in 4 verschiedene Kategorien:

Im Canyon Grand Drift saust man mit bulligen Rennwagen à la NASCAR durch die Gegend. Das Handling der Wagen ist relativ stabil und einfach, maximale Drifts sind ein Muss.

Bild 5 - Wilder Jump im Canyon Grand Drift
Bild 5 – Wilder Jump im Canyon Grand Drift

Mit einem Ralley Buggy flitzt man in der Kategorie Valley Down & Dirty durch Wälder und über Wiesen, aber auch normale Strassen und Tunnel sind an der Tagesordnung. Sobald man offroad kommt, steuert sich das Vehikel schon nicht mehr ganz so einfach.

Bild 6 - Durch unwegsames Gelände im Valley Down & Dirty
Bild 6 – Durch unwegsames Gelände im Valley Down & Dirty

Bei International Stadium rast man mit Formel 1 ähnlichen Boliden über Speed Pisten durch futuristische Schauplätze. Trotz der schnellen, für Asphalt konzipierten, Wagen gibt es aber auch Ausritte durch Matsch und Offroad Sequenzen. Die Dynamik des Autos ist ganz anders und besonders offroad ziemlich gewöhnungsbedürftig.

Bild 7 - Highspeed im International Stadium
Bild 7 – Highspeed im International Stadium

Die vierte Kategorie heisst Rollercoaster Lagoon. Hier fährt man mit einem Strandbuggy an lauschigen Stränden entlang dem Meer aber auch auf magnetischen Bahnen, bei welchen man über Kopf fährt oder coole Loopings machen kann. Hier ist sehr viel Geschick von Nöten um die Bestzeit zu erreichen.

Bild 8 - Einfahrt in den Looping in der Rollercoaster Lagoon
Bild 8 – Einfahrt in den Looping in der Rollercoaster Lagoon

Die Autos sind entsprechend diesen Kategorien zugewiesen, d.h. man kann sich das Auto nicht wählen – was insofern gut ist, dass alle Spieler die gleiche Ausgangslage haben. Die 4 Fahrzeugtypen unterscheiden sich dann auch frappierend in Sachen Steuerung. Einige sind extrem diffizil und reagieren auf das penibelste Berühren des Controllers, andere sind wieder eher toleranter.

Bild 9 - Fast wie im Europa Park
Bild 9 – Fast wie im Europa Park

Auch in Sachen Schrauben und Tunen ist man bei Trackmania Turbo im falschen Game. In der Garage kann man einzig seine Designs an den Autos ändern, aber auch da ist man nur mässig frei. Vorgegebene Varianten können nach deren Freischaltung einfach selektiert werden – man kann nicht wählen, welches Logo man wo «hinpappen» möchte. Sehr einfach gehalten und auf die Thematik Tuning wird gänzlich verzichtet. Frei nach dem Game Zitat: «Je besser du aussiehst, desto besser fühlst du dich! Und je besser du dich fühlst, desto besser fährst du.»

Bild 10 - Eingang zur Werkstatt
Bild 10 – Eingang zur Werkstatt

Die Graphik ist soweit ok, die Landschaften sind ansehnlich gemacht. Die Rennen fährt man mehrheitlich in der 3. Person Ansicht, einzig in den Magnetbahnen und Loopings wechselt das System in die erste Person. Zeitweise wird man ab einem Helikopter aus lächerlichen Höhen auf den Start abgeworfen, macht Jumps durch riesige Donuts oder fährt über Passagen, welche den Motor bis zum nächsten Checkpoint ausschalten lassen. Interessant ist ebenfalls die systematische Soundanpassung, welche je nach Geschwindigkeit und Fahrverhalten bzw. dem Spielgeschehen den Sound loopt oder die Lautstärke reguliert.

Fazit

Trackmania Turbo ist sehr simpel aufgebaut, dennoch ist der Spass- resp. Suchtfaktor riesig. Das Fahrfeeling macht extrem Freude und ist sehr rasant, die Sprünge sind unglaublich weit, die Loopings und Rollercoaster-Fahrten sind sehr cool gemacht – der dazu passende Soundtrack rundet die ganze Sache sehr positiv ab. Ein durchaus gelungener Titel mit wahnsinnig viel Abwechslung, sobald man sich an die selber gebastelten Online Pisten wagt. There‘s no Limit!

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Andreas Sommer Vater von 3 Kindern, Playstation Zocker, Heavy Metal Freak, Bass Player, Star Wars Enthusiast, Rugby Fan, Gin Tonic Verehrer, Hobbykoch, Fasnächtler

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