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NHL 2017 Testbericht

NHL 2017 Testbericht

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Der goldene Herbst 2016 hat begonnen und mit ihm wirds wieder sportlich an den Konsolen. Nach dem Release von «Madden NFL 17» im August ist nun Anfangs September «NHL 17» rausgekommen bevor EA Sports ihren Top Shot «FIFA 17» Ende September ins Rennen schickt. Schlittschuhe binden Helme auf und dann heisst wieder: EA SPORTS….. itsinnegäim !

NHL 2017

Die Menuführung ist übersichtlich und leicht verständlich, obowohl es viel einzustellen bedarf. Zuerst schmiedet man seine Spielfigur, wobei man auf jedes kleinste Detail nicht verzichten muss. Von Frisur über Körpergrösse bis hin zur Farbe des Stock Tapes oder der Torjubel, es kann fast alles eingestellt werden. Sobald man seinen Charakter gebastelt hat, wählt man sein NHL Lieblingsteam und dann geht es direkt auch schon los mit einem ersten Spiel.

Wie soll mein Charakter aussehen
Wie soll mein Charakter aussehen

Vorher kann der Spieler noch die Schwierigkeitsstufe wählen. Hierbei hilft einem das Game sehr gut. Je nach Gusto und Fähigkeiten kann man sich eher auf Stufe Arcade bis hin zur echten Simulation einstufen. Je höher der Schwierigkeitsgrad umso realer das Spielerlebnis, angefangen von den Moves bis hin zu den Spielzeiten. Eine 2 Minuten Strafe dauert dann halt wirklich 2 Minuten. Diese Atrribute werden übersichtlich auf einer Matrix erklärt.

Einstellung der Schwierigkeitsstufe und deren Attribute
Einstellung der Schwierigkeitsstufe und deren Attribute

«NHL 17» bietet eine Vielfalt an Spielarten. Neben den bekannten Modi wie «Be a Pro», «Ultimate Team» oder einer normalen Saison bietet der Titel viele andere Möglichkeiten auch im Bereich Manager d.h. auch neben dem Spielfeld . Im Modus «Franchise» kann man zum Beispiel ein Team inkl. Stadion managen. Mit Beeinflussung der Preise der Saisonkarten bis hin zum Preis der Hotdogs an den Foodständen kann man sein eigenes Eishockey Imperium aufbauen.

Menuführung
Menuführung

Das Gameplay ist fantastisch und das Spielen macht riesigen Spass, sei es für langjährige Fans und Kenner der Serie oder aber für Rookies. Die Stimmung während eines Matches ist sehr autentisch, die Bewegungen der Spieler, die Spielweise oder die Kommentatoren. Auch sind Raumaufteilung und Positionsspiel sehr gut simuliert. Gerät man in eine Rangelei, was im Eishockey ja nicht selten passiert, kann man sich auch zu einer wilden Prügelei entscheiden. Gewinnt man, gibt’s Punkte aber man muss dannach auch 2 Minuten auf die Strafbank. Im «Be a Pro» Modus gibt’s dann zusätzlich einen «Rüffel» des Trainers, man soll nicht soviele Strafen nehmen. Spass macht’s halt trotzdem und ich lass mir ja auch nicht alles gefallen von meinem Gegner.

Sogar die Schlieren der Lattenschüsse sind zu sehen
Sogar die Schlieren der Lattenschüsse sind zu sehen

Während der Spiele hilft einem das Game, je nach Wunsch, mit einem adaptiven Hilfesystem. So wird – bei einem Slapshot aufs Tor als Beispiel – in einem hellblauen Pop-up angezeigt, welcher Move als nächstes durchzuführen ist. Bei optimaler Position und/oder Timing des Spielers wird das Pop-up dunkelblau, was soviel bedeutet wie: jetzt Schiessen. Nach erfolgter Schussabgabe erscheint entweder ein grünes oder rotes Kästchen, dies sind die Auswertungen des letzten Moves und geben entweder kostbare Wertungspunkte oder eben Minuspunkte. Dieses adaptive Hilfesystem gefällt mir sehr gut, obwohl man in der Hektik eines Spieles nicht immer Zeit hat auf diese Hilfen zu reagieren, geht doch zeitweise die Post ab auf dem Eis.

Die adaptive Hilfe
Die adaptive Hilfe

Im «Be a Pro» Modus, wo man nur einen Spieler übernimmt, muss man auf einige Punkte achten. Zum Beispiel soll man nicht zu lange auf dem Eis bleiben. Wie im echten Eishockey sollten die Spieler wenn immer möglich nach ca. 30 bis 60 Sekunden wechseln. Am unteren Bildrand ist eine Kraftanzeige und sobald diese von grün zu gelb wechselt ist der Spieler schon recht ausgepowert. Wird sie dann rot, ist es höchste Zeit an die Bande zu fahren und einen fliegenden Wechsel vorzunehmen. In der Zeit auf der Bank, kann man das Spiel von hier aus weiterverfolgen und erhält vom Trainer wertvolle Instruktionen und Auswertungen. Wer nicht warten mag, kann die Zeit auf der Bank auch einfach überspringen, und nach dem Zeitraffer kann man wieder ins Spielgeschehen eingreiffen.

Auf der Ersatzbank
Auf der Ersatzbank

Der Trainer kann Euch zum Beispiel auch zurechtweisen: Während eines Spiels kann man per Knopfdruck einen Pass von einem Team Kollegen anfordern. Macht man dies jedoch zuviel resp. nicht überlegt und sorgsam genug, wird man von den Spielern ignoriert resp. der Trainer hat angewiesen, auf eure Anforderungen nicht mehr zu reagieren. Es ist halt immer noch ein Mannschaftssport und nicht für einsame Wölfe gemacht.

Beim Bully
Beim Bully

Graphisch und soundtechnisch hat mich «NHL 17» sehr überzeugt. Der Erkennungswert der Spieler ist genial, die Gesichter sind sehr real gestaltet, die Trickots passen und auch die Zuschauer und Fans sind graphisch gut dargestellt. Kleine Details sind schön umgesetzt wie zum Beispiel die Abnützung des Eis während eines Drittels. Und trotz des sehr schnellen Gameplays sind keine oder nur wenige Ruckler festzustellen. Was mich auch sehr begeistert hat sind die 3 Schweizer Eisstadien, welche zu Verfügung stehen: die Vaillant Arena des HC Davos, die Postfinance Arena des SC Berns und das Eisstadion der ZSC Lions.

Die Vaillant Arena zu Davos
Die Vaillant Arena zu Davos

Der Sound im Stadion ist sehr autentisch, wer schon mal Eishockey live gesehen hat, kann dies bezeugen. Die Kommentatoren sprechen allerdings nur englisch, was bei einem Match der Schweizer Hockey Liga ein wenig befremdend wirkt. Im Menu wird man von cooler Hintergrund Musik begleitet, welche sich aber nicht zu stark in den Vordergrund zwängt.

Die Fans
Die Fans

Fazit

Als eingefleischter schweizer Hockey Fan – anhand der Bilder muss ich ja nicht erwähnen für welchen Verein mein Herz schlägt – gefällt mir «NHL 17» wirklich sehr gut. Das Gameplay macht Spass, Graphik und die Vielfalt der Spielmodi überzeugen. Cool auch, dass sogar die Kader der schweizer «National Ligue A» topaktuell sind und sogar die Spielpläne der Saison passen mit den echten zusammen. Somit kann ich vor jedem Spiel meines Lieblingsvereines dieses vorgängig an der Konsole vorspielen. Ob meine Orakel Fähigkeiten dann aber zutreffen ist ein anderes Thema. Alles in allem ist «NHL 17» ein Top Titel !

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Andreas Sommer Vater von 3 Kindern, Playstation Zocker, Heavy Metal Freak, Bass Player, Star Wars Enthusiast, Rugby Fan, Gin Tonic Verehrer, Hobbykoch, Fasnächtler

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