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For Honor closed Alpha

For Honor closed Alpha

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Da kommt etwas Grosses auf uns zu…!!!

Ubisoft hat während 4 Tagen eine «closed Alpha» Version des Actionsspiels «For Honor» für eine begrenzte Anzahl Spieler aufgeschaltet, um Feedback des noch unfertigen Titels auf dessen Stabilität zu erhalten. Diese erste Testversion beinhaltete einen Tutorial- sowie einen Teil des Mehrspieler Modus. Der Test fand sowohl auf dem PC, der Xbox one sowie auch auf der Playstation 4 vom 15. – 18. September 2016 statt. Ich war einer der Auserwählten und durfte die «closed Alpha» für das Pokipsie Netzwerk testen. Hier meine Eindrücke.

For Honor closed Alpha

«For Honor» spielt in einer Welt, welche durch eine Katastrophe total zerstört wurde. 1000 Jahre später kämpft die Menschheit wieder mit mittelalterlichen Waffen gegeneinander und dies ziemlich blutig und barbarisch: Blut spritzt literweise, Köpfe werden gespalten und die Leichenberge türmen sich auf den Schlachtfeldern. Der legendäre Krieger «Appollyon» ist der Aufstachler, welcher die drei verfeindeten Völker – Vikinger, Ritter und Samurai – gegeneinander aufhetzt.

Der legendäre Krieger Appollyon
Der legendäre Krieger Appollyon

Das Intro ist sehr wuchtig, graphisch exzellent und sensationell inszeniert. Ich habe mich dann für das Volk der Ritter entschieden und im Tutorial wird man Schritt für Schritt auf die Schlachten vorbereitet. Immer wieder bin ich stehen geblieben und habe die Aussicht genossen, welche sehr prächtig und charakteristisch gestaltet ist.

Die Welt wie wir sie kennen scheint unter zu gehen
Die Welt wie wir sie kennen scheint unter zu gehen

Das spezielle und ausgeklügelte Nahkampfsystem in «For Honor» hat mich im Speziellen sehr begeistert. Die Protagonisten können aus 3 Richtungen angreifen respektive verteidigen: von links, rechts und von oben. Dies wird beim Gegner mit einem Pfeil signalisiert. Greift nun ein Kontrahent von links an, muss ich entsprechend mit dem Analog Stick links abwehren. Gehe ich in die Offensive, kann ich ebenfalls eine der 3 Richtungen auswählen und entsprechend einen leichten oder schweren, eher trägen Angriff vornehmen. Aber nicht zu früh gefreut, die Gegner wehren meine Angriffe auch ab. Man muss deren Waffenstellung beobachten und entsprechend handeln.

Das Nahkampfsystem
Das Nahkampfsystem

Blockt ein Feind geschickt, kann man ihn zusätzlich einem Tritt ins Stolpern bringen und anschliessend einen Treffer landen. Je nach dem wo man seine Duelle gerade austrägt – zum Beispiel auf einer kaputten Brücke – kann man seinen Widersacher auch mittels Tritt in den Abgrund stürzen lassen. Also achtet auf die Umgebung und nutzt diese so gut wie möglich. Die Duelle können sehr spektakulär und lange andauern. Sie fordern Reaktionsvermögen als auch Fokussierung. Zu meiner Freude läuft man hie und da in ein Scharmützel zwischen dutzenden von Schergen und hier kann man dem Gemetzel ohne grosses Risiko seinen Lauf lassen. Denn die anstürmenden Feinde sind nichts weiter als billiges Kanonenfutter, und sind ziemlich leichte Beute, hehehe….

Kommt nur, Ihr Unwürdigen
Kommt nur, Ihr Unwürdigen

Die Inszenierung der Kämpfe in «For Honor» ist schlichtweg spektakulär. Die Schwertkämpfe wirken überhaupt nicht wie in einem gewöhnlichen Arcade Actionspiel. Das Handling mit den riesigen Schwertern ist in Natura wahrscheinlich sehr kräfteraubend und so kommt es auch im Spiel rüber. Dies macht die Kämpfe deshalb nicht unbedingt schnell, sondern wirken eher schweisstreibend und schwerfällig und sind deshalb umso imposanter.

Leichen pflastern seinen Weg
Leichen pflastern seinen Weg

Fazit

Ubisoft hat angekündigt, noch eine Beta Version zu veröffentlichen, bevor der Titel voraussichtlich am 14. Februar 2017 in den Verkauf geht. Die Vollversion verfügt dann zusätzlich über eine Single Player- sowie eine Koop Kampagne im 2-Player Splitscreen- oder Online Modus. Ich für meinen Teil bin sehr gespannt auf die finale Version und kann es kaum erwarten bis «For Honor» released wird. Um es in den Worten eines Alt-Bundesrates zu sagen: Freude herrscht !

Nur ein bisschen die Aussicht geniessen
Nur ein bisschen die Aussicht geniessen

 

Andreas Sommer Vater von 3 Kindern, Playstation Zocker, Heavy Metal Freak, Bass Player, Star Wars Enthusiast, Rugby Fan, Gin Tonic Verehrer, Hobbykoch, Fasnächtler

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