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ADR1FT Testbericht

ADR1FT Testbericht

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Die italienischen Publisher von 505 Games haben mit ADR1FT einen emotionalen, wortwörtlich atemberaubenden First-Person Titel, entwickelt von Three One Zero, veröffentlicht. «Völlig losgelöst von der Erde» geht’s auf Entdeckungstour im All.

ADR1FT Testbericht

Die Story ist so simple wie spannend: man schlüpft in die Rolle von Astronautin Commander Alex Oshima. Sie erlangt Ihr Bewusstsein hunderte von Kilometern über der Erde schwebend im All. Als sie mit Schrecken feststellen muss, dass die Raumstation HAN-IV, auf welcher sie wahrscheinlich arbeitete, völlig zerstört ist. Sie hat keine Erinnerungen daran, was passiert ist und verfolgt nur ein Ziel: lebend wieder zur Erde zurückzukehren. Ein Kampf ums nackte Überleben beginnt, und man möchte natürlich auch rausfinden, weshalb die Station in Trümmern liegt und was mit der Crew passiert ist.

ADR1FT Testbericht - Bild 2 - Los geht's
Los geht's

Man startet das Spiel mit einer kurzen Einführung der relativ simplen Steuerung. Danach geht’s auch schon los. Alex erlangt, wie eingangs erwähnt, Ihr Bewusstsein wieder, und schwebt im lautlosen Vakuum, Ihr Bein in einem Seil verheddert, 10 Meter neben den Resten der Raumstation. Nachdem sie sich in die Überreste der Station gezogen hat, übernimmt man die Steuerung. Nun geht es in der Schwerelosigkeit durch herumfliegende Teile Richtung Luftschleuse. Aber Achtung… der Schutzanzug ist ebenfalls defekt und mit jeder Bewegung geht einem die Luft ein bisschen mehr aus. Ab und zu schwebt eine grün schimmernde Patrone mit dem lebensnotwendigen Sauerstoff rum, sofort ergreifen, Tank auffüllen und zur nächsten Schleuse. Aber auch dahinter ist alles demoliert, somit nach der nächsten Sauerstoffflasche Ausschau halten, bevor man den nächsten Checkpoint ansteuern kann. Man muss lernen, wie man sich in der Schwerelosigkeit bewegt, d.h. nur wenig Schub geben und dann den Schwung einigermassen mitnehmen.

Anfänglich stirbt man sehr schnell etliche Male, weil einem eben der Sauerstoff ausgeht. Nach ein paar Spielminuten jedoch hat man den Kniff raus und es klappt doch schon ganz gut. Graphik und Spiel-Atmosphäre sind beeindruckend und machen Lust auf mehr. Das Spiel ist sehr beruhigend, schon fast entschleunigend, trotzdem spannend und beklemmend, sobald man zu viel Sauerstoff verbraucht und eine nächste Option suchen muss.

ADR1FT Testbericht - Bild 5 - Die nächste Schleuse ist etwas weiter weg
Die nächste Schleuse ist etwas weiter weg

Fazit

Die Schwerelosigkeit würde sicher mit einer VR Brille noch besser zur Geltung kommen, diese Option steht aber zurzeit nur auf der PC Version zu Verfügung. Laut Entwicklern ist aber eine Einbindung an VR für diesen Herbst geplant. Für einen Preis von rund 20 Fr. hat man mit ADR1FT ein sehr schönes, spannendes Spiel welches seinen Preis auf jeden Fall Wert ist.

 

Andreas Sommer Vater von 3 Kindern, Playstation Zocker, Heavy Metal Freak, Bass Player, Star Wars Enthusiast, Rugby Fan, Gin Tonic Verehrer, Hobbykoch, Fasnächtler

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