Factorio

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Zugegeben, Spiele im Early-Access bereits zu Testen fällt mir als Journalist und Tester etwas schwer. Klar, wir sind oft mit Vorarbversionen konfrontiert, ein Urteil zu fällen wäre aber verfrüht und damit unseriös. Etwas anders verhält es sich beim heute getesteten Spiel. Der Indie-Titel befindet sich seit vier Jahren in Entwicklung und löse auf der Plattform Steam bereits kurz nach Öffnung der öffentlichen Early Access Phase einen Sturm an Begeisterung aus.

Factorio

Das Setting des Indie-Erfolgs wirkt altbekannt – wir standen auf einem Planeten und müssen dort unser Leben organisieren. Was mit der Verteidigung gegen Tiere beginnt kuppelt in immer komplexere technische Gegenstände und Entwicklungen. Trotz allem ist der Ansatz bei diesem Aufbautitel komplett neu – wie der Name bereits nahe legt steht nämlich die Industrialisierung und Automatisation im Vordergrund. Anders als bei anderen Titeln des Genres haben wir es nie mit mühseligem, händischem, Ressourcenabbau zu tun. Grundressourcen beschaffen uns automatisierte Fabriken, diese werden in weiterführende Raffinerien gebracht. Der Spieler selbst designed hier vor allem die Produktsionswege und designed bzw. fertigt neue Produkte. Die Entwicklungsmöglichkeiten bzw. der Gesamtumfang ist schier unglaublich, im Endeffekt begleitet «Factorio» die komplette technische Evolution der Menschheit bis weit in die Zukunft. Was mit Kohleöfen beginnt entwickelt sich nach und nach zum Dampfkraftwerk und letztlich zur Solarenergie.

Trotz der enormen Komplexität ist der Einstieg in das Spiel sehr angenehm und zu keiner Zeit wirklich überfordernd. Das ist vor allem dem sehr umfangreichen, intelligent gestaltetem, Tutorial geschuldet. Angesichts des Early Access Statuses ist dies ganz besonders positiv zu unterstreichen – für derartige Titel ist dies alles andere als eine Selbstverständlichkeit. Zur weiteren Entwicklung gibt es, ähnlich wie bei Minecraft, eine umfangreiche Community – von Youtube Videos bis hin zu Wikis – hier könnt ihr euch jederzeit mit neuen Ideen versorgen.

Aufbruch Richtung Weltraum
Aufbruch Richtung Weltraum

«Factorio» ist komplett zu recht eines der erfolgreichsten Early-Access Spiele auf Steam. Selbst Markus <<Notch>> Persson, der Erfinder von Minecraft, empfohl das Spiel auf Twitter. Aktuell kostet das Spiel, da es sich eben noch in der Alpha-Phase befindet, nur rund 20 € – Eine Investition die Fans von Sandbox Spielen auf jeden Fall tätigen sollten.

 

Jan Gruber Podcaster, Blogger, Gamer, Switcher, Sportler - Unser Geek aus Wien

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