Terraria

Terraria

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Bei diesem, zum Test vorliegenden, Titel handelt es sich ohne Zweifel um eines der gelungensten Indiespiele aus dem Jahr 2011. Entwickelt wurde der 2D-Sandbox Sidescroller von Re-Logic, einer kleinen Truppe von Entwicklern aus Indien.

Terraria (Nintendo 3DS)

Seit der ursprünglichen Veröffentlichung von «Terraria» wurde das Spiel konsequent weiterentwickelt und für neue Plattformen veröffentlicht. Ursprünglich erschien der Titel exklusiv für PC, Veröffentlichungen für die Xbox, die PS4, die PS Vita, mobile Geräte unter iOS, Android und Windows Phone folgten. Letztlich schaffte der Titel sogar den Sprung in Richtung der Nintendo Handhelds – Ende 2015 erfolgte die Veröffentlichung für den Nintendo 3DS.

Terraria - Nintendo 3DS
Terraria – Nintendo 3DS

Das Spielprinzip hat sich über all die Jahre nicht geändert und erinnert im weitesten Sinne an die Grundidee von Minecraft. Zu Beginn des Spiel starten wir mit wenig Ausrüstung und müssen uns unseren Weg durch die Welt bahnen. Wie bei allen Sandbox Spielen gibt es eigentlich keine Ziele. Nach einem kurzen Tutorial werden wir frei unseren Ideen überlassen. So können wir Erze und andere Materialien abbauen, unsere Ausrüstung und Behausung sukzessive aufrüsten und uns an die Erkundung neuer Biome (Spielabschnitte) machen. Von Zeit zu Zeit finden wir auch Bossmonster vor, die es zu besiegen gilt.

Terraria - Nintendo 3DS
Terraria – Nintendo 3DS

Im Spiel gibt es einen vollen Tag / Nacht Zyklus, dieser wurde von Stunden auf Minuten gekürzt – das bedeutet, dass ein Tag genau 24 Minuten dauert. Anders als in Minecraft finden wir hier auch untertags Monster vor, in der Nacht sind diese allerdings deutlich stärker. Die Welt wird beim Start des Spiels generisch generiert und ist somit in jeder Instanz quasi einzigartig. Wer nicht alleine spielen möchte, kann im Koop-Modus mit seinen Freunden oder aber auch im PvP Modus gegen andere Spieler spielen.

Terraria - Nintendo 3DS
Terraria – Nintendo 3DS

In Sachen Grafik orientiert sich «Terraria» auch eher an Blockgrafik, dennoch wirkt die Darstellung deutlich detailreicher und liebevoller als in Minecraft. Aufgrund der dennoch eher minimalistischen Darstellungen funktioniert der Titel auch auf dem 3DS sehr gut, was auch schon auf anderen mobilen Geräten der Fall war.

Trotz der grundsätzlich technisch identischen Versionen, bietet die Version auf dem 3DS einige Vorteile, die vor allem durch die perfekte Ausnutzung der Hardware zustande kommen. So wurde der Touchscreen ideal eingebunden und bietet 3 verschiedene, sehr nützliche, Detailmodi. Einerseits ist es möglich, sich die Karte einblenden zu lassen, andererseits kann auch das Inventar angezeigt werden. Der dritte Modus konnte uns im Test am meisten überzeugen: Eine detaillierte, gezoomte Darstellung des oberen Bildschirms. So können einzelne Blöcke deutlich einfacher mit dem Stylus anvisiert werden – ein Detailreichtum, den wir uns auch schon auf anderen Konsolen gewünscht hätten.

Terraria - Nintendo 3DS
Terraria – Nintendo 3DS

Sofern ihr es bisher wirklich geschafft habt, noch keinen Blick auf «Terraria» zu werfen, möchten wir euch das  Spiel – sofern ihr keine Minecraft-Blöcke-Allergie habt – im Allgemeinen sehr empfehlen. Der Touchscreen und Stylus machen die 3DS Umsetzung eigentlich zur besten Version des Spiels. Sofern ihr keinen 3DS euer Eigen nennt, gibt es natürlich auch noch jede Menge anderer Plattformen zur Auswahl, um in die grosse Klötzchenwelt von «Terraria» eintauchen zu können.

Hinweis zu den verwendeten Screenshots: Da vor allem das Touchscreendisplay bei der 3DS Version dieses Spiels den Unterschied ausmacht, entschieden wir uns dazu, offizielle Screenshots aus dem Nintendo Store zu verwenden. Diese zeigen beide Bildschirme in Kombination.

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Jan Gruber Podcaster, Blogger, Gamer, Switcher, Sportler - Unser Geek aus Wien

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