Heute Nachmittag hat der koreanische Hersteller Samsung seine neue Flaggschiff-Serie vorgestellt. Neben dem Smartphone zeigten sie aber auch noch spannende, weitere Produkte. Für den Schweizer Markt ist hier vor allem die Galaxy Bude4-Serie noch interessant, dazu in einem separaten Beitrag mehr. Die KI im neuen Smartphone will dir so bei vielen behilflich sein. Der Besitzer, die Besitzerin vom neuen Smartphone soll sich nicht mit der neuen Technologie auseinandersetzen müssen, sondern sie einfach nur geniessen können. Hier dürfen wir auf die eigenen Tests mit dem Samsung Galaxy S26 Ultra gespannt sein.
Zum Glück beschäftige ich mich höchst selten mit Leaks, ansonsten wäre ich heute wohl eher enttäuscht gewesen. Obwohl, das war ich wohl auf eine andere Art dann doch auch wieder.
Prominente Technik mit an Board
Inhaltsverzeichnis
Der neue Chipsatz in der Samsung Galaxy S26-Serie gibt der KI im Gerät einen Leistungsschub. Gleichzeitig hat Samsung aber auch in ein verbessertes Wärmemanagement investiert. Damit die mehr Leistung an Rechenpower nicht dein Smartphone mehr zum Glühen bringt.
Hierbei setzt Samsung auf den aktuellen Snapdragon 8 Elite Gen 5 for Galaxy. Vorgestellt hat Snapdragon diesen Prozessor im letzten September und die Galaxy-Reihe bekommt hier wieder eine «Spezialausgabe» spendiert. Im Vergleich zum Vorgänger will dieser 20 Prozent weniger Stromverbrauch haben. Auch das ist natürlich immer willkommen. Als WLAN‑Chip hat der Prozessor einen WiFi 7 an Bord und bei Bluetooth setzen sie auf die Version 6.0. Dabei ist auch Ultrawideband mit von der Partie, das hilft beim Suchen von Galaxy Tag 2 auf den letzten Metern.

Doch nicht nur beim Stromsparen ist der neue Snapdragon gut, auch bei der Leistung. Erste Tests zeigen bis zu 30 Prozent Leistungssteigerung, was definitiv eine Ansage ist.
Ich hoffe nur, dass Samsung den Chip deutlich besser integriert als OnePlus. Der neue Prozessor hat nämlich in deren OnePlus 15 ein Platz gefunden und bei Performance Tests habe ich schon von mehreren YouTubern gehört/gelesen, dass das Smartphone dabei überhitzt hat. Hier ist natürlich zu hoffen, dass dies mit Updates behoben wurde.
Auch hier, ich bin gespannt auf meinen eigenen Test damit.
Ein Display, welches dir mehr Privatsphäre schenkt
Mit dem neuen Privacy Display bringt Samsung als erster und aktuell auch einziger Hersteller ein Display, welches dir hilft, deine Privatsphäre zu schützen. An dem hat Samsung, wie sie selbst gesagt haben, fünf Jahre lang gearbeitet.
Es gibt sie doch, die Menschen, da draussen, welche sich eine Displayschutzfolie auf ihr Smartphone kleben. Dies nur, damit die Person links und rechts im Zug oder Flugzeug nicht auf das eigene Smartphone schauen kann. Definitiv keine dumme Idee, so oft wie ich auf fremden Smartphones im Zug und Bus Dinge erkennen kann, die ich nicht unbedingt hätte sehen müssen/dürfen. Doch ob es im eigenen Alltag auch praktisch ist, da bin ich echt gespannt. Die ersten Eindrücke, die wir vor Ort an den zwei S26 Ultra ausprobieren konnten, zeigten etwas verhaltene Eindrücke mit sich.
So nach erstem kurzen Rumspielen, funktioniert der Modus im Dark-Modus und mit möglichst geringer Helligkeit sehr gut. Doch im normalen Modus und mit viel Helligkeit hilft es nicht ganz so viel. Das muss unbedingt noch weiter getestet werden.

So schaue ich oft von der Seite auf mein Smartphone, egal ob ich im Bett liege, es auf dem Bürotisch liegen hab oder wo auch immer. Das könnte auch nach hinten los gehen.
Praktisch ist es auf jeden Fall, dass der Schutz gezielt aktiviert werden muss, oder du pro App vergeben kannst, wo er dann automatisch mitstartet.
Richtig schnelles laden jetzt auch bei Samsung?
Im Samsung Galaxy S26 Ultra hat der Hersteller Super Fast Charging 3.0 verbaut. Dies ist Samsung Schnellladefunktion, mit der ihre Smartphones auf eine Leistung von 60 W gelupft haben. Damit soll dein Akku innert 30 Minuten auf 75 Prozent kommen. Das macht am morgen vor dem Aus-dem-Haus-gehen oder im Zug zur Arbeit natürlich richtig Freude.

Gleiche Hardware, mehr Leistung beim Fotos machen?
Gleiche Megapixel, bessere Performance:
Das Kamera-Setup behält die Auflösung des Vorgängers bei, punktet aber durch grössere Blendenöffnungen an Haupt- und Telekamera für bessere Nachtaufnahmen. Auffällig ist zudem das Design-Update der Periskop-Linse von rechteckig zu rund. Video-Fans kommen mit 8K, 30 FPS und flüssigen 4K-Aufnahmen bei 120 FPS voll auf ihre Kosten. Das sagt zumindest Samsung. Hier bin ich natürlich (und ich weiss, ich wiederhole mich) gespannt auf den eigenen Test damit.
Samsung hat hier vor allem Enhanced Nightography Video und SuperSteady hervorgehoben. Zwei Funktionen, die dir helfen sollen, stabilere Videos zu machen, während sich vieles bewegt oder es gar dunkel ist.

Dies gilt nicht nur für die rückseitigen KameraLinsen auch über die Frontkamera will das S26 bessere Bildqualität liefern.
Tools wie Photo Assist und Creative Studio helfen dir dabei, deine gemachten Bilder zu optimieren, Stickers zu erstellen oder Einladungen zu kreieren.
Auch ein System integrierter Dokumenten Scanner ist nun bei Samsung Smartphones endlich von Haus aus mit dabei.
Mehr KI als je zuvor
Mit Now Nudge und New Brief stellt Samsung Werkzeuge zur Verfügung, damit du mit weniger Ablenkung durch den Tag kommst. Das Smartphone hilft dir beim Erstellen von Alben in der Samsung App Galerie, genauso wie es dir hilft, Terminvorschläge, die reinkommen, einzuordnen.
Genauso hilft dich Samsung aber auch im Alltag, egal ob es bei der Auswahl der passenden Playlist für dein Workout ist, oder beim Bestellen eines Ubers. Finder hilft dir dabei, Dinge im Web herauszufinden, und kann mit mehreren Inputs umgehen und will den Kontext verstehen. Auch hat Samsung das Circle to Search with Google aufgebohrt.

Ob sich der hauseigene Assistent, Bixby auch wieder Hilfe geholt hat, wie im letzten Jahr, das muss sich noch zeigen. Mal schauen, ob es wieder ein «Probeabo» bei Perplexity mit dazu gibt.
Das ist bisher nicht alles an Funktionen, aber ich würde sagen, den Rest heben wir uns für den Test vom neuen Samsung Galaxy S26 Ultra auf. Eigentlich hatte ich vor, ein paar Videos, direkt vor Ort mit den sich dort befindlichen Geräten zu machen, doch leider hat sich das so nicht ergeben, da diese fix angeschnallt waren. Mal schauen, vielleicht reiche ich dazu in den nächsten Wochen oder 2–3 Monaten noch hier im Blog und drüben auf dem YouTube-Kanal nach.
Zu kaufen gibt es das Smartphone für CHF 1'249.-.- in der kleinsten Ausbaustufe.

