FRITZ! IFA 2026

FRITZ! IFA 2026: neue FRITZ!Box-Generation, Wi-Fi 7 überall und 40 Jahre Berlin

Wenn ein Hersteller 40 Jahre alt wird und trotzdem noch für die Aufregung sorgt, dann macht er etwas richtig. FRITZ! feiert auf der IFA 2026 in Berlin genau das: vier Jahrzehnte Router aus Berlin, entwickelt und in Europa gefertigt. Und weil ein Jubiläum ohne Geschenke keins ist, packt die Firma gleich eine ganze Ladung Neuheiten aus. Das Wichtigste vorweg: eine komplett neue FRITZ!Box-Generation startet, und die zeigt sich zum ersten Mal überhaupt. Den Launch verpasse ich leider, was sehr schmerzt, ich werde dieses Jahr aus Gesundheitlichen Gründen nicht an der IFA teilnehmen können.

Wer einen Besuch auf der Messe plant, FRITZ! findet ihr in Halle 7.2c am Stand 111. Für alle anderen habe ich das Wichtigste hier zusammengetragen.

Die neue FRITZ!Box-Generation: DSL/Fiber 7-90

Mit der FRITZ!Box DSL/Fiber 7-90 zeigt FRITZ! zum ersten Mal, wie die kommende Generation aussieht. Der Start der Show, würde ich sagen. Das Design ist aufgeräumter, ruhiger, mit einem integrierten Kabelmanagement, damit hinter dem Sideboard nicht mehr das übliche Chaos herrscht. Dennoch ist der Wiedererkennungswert auch hier noch gegeben.

Von der technischen Seite ist die 7-90 vollgestopft, ein Multitalent: Sie kann Glasfaser über GPON und AON, sie kann DSL, und sie funkt mit Triband-Wi-Fi 7 bis zu 12.2 GBit/s. Dazu kommen schnelle Multi-Gigabit-Anschlüsse für WAN und LAN. Über DECT und Zigbee wird sie gleichzeitig zur Smart-Home-Zentrale, und Telefonie, VPN und der ganze Rest laufen wie gewohnt über FRITZ!OS. Eine Box für so ziemlich alles, was ins Haus kommt. Mehr Details gibt es in der separaten Presseinformation zur Weltpremiere.

Glasfaser wird noch schneller: FRITZ!Box 5630 XGS

Für alle mit einem richtig fetten Glasfaseranschluss kommt die FRITZ!Box 5630 XGS. Sie unterstützt XGS-PON für Tarife mit bis zu 10 GBit/s und stellt sich neben die bereits erhältliche 5690 XGS. Wi-Fi 7 mit 2 x 2 auf 5 und 2.4 GHz, ein 10-GBit/s-Port für WAN oder LAN und drei weitere LAN-Anschlüsse mit 1 GBit/s. Telefonie über DECT und einen analogen Anschluss ist auch dabei.

Damit deckt FRITZ! beim Glasfaser praktisch jeden Fall ab, von der 5690 Pro mit DSL-Backup über die 5690 und 5630 bis eben zur neuen 5630 XGS. Für jeden Anschluss und jedes Tempo das passende Modell.

Internet aus der Luft: FRITZ!Box 6835 5G

Die 6835 5G ist für alle spannend, die kein Kabel im Boden haben oder unterwegs Internet brauchen. Sie holt sich das Netz über 5G (bis zu 2 GBit/s im Download) und verteilt es per Wi-Fi 7 mit bis zu 3,5 GBit/s. Das Clevere: Sie läuft über USB-C, also auch an einer Powerbank. Damit wird sie zum mobilen Router, den du auch mal an den See oder auf den Campingplatz mitnehmen kannst. Das ist genau das, was mir an meiner FRITZ!Box 6860 5G noch gefehlt hat.

Sie versteht eSIM und normale SIM, hat einen 2.5-GBit/s- und einen 1-GBit/s-LAN-Port und lässt sich mit FRITZ! Failsafe als Mobilfunk-Backup hinter eine bestehende Glasfaser-, DSL- oder Kabel-Box hängen. Fällt der Hauptanschluss aus, übernimmt sie. Praktisch, wenn man im Homeoffice nicht auf ein totes Internet angewiesen sein will.

FRITZ!Repeater 6700 Pro: das neue Topmodell

Wer ein grosses Haus mit vielen Geräten hat, kennt das Problem mit dem WLAN in der hintersten Ecke. Der neue FRITZ!Repeater 6700 Pro geht das mit dem grossen Besteck an: Quadband-Wi-Fi 7, also gleich vier Frequenzbänder (6 GHz, zweimal 5 GHz und 2.4 GHz), und WLAN-Datenraten bis zu 18 GBit/s. Dazu ein 10-GBit/s- und ein 2.5-GBit/s-LAN-Port. Gedacht ist er für anspruchsvolle Mesh-Netze, in denen viele Geräte gleichzeitig hängen und ordentlich Daten durchgehen.

FRITZ!Box 6690 Pro: Wi-Fi 7 am Kabelanschluss

Auch die Kabelkunden gehen nicht leer aus. Die FRITZ!Box 6690 Pro ist laut FRITZ! der weltweit erste Kabel-Router mit Triband-Wi-Fi 7, integriertem DOCSIS-Modem und Smart Home über Zigbee und DECT.

Software: FRITZ!OS 8.50 und die MyFRITZ!App

Neue Hardware ist schön, aber bei FRITZ! war die Software schon immer das Argument, das über Jahre hält. Mit FRITZ!OS 8.50 kommt ein grosses Update, das auf der Messe live läuft. Mit dabei: eine DNS-Filterung für mehr Sicherheit, eine automatische Priorisierung des Internetverkehrs, damit Videocalls und Games stabiler laufen, und der ausgebaute Ausfallschutz FRITZ! Failsafe.

In der MyFRITZ!App ist der neue Smart Check das Highlight. Er läuft im Hintergrund auf der FRITZ!Box, schaut sich dein WLAN an und gibt dir konkrete Tipps: wo du ein Gerät besser hinstellst, wie du das Signal verbesserst. Sozusagen ein kleiner WLAN-Coach in der Hosentasche.

Und für die Smart-Home-Fans: Die FRITZ!Box 5690 Pro bekommt eine Matter-Bridge. Damit lassen sich die FRITZ!-Geräte und kompatible Geräte anderer Hersteller in bestehende Matter-Netze wie Apple Home, Google Home oder Amazon Alexa einbinden. Heisst konkret, du kannst deine FRITZ!-Smart-Home-Geräte künftig auch per Sprachbefehl steuern.

Smart Home: FRITZ!Smart Thermo 303

Klein, aber fein:
Mit dem FRITZ!Smart Thermo 303 kommt ein neuer Heizkörperregler dazu. Sein reduziertes Design macht vor allem die Montage an schwer zugänglichen Ventilen einfacher. Zeitpläne, adaptiver Heizbeginn, Fenster-auf-Erkennung, Boost und Tastensperre sind an Bord, gesteuert wird über die FRITZ!App Smart Home, den FRITZ!Fon oder die Benutzeroberfläche. Drei Batterien sorgen für lange Laufzeit. Wer schon den Thermo 302 nutzt: Die beiden sind voll kompatibel.

40 Jahre FRITZ! und ein europäisches Herz

Zum Schluss noch der Blick zurück und nach vorn. Seit 1986 entwickelt FRITZ! in Berlin und fertigt in Europa, und die Produkte laufen heute in über 40 Ländern. Gerade in Zeiten, in denen alle über digitale Souveränität reden, ist ein Hardwarehersteller mit europäischer Fertigung kein kleines Detail. FRITZ! setzt dabei auf Allianzen wie SAFENet und den VTKE und verspricht, auch die nächsten 40 Jahre auf Sicherheit, Nachhaltigkeit und Geräte zu setzen, die zuverlässig miteinander reden.

40 Jahre Pioniergeist im Router-Bau, und die Box, die bei vielen von uns seit Jahren unauffällig im Regal ihren Dienst tut. Man muss FRITZ! nicht mögen, aber Respekt für die Beständigkeit ist verdient.

Fazit zu der IFA 2026

Wie einleitend erwähnt, ich bin leider dieses Jahr nicht selbst vor Ort an der IFA. Dies ist immer ein trauriger Moment, denn für mich ist das eine der Messen die Wichtig sind im Jahr. Das Netzwerken, den Austausch mit Kollegen und Firmen, helfen mir immer wieder für weitere Berichterstattung.

Mir gefällt was FRITZ! an der IFA 2026 zeigen wird. Ich bin super gespannt auf die FRITZ!Box 6835 5G. Genau zwei Punkte die ich beim Vorgänger (Langzeittest) angesprochen habe, die E-SIM und die Möglichkeit von USB-C, als Stromlieferanten sind hier umgesetzt.

Auch gefällt mir die neue Designsprache, welche FRITZ! mit der DSL/Fiber 7-90 anstrebt. Der neue Heizregler mit Matter und die neue Glasfaser-Box sind konsequente Weiterentwicklungen. Jetzt muss der Berliner Hersteller nur weiter dran bleiben und liefern vor allem relativ schnell nach den Ankündigungen auch die Geräte (vor allem auch in die Schweiz) liefern und dann werden wir coole neue Hardware sehen in den nächsten Monaten und Jahren. Ich freue mich schon darauf.

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