Home News Fintech TWINT – oder wenn dein digitals Geld verschwindet
TWINT – oder wenn dein digitals Geld verschwindet

TWINT – oder wenn dein digitals Geld verschwindet

0

Vor zwei Wochen standen wir kurz vor unserem Barcelona Tripp. Doch dafür muss ich ein ganz wenig mehr ausholen.
Wir waren im April in Tessin in den Ferien, damals ist mein geliebter Joby Stativ kaputt gegangen nach wenigen Stunden der Nutzung. Die Rücksendung zu Brack, wo ich das ganze gekauft habe, war gerade erste eingeleitet worden und da soll es auch (wenn alles klappt) einen Umtausch geben. Doch für unsere Tage in Spanien wollte ich einen solchen dabei haben, vor allem für die VLOGs mit der LUMIX FZ1000 ist das halt schon sehr praktisch.

//UPDATE: Den Blog-Post habe ich vor mehr als einer Woche geschrieben. Weil ich in der Sekunde als ich ihn veröffentlichen wollte aber eine Tweet von der UBS (TWINT Account) rein kam, hab ich mal abgewartet.
In dem Tweet der UBS stand, dass sie sie ASAP bei mir melden.

TWINT – oder wenn dein digitals Geld verschwindet

Unsere Abreise nach Zürich – den ausführlichen Bericht zu der Reise könnt ihr hier nachlesen – war für den Samstag Abend geplant. Deshalb habe ich am Freitag Nachmittag gleich noch eine Bestellung aufgegeben. Bei Brack ist das ja – zumindest nach meinen zahlreichen Erfahrungen – kein Problem, bis 17:00 Uhr bestellt und es kommt auch am Samstag an.

Bezahlt habe ich wie so oft in diesem Internet aber auch Offline (wenn es funktioniert) mit TWINT. Dies zum ersten mal mit der UBSPaymit UBS-TWINT App. Der Grund war einfach, es war kurz vor 17:oo Uhr, die magische Zeit bei Brack, und ich hatte auf meiner Post-TWINT App nur knapp CHF 150.- aufgeladen. Da ich schon alles im Warenkorb hatte, wollte ich die Bestellung nicht noch mehr verkomplizieren und dachte dass dies ein Guter Zeitpunkt wäre die UBS App mal aus zu probieren, vor allem da die ja jetzt direkt mit meinem Konto bei der UBS verknüpft ist. Fürher hatte ich die Paymit App ja auch fleissig mit ihrer #Kernfunktion (Insider) genutzt.

Wenn man mal das bezahlen über Apple Pay gewohnt ist (zum Beispielen in der Kickstarter App mit einem einfachen Tippen auf die TouchID) dann bekommt man beim mobilen bezahlen mit der TWINT App fast einen Zustand. Und ich glaube, dass die meisten, nicht so versierten Nutzer schon aussteigen beim auffinden des Codes, den sie in der App erst suchen, dann Kopieren und drüben in der Webseite vom Einkaufsort wieder eingeben müssen. Doch das lassen wir mal beiseite.
Meine Bestellung habe ich ausgeführt, eine Pushmeldung von der UBS iOS App habe ich auch erhalten. Darin stand, dass mir die CHF 199.- für das Stativ abgebucht wurde und für mich hat sich das für den Moment erledigt.

Apple Pay oder TWINT - Unser digitales Portemonnaie der Zukunft
Apple Pay oder TWINT

Vor allem auch, weil ich gerade mitten in einem Foto-Kurs war und mich wieder dem Coach widmete. Später am Abend hab ich mich dann gewundert, dass meine ich keine SMS von der Schweizer Post erhalten habe, dass mein Brack-Packet unterwegs ist. Beim durchsuchen meiner eMails habe ich dann festgestellt, dass ich keine Bestätigung von Online Händler erhalten habe. Auch fand ich meine Bestellung im Backend nirgends.

Wie üblich in einer Situation, schrieb ich dann ein Tweet in Richtung UBS und TWINT, wo mich dann die erste auf deren Hotline verwies. Da ich kurz vor der Abreise war und noch einiges zur erledigen hatte, hab ich mich dann da nicht gemeldet. Warum auch, mein Packet hätte ich ja sowieso nicht erhalten.

Fazit

Während meiner Reise nach Barcelona hatte ich andere Dinge im Kopf und somit hab ich mich im Anschluss nochmals bei TWINT direkt gemeldet. Diese haben mich dann an TWINT-UBS weiter verweisen und meinten dass sie da keinen Support geben können.

Nun bis heute Abend, wo ich drei Tweet zum Verbleib meiner CHF 199.- angegeben hatte hab ich nichts von der UBS gehört. Sicherlich ich hätte selber nachfragen können, da ich aber gerade zwei #PapaTage hinter mir habe und die Hitze auch noch ein wenig dazu beiträgt bin ich nicht dazu gekommen. Dennoch speziell, dass man sich nicht meldet, wenn sie, wie sie in der Antwort geschrieben haben an der Sache dran ist. Pro aktives Handeln würde ich mir da irgendwie wünschen. Einfach nur, damit der Kunde weiss, dass man etwas tut und ihn nicht hängen lässt. Für mich ganz klar, morgen werde ich erst mal pro Aktiv die Hotline benützen und von meiner Seite mal nach dem aktuellen Stand fragen.
Gleich werde ich auch bei der Postfinance mal anfragen, denn seit zwei Tagen habe ich in der App nicht mehr den gleichen Kontostand wie im Browser, das muss wohl das neue Design von der Plattform sein :)

Wie ihr ja sicherlich schon mit bekommen habt, mag ich Apple Pay. Es geht schnell und ist vor allem, es ist anonymisiert. Beides zwei sehr wichtige Punkte wie ich finde. Dennoch mag ich auch die Schweizer Lösung TWINT. Dies, weil es zum einen swissness ist und noch mehr weil ich da – zumindest bei der UBS mein Konto direkt hinterlegen kann und nicht über eine Pre-paid Kreditkarte gehen muss. Was mir da einfach nicht gefällt, und ich denke das macht es noch viel schwieriger, man hätte da nur eine App bauen sollen in der all meine Konten hinterlegt sind und zwar die aller Banken die ich habe. So hat man jetzt zwei, drei TWINT Apps auf seinem Smartphone und dann auch noch verschiedene Anlaufstellen wenn man Fragen hat.

Somit liebes TWINT, das soll kein genereller Rüffel sein. Die neue App ist ja noch sehr frisch und bei der UBS hat sich da ja von der eigentlichen #Kernkompetenz einiges getan mit dem letzten Update. Ich freu mich einfach, wenn mein Geld wieder auftaucht und ich es dann für etwas ausgeben kann.

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Familienvater, Gadget-verrückter/süchtiger, Podcaster, Blogger, Youtuber. Liebt LEGO, Cloud, Coaching

LEAVE YOUR COMMENT

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.