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Apple iPhone 7 und 7 Plus

Apple iPhone 7 und 7 Plus

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Endlich ist es soweit: Das neue iPhone wurde von Apple im Rahmen des «See you on 7th» Events in Cupertino vorgestellt. Wie immer gab es im Vorfeld einige Gerüchte – die sich grösstenteils bewahrheitet haben. Trotz allem waren natürlich nicht alle Änderungen bekannt. In diesem Artikel möchten wir auf die Vorstellung eingehen.

Einen Artikel zur kompletten Apple Keynote findet ihr gleich hier im Blog und separat gibt es auch noch einen Apple Watch Series 2 Beitrag.

iPhone 7 oder 7 Plus vorbestellen geht zum Beispiel ganz einfach bei der Post.

Apple iPhone 7 und 7 Plus

Zuerst zum Namen – Ja, das neue Gerät heisst «iPhone 7» und «iPhone 7 Plus». Es ist die neunte Keynote bzw. Weiterentwicklung (5c also nicht mitgerechnet) und wurde passend am 07.09. vorgestellt. Der Name und einige Eckpunkte des Designs wurden bereits kurz vor der Keynote mehr oder minder bestätigt. Einerseits veröffentlichte Amazon bereits eine Seite mit Schutzhüllen, andererseits gab Apple selbst auf seinem neu entdeckten Twitteraccount vorab ein Bild zum Besten. Das ebenfalls in den Gerüchten aufgetauchte «iPhone 7 Pro» gibt es hingegen nicht. Auch der Formfaktor bleibt bei den gewohnten 4,7 und 5,5 Zoll.

Design

In Sachen Design gibt es im Vergleich zu den beiden direkten Vorgängern – was die Gehäuseform betrifft – wenig Veränderungen. Die Geräte wurden wenige Gramm leichter und auch die Antennenunterbrecher an der Rückseite des Gehäuses wurden anders positioniert. Neue Paradigmen gibt es – anders als sonst bei iPhones mit neuen Nummern – aber keine. Zwei Farben sind jedoch neu: Eine schwarze und eine diamantschwarze Variante. Die tief-/diamantschwarze Variante wird allerdings nur bei den beiden grösseren Speichervarianten angeboten und ist nicht sicher vor Kratzern, wie Apple direkt nach der Keynote klarstellte.

Eine sehr willkommene Detailverbesserung: Das Gerät ist künftig IP67 zertifiziert, bedeutet, gegen Spritzwasser und Staub geschützt.

Hardware

Stichwort Speicher – kommen wir zu den inneren Werten. Das kleinste iPhone besitzt nun 32GB Speicher, vorbei die Zeit der lachhaften 16GB Modelle, weiter geht es mit 128GB und 256GB. Der neue Prozessor heisst nicht A10 sondern A10 Fusion. Der Name soll auf eine massiv verbesserte Grafikleistung hinweisen, hier kommen künftig 6 Kerne zum Einsatz. Die Leistung der GPU konnte um 50 Prozent verbessert werden, die der CPU um immerhin 40 Prozent. Auch am Akku hat Apple gearbeitet. Ohne genaue Angaben zu treffen, gibt es das vage Versprechen, dass dieser je nach Nutzung ein bis zwei Stunden länger halten soll.

In Sachen Display gibt es Detailverbesserungen. Es soll 25% mehr Helligkeit und einen erweiterten Farbraum bieten. Die Auflösung bleibt gleich, ebenfalls gibt es kein TrueTone Display.

Auch der Homebutton wurde, wie erwartet, verändert. Er kann nun nicht mehr mechanisch betätigt werden sondern wird rein mittels Software abgeprüft. Um dennoch den Eindruck eines Drucks zu vermitteln, kommt Force Touch zum Einsatz – diese Technik kennen wir bereits vom Trackpad beim Mac.

Kamera

Auf diesen Punkt legte Apple bei der Präsentation klar sein Augenmerk. Kommen wir zur offensichtlichsten Neuerung: Das grössere der beiden Modelle bietet künftig eine Dualkamera. Neben der klassischen 28mm Linse kommt eine weitere 56mm Weitwinkel Linse zum Einsatz. Hauptanwendungszweck dürfte der verbesserte Zoom sein, so bietet die Kamera einen echten zweifach Zoom, insgesamt ist zehnfacher Zoom via Software möglich. So werden «Depth of Field» Fotos möglich, die einen besonders starken Bokeh-Effekt ermöglich. Bo-Was? Den Effekt kennen wir bereits von der Einladung: Die stark herangezoomten farbigen Pixel entsprechen diesem Effekt.

Doch auch das kleinere Modell erhält eine verbesserte Kamera. Bei beiden Geräten kommt eine 12 Megapixel Kamera mit f1.8 Blende zum Einsatz. Der Sensor arbeitet dabei deutlich schneller und benötigt weniger Energie. Der Blitz wird mittels vier LEDs realisiert, die Kamera bietet neben der Gesichtserkennung nun auch eine Körpererkennung. Der optische Bildstabilisator kommt in beiden Modellen zum Einsatz, bisher war dieser nur den grösseren Plus Modellen vorbehalten. Erfreulich: Auch die Frontkamera wurde überarbeitet. Hier gibt es künftig immerhin 7 Megapixel.

Sound

Wie zu erwarten war: Apple hat den Klinkeanschluss gestrichen. Stattdessen gibt es Lightning Kopfhörer und auch den passenden Lightning auf Klinke Adapter gleich im Lieferumfang. Apple gab sich keine grosse Mühe, diese Entscheidung auch zu begründen, lediglich den Hinweis auf Platz- und Qualitätsgründe. Stattdessen gibt es immerhin einen Stereo-Lautsprecher und auf das doppelte erhöhte Lautstärke.

Wer nicht auf (Lightningkabel) gebundene Kopfhörer zurückgreifen möchte, kann ab Ende Oktober auch zu den neuen AirPods greifen. Diese haben wir in diesem Artikel näher beleuchtet.

Der Adapter wird auch separat zum Kauf angeboten für CHF 9.- (EUR 9.-), die Lightning EarPods kosten CHF 29.- (EUR 35.-).

Preise und Verfügbarkeit

Der Vorverkauf startet bereits diesen Freitag, am 09. September, die Geräte werden ab nächster Woche Freitag – dem 16. September – ausgeliefert. Die Preise beginnen bei CHF 759.- (EUR 759.-), auffällige Unterschiede zur bisherigen Preisgestaltung gibt es nicht. Das iPhone 6s und das iPhone SE werden weiterhin angeboten.

 

Jan Gruber Podcaster, Blogger, Gamer, Switcher, Sportler - Unser Geek aus Wien

Comment(6)

  1. Natürlich ist das Modell in Diamantschwarz (Jet Black) auch aus Aluminium. Es handelt sich nur um eine spezielle Oberflächenvergütung.
    Keramik-iPhones in weiss und schwarz gibt’s dann nächstes Jahr 😉

    Gruss Stefan

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