Yuh - Postfinance und Swissquote spannen zusammen

Yuh – Postfinance und Swissquote spannen zusammen

Ganz spurlos sind die neuen Neon-Banken und Fintech-Apps wohl nicht an unseren grossen Schweizer Banken vorbeigegangen. Der grosse Vorteil, von den neuen kleinen, wie neon, ZAK oder Yapeal, ist ihre Geschwindigkeit, mit der sie auf dem Markt reagieren können. Die oben genannten sind Schweizer Produkte, doch es gibt hier auch interessante internationale Konkurrenz. Hier ist neben Transfer Wise sicherlich auch Revolut genannt.
Vor allem letzterer hat über die letzten Monate und Jahre sicherlich auch hier in der Schweiz stark gewildert und das auch zu Recht.

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Postfinance und Swissquote spannen zusammen

Im letzten Sommer haben sich die Postfinance und die Swissquote zusammen getan und die neue App YUH in die Entwicklung geschickt. Heute Morgen um 10:00 Uhr haben sie dann, gemeinsam die App aus der Taufe geholt.

Genaugenommen ging die App unter Android schon am Montagabend online.

Zahlen, sparen und investieren

Zahlen, sparen und investieren heisst der Untertitel und ist somit auch das Motto der Fintech-App. Sie verspricht der neue Platz für alle zu werden, die mehr als nur digital bezahlen möchten. Die App deckt den täglichen Zahlungsverkehr genauso gut ab wie die Möglichkeit Geld zu sparen.

Sparen für ein bestimmtes Ziel, wie die nächsten Ferien, ein neues E-Bike oder auch kleinere und grössere Ziele. Dazu habe ich euch, hier im Blog, das Ganze etwas genauer beschrieben.

Investieren mit Yuh
Investieren mit Yuh

Als dritter Punkt kommt dann auch noch die Möglichkeit vom Handeln dazu. Hier können die Nutzer (Yuhser, wie es die beiden Bankinggrössen selber nennen) schnell und einfach populäre Aktien wie Apple, Tesla, aber auch ETFs oder trendige Themen selber kaufen und verkaufen.
Dazu kommen noch 13 ausgesuchte Kryptowährungen, wobei den meisten wohl nach Bitcoin und Ethereum schon Schluss ist.

Swissqoins – eine eigene Kryptowährung

Eine der dreizehn oben erwähnten Kryptowährungen habt ihr bis jetzt sicherlich nicht gehört. Dieser hört auf den Namen Swissqoins. Eine eigens von Swissquote und Postfinance entwickelte Kryptowährung.

Diese dient dem bankeigenen Bonus-Programm. So bekommt ihr zum Beispiel für die Werbung eines neuen Kunden 500 solcher gutgeschrieben. Wer mag:

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Ist mein Code, den dürft ihr natürlich gerne nutzen. Diese sollen auch handelbar sein und damit könnt ihr natürlich auch ein wenig spekulieren. An der Pressemitteilung heute Morgen hiess es, umso mehr Kunden die Yuh generiert umso mehr steigt dieser Wert dann auch. Ich muss mir hier aber nochmals ein wenig Zeit nehmen und schauen, was damit alles möglich ist.

Wer nach dem Erstellen vom Konto mindestens CHF 500.- auf das neue Konto überweist, bekommt 500 solcher Swissqoins gutgeschrieben.

Was kostet das Yuh Konto

Hier bin ich natürlich auch gespannt. Als Kunde von Revolut und neon, bin ich mir gewohnt, dass ich für das Konto keine Gebühren bezahlen muss. Genauso wenig für die physische Prepaid-Kreditkarte.

Während der Pressemitteilung hat man verlauten lassen, dass wenn immer möglich man auf Gebühren komplett oder zum grössten Teil verzichten möchte. Grundsätzlich heisst das schon mal, dass die Kontoführung alleine und die Debitkarte keine Gebühren aufwerfen werden.
Beim Investieren kommen bei Aktien 0.5 Prozent und bei Kryptowährung 1 Prozent auf die Buchung obendrauf. Diese Kosten sollen aber jeweils immer transparent angezeigt werden. Hier bin ich natürlich dann auf einen Vergleich gespannt, mit anderen Plattformen.

Auch wie es mit dem Währungstausch ausschaut. Auch hier bin ich von den oben genannten gewohnt, dass ich nicht die überrissenen Gebühren der normalen Banken blechen darf.

Erstes, vorsichtiges Fazit zu Yuh

Neon hat die Hypothekenbank Lenzburg im Rücken und einiges an Freiheiten. Der Anbieter Yapeal baut fast komplett auf die Nutzerschaft, welche seit Jahresbeginn auch für ihr Konto bezahlen und Revolut sammelt regelmässig fleissig Geld am Kapitalmarkt ein.
Nun kommt mit Yuh die Schweizer Postfinance und Swissquote zusammen und möchten auch einen Teil von dem Kuchen haben.

Ich bin schon mal sehr gespannt, was genau, dass die beiden hier in den nächsten Wochen und Monaten noch aus dem Hut zaubern.

Es geht los
Es geht los

Etwas unschön ist natürlich, dass zum Start der App weder Google Pay, Samsung Pay noch Apple Pay zur Verfügung stehen. Jetzt, wo es die Postfinance doch nach so vielen Jahren bei seiner eigenen App endlich geschafft hat. Hier habe ich aber schon erfahren, dass dies auf der Roadmap ist, noch etwas Zeit braucht. Etwas Zeit brauchen kann ja in der Schweizer Bankenwelt von 12 Monaten bis Jahren so vieles heissen. Ich bin da mal positiv gestimmt.

Doch noch mehr verwundert bin ich, dass TWINT nicht mit an Board ist. Hier gibt es noch keine Aussage, wann und ob das wirklich kommen wird.

Ich werde mir die App und das damit verbundene Konto einmal etwas genauer anschauen und bin, wie schon erwähnt gespannt, was sich daraus entwickelt. Grundsätzlich bin nicht an ein Angebot gebunden. Was ich haben möchte, ist eine einfache, schnelle und vor allem stetig innovative Bankenlösung, das könnten Swissquote und die Postfinance mir vielleicht bald schon bieten.

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4 Kommentare zu „Yuh – Postfinance und Swissquote spannen zusammen“

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