Uber Erfahrungsbericht

Vor kurzem haben wir euch den Dienst Uber hier in unserem App-Bereich vorgestellt. Bei einer solch simplen Lösung ein Fortbewegungsmittel zu organisieren, mussten wir natürlich einen Selbst-Test wagen.
Am letzten Mittwochabend, war ich eines der seltenen male, wieder in Zürich. Da habe ich die Chance genutzt und gleich Uber ausprobiert.

Meine Erfahrungen

Meine Erfahrungen mit dem «Uber» Dienst - ZürichAuf was ich am meisten gespannt war bei meinem Test, war die beworbene Einfachheit, welche Uber verspricht. Die App öffnen, Transportmittel ordern, abwarten und einsteigen.

Gegen den frühen Abend bin ich in Zürich angekommen und hatte genügend Zeit für meinen Test eingeplant. Am Bahnhof erst mal wie üblich bei Foursqare eingecheckten und dann gleich die Uber gestartet. Beim Ersten starten kommt die übliche iOS-Sicherheitsfrage nach der Freigabe des Ortes und schon wird man lokalisiert auf der Karte.

Unter der Karte auswählen, ob ihr einen «Black» (Limousine) haben möchtet oder einen «Van», ein Klick auf den dunklen Balken «Abholort einstellen» und dann steht die Auswahl der Zahlungsmethode aus. Oberhalb der Karte könnt ihr den genauen Abhol- und Ziel-Ort eingeben.

Ab sofort könnt ihr euer bestelltes Fahrzeug auf der Karte verfolgen und habt immer den Überblick, wo das sich eurer Fahrer aktuell befindet. Unten in der App wird euch ein Bild vom Fahrer, eine kurze Information zum Fahrzeug/Auto-Nummer und dessen Bewertung.

Meine Erfahrungen mit dem «Uber» Dienst - Zürich

Zeitgleich trifft auch die erste Bestätigung SMS ein. Damit wird bestätigt, dass der Fahrer zu euch unterwegs ist, ihr erfahrt auch gleich dessen Namen und seine Bewertung und wie lange es dauert bis das er bei euch eintrifft.
Somit müsst ihr die App gar nicht permanent offen haben, ihr werde einfach per SMS auf dem Laufenden gehalten.

Eine zweite SMS trifft ein, sobald das Uber Fahrzeug beim vereinbarten Abfahrtsort eingetroffen ist.

Kontakt mit dem Fahrer

Meine Erfahrungen mit dem «Uber» Dienst - Zürich

Über das Menü habt ihr jederzeit die Möglichkeit, den Fahrer via SMS oder Telefon zu kontaktieren. Dies könnt ihr über den oben eingeblendeten Menü-Punkt. Ich habe diese Möglichkeit bei der ersten Fahrt auch genutzt, da es mich automatisch im Landesmuseum eingebucht hat, ich aber auf der Haupt-Bahnhofsseite bei den Taxis stand. Eine kurze SMS mit der Information an den Fahrer und prompt folgte eine freundliche Antwort.

Fahrzeuge

Die Fahrzeuge, welche ich geniessen durfte, waren einmal ein Mercedes E-Klasse Wagen und einmal eine S-Klasse. Die Fahrt damit war natürlich sehr angenehm. Auch die Fahrer machten einen gepflegten Eindruck und die Unterhaltung war interessant. Schon allein für die Fahrzeuge gab es einen zusätzlichen Punkt.

Die Bezahlung

Meine Erfahrungen mit dem «Uber» Dienst - ZürichWas mir am Dienst Uber sehr sympathisch ist, die Möglichkeit des Bezahlens. Sicherlich es ist eine Kreditkarte vonnöten, eine solche bekommt man aber zum Glück mittlerweile an jedem Kiosk auch als Prepaid Lösung. Eine solche kostet zwar etwas mehr in den Gebühren, dafür hat man die Ausgaben im Griff.

Ich bin schon länger nicht mehr in Zürich Taxi gefahren, kann somit die Preise nicht vergleichen. Wenn ich es aus meinen Waagen Erinnerungen vergleiche, was wir früher zu Ausgangszeiten bezahlt haben, kommt es in etwa hin.

Nicht, nur wenn man im Stress ist, ist das bezahlen via analogen Geld im Taxi umständlich. Muss man dazu immer noch etwas Zeit einrechnen, bis das Bezahlen und/oder die Rückgeld-Ausgabe durch ist.

Dank der hinterlegten Kreditkarte im Uber-Konto könnt ihr nach der Fahrt das Uber-Fahrzeug verlassen und der fällige Betrag wird euch automatisch belastet (für alle, die es auch mal ausprobieren möchten, unten findet ihr einen Gutschein dazu). Der abgebuchte Betrag wird euch in der App angezeigt und unten daran könnt ihr gleich noch den Fahrer mithilfe von fünf Sternen bewerten.

Taxikosten mit seinen Freunden teilen

Meine Erfahrungen mit dem «Uber» Dienst - Zürich

Ich mag mich noch erinnern als ich noch jung und auf der Jagd war. Damals haben wir uns meist zu viert oder fünft ein Taxi geteilt, meist war ich derjenige der gezahlt habe. Sprüche wie, ich zahle es dir dann beim nächsten Mal etc. waren ein ständiger Begleiter (dazu hätte ich eine App benötigen können «WSMW – wer schuldet mir wie viel»).

Das könnt ihr mit der Uber App nun viel eleganter lösen. Wenn ihr mehrere seid, die den Uber Taxi Service gleichzeitig nutzten, könnt ihr die Kosten teilen. Dazu muss der Initiator einfach die Anfrage an seine Freunde stellen. Sobald diese akzeptiert haben, wird automatisch von jeder Karte gleich viel abgebucht. Sehr elegant gelöst von Uber, wie es eigentlich sein sollte. Hach, was würde ich nochmals geben, jung zu sein.

Die Quittung

Wer viel beruflich unterwegs ist und solche Fahrten unter Spesen abbuchen darf, kennt das jeweils nach dem Zahlen noch nach einer Quittung fragen. Auch das gehört mit Uber der Vergangenheit an, den diese bekommt ihr bequem, einige Minuten nach der Fahrt per E-Mail zugestellt. Entweder ausdrucken oder besser (wenn möglich) gleich digital weiterleiten an die zuständige Person.

Ich hab selten so eine schön dargestellte Quittung gesehen, zumindest mag ich mich nicht mehr erinnern, dass ich eine Quittung so detailliert betrachtet hatte wie das E-Mail von Uber nach der ersten Fahrt.
Zum einen habt ihr darauf eine Karte (fürs Visuelle) mit der zurückgelegten Strecke, die ganzen Daten von wo, und wann, bis wohin ihr gefahren seid und natürlich auch noch der Betrag, welcher euch von der Kreditkarte abgebucht wurde.

Im unteren Teil des Beleges ist die Fahrt dann noch detailliert aufgeschlüsselt, welcher Punkt euch was gekostet hat, sehr vorbildlich. Auch könnt ihr die Durchschnittsgeschwindigkeit eurer Fahrt auslesen. Die war übrigens in meiner ersten Fahrt bei 13.49 km/h im Zürcher Feierabend-Verkehr.

Fazit zu Uber

Uber hat mir einen Gutschein zukommen lassen, damit ich ihren Dienst einmal selbst ausprobieren konnte, an dieser Stelle herzlichen Dank dafür. Dennoch habe ich mich ganz unvoreingenommen wie ich bin, die Testfahrt gemacht und ich muss sagen, ich war begeistert.

In beiden Fällen (hin und zurück-Fahrt) kam der bestellte Black innert der angekündigten Zeit, bei der Rückfahrt war er sogar etwas schneller da als in der App angezeigt. Der Fahrstil beider Herren (Gruss an Mehdi und Zhegrova) war vorbildlich, wir kamen rasch, aber schön gleitend durch den Verkehr. Mir hat der Mix zwischen Gespräch und der Fahrt geniessen gefallen und habe gleich noch etwas über Uber gelernt.

Uber, macht weiter so, bleibt dran und ich werde sicherlich bei meinem nächsten Besuch in Zürich für solche Strecken wieder Uber nutzen. So macht das Reisen an einen Blogger-Event Spass, wenn man direkt am Hauptbahnhof von einer Limousine abgeholt wird und auch auf dem Rückweg wieder gemütlich zum Bahnhof reisen kann. Den so muss ich mich nicht vorab informieren, wo die nächste Tramstation oder Busshaltestelle ist.

Oder mir über die Suchmaschine meiner Wahl die Nummer einer Taxizentrale organisieren, auf der Karten-App nach der aktuellen Adresse suchen und dann ein Taxi via Telefon ordern.

Einfach die App starten, sich auf der Karte orten lassen oder auch manuell die Adresse eingeben und schon wird alles andere für einen erledigt.

 

2 Kommentare zu „Uber Erfahrungsbericht“

  1. Peter Grelling

    Für meine Abrechnung fehlt mir auf der sehr übersichtlichen Quittung den Hinweis auf das MWSt.-Konto von UBER. Meine Firma muss das entsprechend abrechnen können. Bitte nachbessern.

  2. Pingback: Uber Zürich jetzt auch direkt aus Google Maps buchen | Pokipsie's digitale Welt

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