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FARTIQ Testbericht

FARTIQ Testbericht

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FAIRTIQ, die App und die Dienstleistung im Hintergrund ist ende April 2016 gestartet. Als erstes nur in der Innerschweiz, Fribourg und schönen im Engadin. Im März 2018 wurde die Nutzung von FAIRTIQ dann auf die komplette Schweiz und Liechtenstein ausgeweitet.
Die App hab ich schon länger im Blick, doch ein Test damit hat ein wenig auf sich warten lassen.
Während den letzten beiden Wochen konnte ich mich ein wenig mehr mit der App beschäftigen.

Damit es keine Missverständnisse gibt. Selber bin ich schon seit vielen Jahren mit einem GA unterwegs. Damit ich die App dennoch testen konnte, hat mir FAIRTIQ einen Account auf meine Person angelegt mit dem ich die App dennoch testen konnte.

Interessanterweise ist mir während meines FAIRTIQ-Tests die SBB dazwischen gekommen. Die Schweizer Bundesbahn hat nämlich die Funktion von FAIRTIQ direkt in die SBB Preview App unter dem Namen EasyRide integriert. Dies ändert dezent mein Test-Fazit von der App hier, weshalb mein Bericht sich noch etwas verschoben hat.

FARTIQ Test

FAIRTIQ
FAIRTIQ
Entwickler: Fairtiq AG
Preis: Kostenlos
FAIRTIQ
FAIRTIQ
Entwickler: Fairtiq AG
Preis: Kostenlos

Die Funktionsweise der App ist erdenklich einfach. Beim einsteigen in den Bus / Zug oder das Tram müsst ihr euch in der App ein checken. Am Ende der Reise dürft ihr euch dann wieder aus checken und schon wird das für euch passende Billett berechnet.

Die Reise kann beginnen
Die Reise kann beginnen

Somit umgeht ihr das lästige Wählen vom passenden Billett, was vor allem in Städten und den ganzen Tarifverbunden schnell mal ausarten kann.

FAIRTIQ Standort freigeben
FAIRTIQ Standort freigeben

Damit ihr die App nutzten könnt, müsst ihr dieser einen Zugang auf euren aktuellen Standort gewähren. Genauso wie die Möglichkeit, euch Benachrichtigungen zu zu senden. Letzteres kommt dann zum Zuge, wenn ihr ein öffentliches Verkehrsmittel verlässt und verpasst euch aus zu checken. Das bemerkt die App aufgrund eurer GPS Daten, die sich nicht mehr mit dem öffentlichen Verkehrsmittel decken.

Bei einer Kotrolle müsst ihr einzig in die App gehen, und auf «Ticket anzeigen» klicken. Den angezeigten QR-Code muss bei der Kontrolle nur gescannt werden und schon hat sich das ganze erledigt.
In der SBB-Preview App gibt es seit kurzem die Möglichkeit – auf dem iPhone – das GA/den SwissPass via 3D-Touch anzeigen zu lassen. Eine solche Funktion würde ich mir auch bei FAIRTIQ wünschen um das aktuelle Ticket an zu zeigen.


Sparen

Aktuell noch nicht möglich sind spontane Klassenwechsel über die App, das bezahlen von Reisen mit Nachtzuschlägen, Bergbahnen oder auch Fahrten auf dem Schiff. Auch wenn die FAIRTIQ App, immer die für euch günstigste Fahrt raus sucht, Zugang zu den teilweise sehr günstigen SBB-Spartikets gibts auch noch nicht.
Wer also sparen muss/will,  bei dem kann es sich lohnen, bei grösseren Fahrten dennoch mal in die SBB App zu schauen. Da hab ich schon super günstige Fahrten Quer durch die Schweiz gesehen und das erst recht noch in der 1. Klasse. Somit gilt bei aller Einfachheit von FAIRTIQ die Augen offen halten und auch mal SBB-App rein zu schauen. Ähnlich günstige Angebote gibt es übrigens auch bei den ganzen Bahngesellschaften der Schweiz, die diese Angebote meist über ihre Webseite anbieten.

Die Fahrt wird berechnet
Die Fahrt wird berechnet

Dennoch toll gelöst, wenn ihr in einer Stadt unterwegs seid und mehrmals das Tram oder den Zug nutzt, dann kann es schnell mal sein, dass die Kosten für ein Einzelticket den einer Tageskarte übersteigen. Sobald das passiert wird euch automatisch eine Tageskarte belastet und nicht die einzelnen Fahrten. Somit könnt ihr schnell Mal einige Franken einsparen. Hier wäre natürlich die Integration der vergünstigten Billetts der einzelnen Schweizer Bahngesellschaften noch spannender.

Der Dienstleister hinter der App bietet selber auch Vergünstigungen an. Wenn ihr zum Beispiel mehr als fünf Tage pro Monat mit der App reist, bekommt ihr 5% vom Ticketpreis als Guthaben gut geschrieben. Das gilt aber nur für die Verbände die auch der App angeschlossen sind.


Fazit

In den Einstellungen könnt ihr neben dem Halbtax auch weitere Abos hinterlegen. Diese werden dann natürlich beim berechnen von den Fahrten mit berücksichtigt. Deshalb finde ich die App besonders spannend für all diejenigen die ein Abo auf eine gewisse Strecke oder Stadt haben und sobald sie diese verlassen, so einfach das passende Ticket dazu lösen können.
Was mir einzig noch fehlt ist natürlich die Info über die Strecke welche ich zurück legen möchte. Wenn das nicht nur von Zürich nach Bern ist dann hab dich dennoch gerne die Informationen zum Umsteigen etc. Somit muss ich dazu dennoch parallel die SBB oder eine andere App nutzen.
Dieser Umstand hat sich aber spätestens seit dem letzten Update der SBB Preview App geändert.

Im Anschluss an die Fahrt
Im Anschluss an die Fahrt

Zumindest so lange es Apple und Google nicht schaffen die Öffentlichen Verkehrsmittel der Schweiz auch in ihre Karten zu integrieren. Sobald das nämlich geschieht werden wir sicherlich bald auch die Citymapper App bekommen, welche ich sehr schätze, wenn ich im Ausland unterwegs bin.

Das Reisen mit FAIRTIQ macht Spass, so sollte das Ticket lösen generell gehen. Denn der Kunde will von A nach B reisen und sich nicht mit unterschiedlichen Zonen, Bahngesellschaften und solchen Dingen beschäftigen.

Wenn ihr euch die App FAIRTIQ noch nicht angeschaut habt, solltet ihr das nächstens mal tun.

Was ich mich aber immer wieder frage, wenn ich meine beiden Smartphones anschaue. Warum hat das FAIRTIQ-Logo der Android App nicht die gleiche Logo-Farbe wie die der iOS Version?

 

Martin @pokipsie Rechsteiner Ich bin ein dreifacher Familienvater mit einem Fable für Gadgets aller Art. Ich betreibe leidenschaftlich unterschiedliche Blogs und Podcasts und mach auch ein bisschen etwas mit Video. In meiner Freizeit beschäftige ich mich mit meinen Mädels, LEGO, der Bahn und Reisen so wie ich dazu komme.

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