Das Internet ist eine geniale Möglichkeit sich auszutauschen, neue Menschen kennen zu lernen, welche ähnliche Interessen haben, und die gleichen Ziele verfolgen.
Das Web ist auch ein genialer Weg schnellst möglich an Informationen zu kommen, Lösungen für ein Problem auf das man selber nicht kommen würde zu erhalten oder einfach um einem das Leben zu erleichtern (Einzahlungen tätigen, mit Familien und Freunden Schreiben, chatten oder VideoTelefonieren).
Aber überall wo es schönes gibt, es auch die andere Seite, die “dunkle”.
Sogenannte Pishing-Attaken sollten mittlerweile jeder kennen, aber dennoch erhält mein SPAM Fach pro Tag mindestens 20 solcher eMails in dem ich aufgefordert werde meine geliebten Daten meiner geliebten KreditKarte und/oder Bankdaten per Mail an “meine” Bank zu senden (hier habe ich einmal über ein solches Mail geschrieben). Dies Beweist, dass solche Attaken auch in der heutigen Zeit noch immer rentieren. Traurig, traurig wie leichtgläubig einige Menschen doch immer noch sind, trotz Aufklärung von Medien wie Zeitung und TV Sendungen.
Das Twitter Experiment
Nun aber zurück zum eigentlichen Thema, gestern morgen habe ich wie jedesmal Mitte des Monats meine Einzahlungen vorprogrammiert und da ist mir spontan eine Idee für ein Twitter Experiment zugeflogen.
Ich habe kurz mein “Spielzeug-Konto” gecheckt” festgestellt, dass genügend venture capital (Zitat von @bendy_ch) vorhanden ist (und für mich CHF 20.- pro Person gutgesprochen) und dann folgenden Tweet gezwitschert:
Wow, gerade einzahlungen gemacht, braucht sonnst noch wer etwas Geld?*grins* http://yfrog.com/h7mfkfaj
Und dann abgewartet.
Das Ergebnis
Nach ca. 4 Stunden habe ich dann nochmals ein Tweet versendet (diesmal mit der deutlichen Aufforderung:
Experiment twitter geht in 4 Min.zu Ende:http://t.co/Wkl9W9U bitte Kt. Nr. per DM an die,die wollen :-) bald mehr auf www.pokipsie.ch
Für mich das erschreckende waren die Rückmeldungen, nicht dass die Buhrufe oder die Entsetzten Tweets, sondern der Anklang. Ich hab von ganzen
21 Personen
eine DM bekommen, da drin hab ich nicht nur Konto- und IBAN Nummern erhalten auch Adressen Telefon und Natel Nummern. Und dies nicht mehrheitlich vom jungen Publikum, die ja laut Zuckerberg “sowieso alles teilen und denen ja Privatsphäre gar nicht’s mehr bedeutet” sondern auch Menschen vom reiferen Alter.
Ich weiss nicht was ein Mensch, der ein bisschen mehr von Hacken versteht mit solchen Daten anfangen kann, aber ich denke durch kombinierte Anhaltspunkte kommt ein solcher schnell mal auf einen grünen Zweig.
Was mich aber sehr gefreut hat waren die beiden einzigen “Gegen-Reaktionen”
Fazit
Klar ist das alle 21 Teilnehmer die CHF 20.- erhalten werden, sofern ich genügend infos habe, um es ihnen zu überweisen. Was ich weiterhin machen werde? Ich werde von Zeit zu Zeit immer wiedermal auf diese Problematik hinweisen und dies in einem Blog post niederschreiben. Sowie darauf hoffen, dass es für diese Twitterer eine Lehre war.
Auf der anderen Seite muss ich mich aber auch bedanken für das Vertrauen, dass ihr in mich gesetzt habt indem ihr mir eure Daten zugesendet habt, zeugt ja auch nur davon dass ich anscheinend nicht ein allzu übler Kerl bin *grins*
Besten Dank allen Teilnehmern und natürlich auch allen kritischen Twitter-Followern. Jetzt bin ich gespannt auf euer Feedback.
Ähnliche Beiträge:






Kommentare
Kommentar hinterlassen Trackback